Uniklinik Münster sucht ehemalige Infizierte für Blutspenden

Coronavirus in NRW im News-Ticker: Mehr als 12.700 Infizierte und 105 Tote

Immer mehr Infizierte durch das Coronavirus in NRW: 12.744 Menschen sind an Covid-19 erkrankt. Die Fallzahlen steigen weiter.

  • In NRW sind nach offiziellen Angaben 12.744 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand: Samstag, 11.30 Uhr)
  • 105 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben.
  • Wir fassen die Entwicklung im Bundesland in diesem News-Ticker zusammen.

Corona-Virus in NRW: News-Ticker hier aktualisieren

+++ Coronavirus in NRW: Alle Verbote und Beschränkungen +++

+++ Coronavirus in NRW: Alle Regeln des Kontaktverbotes +++

+++ Coronavirus in NRW: Bußgeldkatalag regelt Straftaten und Ordnungswidrigkeiten +++

Update, 21.56 Uhr: Wir beenden für heute unsere Berichterstattung über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf NRW.

Die Zahl der landesweit nachgewiesenen Infektionen ist heute auf 12.744 gestiegen (plus 1200 Fälle). Den Angaben zufolge gab einen starken Anstieg bei den Todesfällen: von 85 auf 105. Bundesweit waren am Samstagnachmittag mehr als 52.100 Infektionen registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Todesfälle gibt es nun in allen Bundesländern.

Coronavirus in NRW: Todes- und Verdachtsfälle im Altenheim

Update, 21.41 Uhr: Ein Alten- und Pflegeheim im Kreis Unna hat sich am Samstagabend auf seiner Facebookseite zu zwei Todes- und mehreren weiteren Verdachtsfällen geäußert, wie WA.de* hier im News-Ticker aus dem Kreis Unna berichtet.

Update, 20.09 Uhr: Die Medizinische Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie des Universitätsklinikums Münster (UKM) sucht aktuell Personen, die eine Corona-Infektion hatten, inzwischen aber negativ getestet oder seit mindestens zehn Tage symptomfrei sind. 

Diese Freiwilligen sollen Blut spenden, aus dem sogenannte Hyperimmun-Seren gewonnen werden können. Daraus wiederum können die Mediziner Abwehrstoffe isolieren, die sie Corona-Patienten im Falle eines schweren Krankheitsverlaufs verabreichen können.

Das UKM bittet Freiwillige darum, sich unter hepar@ukmuenster.de oder telefonisch unter 0251/ 8357935 zu melden.

Coronavirus in NRW: Wirtschaft schon hart getroffen

Update, 19.01 Uhr: Die Corona-Krise trifft sämtliche Branchen der NRW-Wirtschaft inzwischen in voller Härte: Laut einer Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammern (IHK) verzeichnen 90 Prozent der Befragten aktuell Umsatzeinbußen

Demnach beklagt jedes fünfte Unternehmen Rückgänge seiner Geschäfte von mehr als 50 Prozent. Bei einem Drittel führte die Krisensituation zur

Einstellung der Produktion oder zur Schließung

. 14 Prozent sind akut von der Insolvenz bedroht.

Die IHK NRW hatten 3200 Mitgliedsunternehmen im Zeitraum vom 24. bis 26. März befragt. Hauptgeschäftsführer Ralf Mittelstädt hob in einer Mitteilung von Samstag den schnellen Start der digitalen Soforthilfe-Anträge als wichtigen Schritt für die vielen Kleinunternehmen hervor.

Innerhalb der ersten zwölf Stunden habe es mehr als 8000 Bewilligungen gegeben. Neben der Soforthilfe mit 63 Prozent seien auch Steuerstundungen mit 60 Prozent und Kurzarbeitergeld mit 71 Prozent stark nachgefragt, hieß es.

Coronavirus in NRW: Mehr als zwei Dutzend Strafanzeigen

Update, 17.43 Uhr: Exakt 28 Biker hatten sich heute Nachmittag gegen 14.20 Uhr an einem geschlossenen Bikertreff in Nordkirchen verabredet und damit der Polizei Coesfeld Arbeit beschert

"Sie konsumierten dort an den Sitzgelegenheiten der Außengastronimie selbst mitgebrachte Getränke. Wegen des Verstoßes gegen das Ansammlungsverbot nach der Coronaschutzverordnung und darin liegendem Vergehen nach dem Infektionsschutzgesetz legten Polizisten gegen die 28 Biker eine Strafanzeige vor. 

Der Betreiber des Bikertreffs und das Ordnungsamt der Gemeinde Nordkirchen kümmerten sich um eine noch deutlichere Erkennbarkeit der Sperrung des Bikertreffs", so die Polizei am Samstag. 

Coronavirus in NRW: Roboter-Einsatz im Edeka-Markt

Update, 17.17 Uhr: Voll und ganz auf Hightech setzt Marc-Philipp Stöcker: In seiner Edeka-Filiale im oberbergischen Lindlar sorgt nun ein Roboter für Ordnung. Der elektronische Helfer steht nämlich an der Kasse und klärt die Kunden freundlich darüber auf, wie sie in Corona-Zeiten mithelfen können, Sicherheit zu bewahren. 

"Pepper" im Kassenbereich des Edeka-Marktes in Lindlar.

Dank seiner hübschen Augen und seiner netten Ausstrahlung kommt das gut an. "Vereinzelt zeigen kleine Kinder doch Respekt und bleiben auf Distanz", erzählt der Inhaber. Doch die allermeisten Kunden lassen sich vom Charme des etwa 1,20 Meter großen Roboters anstecken. Der hat auch einen Namen: "Pepper".

Coronavirus in NRW: Pepper klärt Kunden im Kassenbereich auf

Die Idee zu der Aktion kam Stöcker vor einer Woche. Er ist mit einem Mitarbeiter der Firma befreundet, die diese Roboter verkauft. Als der Entschluss stand, hat es lediglich zwei Tage gedauert, den elektronischen Kamerad individuell zu programmieren. Nun steht Pepper im Kassenbereich und weist auf Sicherheitsabstände hin, warnst vor Hamsterkäufen und hat auch manches warmherzige Wort für die Kunden übrig.

Der 1,20 Meter große Roboter klärt die Kunden auf.

Nach den bisherigen Erfahrungen mit dem Roboter bleibt dessen Einsatz wohl nicht auf die Zeit der Corona-Krise beschränkt.

Update, 16.00 Uhr: Der Bürgermeister der Stadt Werl im Kreis Soest, Michael Grossmann hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Verwaltungschef liegt schon seit mehreren Tagen auf der Intensivstation eines Krankenhauses, allerdings waren zwei Test aufs Coronavirus zuvor negativ ausgefallen. Erst der dritte brachte jetzt ein positives Ergebnis, wie soester-anzeiger.de heute Nachmittag berichtet.

Coronavirus in NRW: Bonner Reiseveranstalter holt Passagiere zurück

Update, 15.22 Uhr: Nach dem Coronaverdacht von 46 Menschen auf einem deutschen Kreuzfahrtschiff vor Australien, soll eine Rückholaktion der nicht-infizierten Passagiere starten. 

Der Aktion stehe nach Angaben der Behörden nichts im Wege, sagte der Geschäftsführer des Bonner Reiseveranstalters Phoenix, Benjamin Krumpen, am Samstag: "Personen, die positiv getestet sind, bekommen einen 14-tägigen Aufenthalt in einem Krankenhaus in Australien."

Alle anderen der 832 Passagiere könnten mit eigens dafür gecharterten Maschinen am Nachmittag des nächsten Tages lokaler Zeit nach Hause.

Die Gesundheitsbehörden seien jetzt noch einmal an Bord der "MS Artania" gewesen und hätten weitere Proben genommen. Das Ergebnis sei nicht vor morgen zu erwarten, sagte Krumpen. Alle Gäste seien in ihren Kabinen und würden dann am nächsten Tag mit einem Transfer zum Flughafen gebracht. "Es ist sicher, dass die dann hier 14 Tage in häusliche Quarantäne kommen", sagte Krumpen.

Coronavirus in NRW: So gibt's Geld fürs Geister-Rheinderby zurück

Update, 14.33 Uhr: Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat zweieinhalb Wochen nach dem Geisterspiel gegen den 1. FC Köln (2:1) die Frist für die Rückerstattung des Geldes für erworbene Eintrittskarten präzisiert. 

Der aktuelle Tabellenvierte hatte ursprünglich erklärt, dass Käufer einer Tageskarte unter Vorlage des Original-Tickets sowie eines ausgefüllten Erstattungsformulars per Post bis zum 31. März 2020 den Eintrittspreis zurückerhalten und Dauerkarteninhaber den anteiligen Preis.

Nun wies die Borussia nach Kritik der Verbraucherzentrale darauf hin, dass es sich nicht um eine "rechtlich bindende Frist", sondern ein Bitte handele, "damit die Abwicklung zügig gestaltet werden kann". Nach Angaben der Rheinische Post können Ansprüche laut Verbraucherzentrale bis zum 31. Dezember 2023 geltend gemacht werden.

Coronavirus in NRW: Nur wenig Arbeit für die Polizei

Update, 14.16 Uhr: Obwohl heute schönstes Frühlingswetter nach draußen lockt, halten sich laut Polizei die meisten Menschen in Köln und Düsseldorf an die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise. Am Rheinufer, in Parks und Grünanlagen seien viele allein oder zu zweit unterwegs gewesen, hieß es aus Köln

Hier musste die Polizei am Vormittag lediglich sechs Gäste einer Hochzeitsgesellschaft bitten, auseinander zu gehen. Den Feiernden seien die wegen der Corona-Pandemie geltenden Verhaltensregeln nicht bewusst gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Die Gruppe habe sich aber schnell zerstreut und entfernt.

In Düsseldorf gab es vereinzelt kleinere Verstöße, wie die Polizei am Samstag sagte. Riesenpartys habe niemand gefeiert. Die Altstadt sei auch am Freitagabend laut Einsatzbericht menschenleer gewesen.

Update, 12 Uhr: Es gibt die aktuellen Zahlen fürs Land NRW: Laut Angaben des Gesundheitsministeriums sind - Stand 11.30 Uhr - 12.744 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 105  Menschen sind an den Folgen der Infektion verstorben.

Das war ein Anstieg um 1200 Fälle. Den Angaben zufolge gab einen starken Anstieg bei den Todesfällen: von 85 am Freitagmorgen auf 105 am Samstag. Im besonders betroffenen Kreis Heinsberg waren nach Ministeriumsangaben gut 1200 Menschen infiziert. Am Vortag (10 Uhr) waren es dort noch 1150 Menschen.

Coronavirus in NRW: Zahlen für 53 Kreise und kreisfreie Städte

Heruntergebrochen auf Städte und Kreise in NRW sehen die Zahlen so aus: 

Aachen und Städteregion Aachen (746 bestätigte Infektionen/14 Tote), Bielefeld (142/-), Bochum (219/4), Bonn (241/1), Kreis Borken (399/4), Bottrop (32/1), Kreis Coesfeld (247/1), Dortmund (238/-), Duisburg (234/1), Kreis Düren (217/1), Düsseldorf (319/2), Ennepe-Ruhr-Kreis (108/1), Essen (360/6), Kreis Euskirchen (101/-), Gelsenkirchen (81/-), Kreis Gütersloh (335/1), Hagen (62/2), Hamm (131/1), Kreis Heinsberg (1202/30), Kreis Herford (138/-), Herne (45/-), Hochsauerlandkreis (213/-), Kreis Höxter (54/-), Kreis Kleve (211/2), Köln (1116/7), Krefeld (185/-), Leverkusen (88/-), Kreis Lippe (261/1), Märkischer Kreis (89/-), Kreis Mettmann (271/3), Kreis Minden-Lübbecke (241/-), Mönchengladbach (163/1), Mülheim (62/-), Münster (414/2), Oberbergischer Kreis (170/1), Oberhausen (61/-), Kreis Olpe (89/-), Kreis Paderborn (152/-), Kreis Recklinghausen (309/-), Remscheid (52/1), Rhein-Erft-Kreis (296/1), Rheinisch-Bergischer Kreis (163/1), Rhein-Kreis Neuss (282/4), Rhein-Sieg-Kreis (460/2), Kreis Siegen-Wittgenstein (79/1), Kreis Soest (153/-), Solingen (81/-), Kreis Steinfurt (353/1), Kreis Unna (162/1), Kreis Viersen (234/1), Kreis Warendorf (286/1), Kreis Wesel (198/2), Wuppertal (172/2).

Bundesweit waren bis Samstagvormittag mehr als 48.800 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Todesfälle gibt es nun in allen Bundesländern.

Coronavirus in NRW: Über 100.000 Anträge auf Soforthilfe

Update, 11.25 Uhr: Kurz nach dem Start des NRW-Sofortprogramms für von Corona stark betroffene kleine Betriebe und Selbstständige sind über 100.000 Anträge auf finanzielle Hilfe eingegangen. Das teilte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) mit und sprach von einem "Rekordwert". Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums wurden bisher 8000 Anträge bewilligt.

Unter soforthilfe-corona.nrw.de können von der Corona-Krise betroffene Unternehmen und Selbstständige Soforthilfen des Bundes als auch des Landes beantragen. Die Anträge würden das ganze Wochenende über von 700 Mitarbeitern der fünf Bezirksregierungen und dem Team von IT.NRW bearbeitet, "um den Betrieben möglichst schnell die Mittel elektronisch zu bewilligen, teilte Pinkwart mit.

Update, 22.45 Uhr: Der Möhnesee (Kreis Soest) und vor allem die Möhne-Sperrmauer sind ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen aus dem ganzen Land. Genau das könnte an diesem Wochenende zu einem großen Problem werden. Warum, lesen Sie hier.

Coronavirus in NRW: Solidarität für "Freunde ín Italien"

Update, 20.50 Uhr: In den kommenden Tagen sollen 14 Corona-Patienten aus Italien und Frankreich nach NRW gebracht werden. Mehrere Kliniken nehmen insgesamt zehn Patienten aus Italien und vier aus Frankreich auf, wie die NRW-Staatskanzlei am Freitagabend mitteilte. Die Infizierten aus Italien würden von der Luftwaffe ins Bundesland geflogen. 

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte laut Mitteilung: "Gerade unsere Freunde in Italien brauchen in diesen Tagen unsere Solidarität. Mit der Aufnahme der Patienten wollen wir signalisieren: Ihr seid nicht allein." Die Aufnahme habe Laschet dem italienischen Botschafter in dieser Woche angeboten. Aus Frankreich habe die Landesregierung ein Hilfsgesuch erhalten. Je zwei Patienten aus Italien sollten noch am Wochenende in die Unikliniken Köln und Bonn sowie das Katholische Klinikum Bochum gebracht werden. 

Je zwei weitere Patienten aus Italien sollen später in die Uniklinik Essen und in das Herz- und Diabeteszentrum NRW der Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum in Bad Oeynhausen kommen. Die vier Patienten aus Frankreich würden alle nach Essen gebracht, hieß es. Am Donnerstag hatte das Auswärtige Amt berichtet, dass verschiedene Bundesländer Zusagen zur Behandlung von 47 Intensivpatienten gegeben hatten - auch NRW. In anderen Bundesländern werden Intensivpatienten aus Frankreich und Italien bereits behandelt. Beide Länder sind von der Pandemie besonders betroffen.

Coronavirus in NRW: Online-Anträge auf staatliche Soforthilfen

Update, 19.22 Uhr: Das Portal für Online-Anträge auf staatliche Soforthilfen für kleinere Betriebe in NRW ist am Freitag mit einem hohen Andrang gestartet. Einem Sprecher des NRW-Wirtschaftsministeriums zufolge gingen am Nachmittag nach dem Beginn um 15 Uhr bis 18.30 Uhr rund 36 000 Anträge ein. Unter "soforthilfe-corona.nrw.de" können von der Corona-Krise betroffene Unternehmen und Selbstständige zum digitalen Antragsformular gelangen, mit dem sowohl die beschlossenen Soforthilfen des Bundes als auch des Landes beantragt werden können. 

Einem Ministeriumssprecher zufolge sollen die Anträge auch schon am Wochenende von 700 Mitarbeitern der Bezirksregierungen geprüft werden. Sowohl der Bund als auch das Land haben direkte Zuschüsse für Unternehmen beschlossen, deren Geschäft angesichts der Corona-Krise leidet oder ganz ausfällt. Betriebe mit bis zu fünf Angestellten können 9000 Euro beantragen, Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro. Mittelgroße Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern haben Anspruch auf 25.000 Euro. Die Unternehmen müssen dabei nachweisen, dass sie auf behördliche Anordnung bis auf Weiteres geschlossen bleiben müssen, ihr Umsatz extrem rückläufig ist oder ihre vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die Kosten zu decken.

Update, 17.30 Uhr: Viele Kommunen wollen am Wochenende mit verstärkten Kräften die Einhaltung des wegen der Corona-Krise verhängten Kontaktverbots kontrollieren. Auch angesichts des voraussichtlich schönen Wetters am Samstag wollen die städtischen Mitarbeiter ihre Aufmerksamkeit auf Spielplätze, Parks und besondere "Hotspots" legen, an denen sich unter normalen Umständen gerne Gruppen treffen. "Spaziergänge sind ja erlaubt - aber eben mit dem nötigen Abstand", betonte ein Sprecher der Stadt Köln. Seit Montag gilt ein Kontaktverbot, nach dem sich nicht mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum versammeln dürfen. Ausgenommen davon sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Der Kölner Stadt-Sprecher riet Familien und Wohngemeinschaften, die mit mehr als zwei Personen unterwegs sind, einen Ausweis mitzunehmen. So könnten sie bei Kontrollen gegebenenfalls nachweisen, dass sie unter derselben Adresse gemeldet sind.

Coronavirus in NRW: Zahlen erneut gestiegen - jetzt 88 Tote

Update, 16.33 Uhr: Es gibt die aktuellen Zahlen fürs Land NRW: Laut Angaben des Gesundheitsministeriums sind - Stand 16.30 Uhr - 12.017 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 88 Menschen sind an den Folgen der Infektion verstorben.

Update, 15.01 Uhr: Die "Finals Rhein-Ruhr 2020" in NRW werden wegen der Coronavirus-Pandemie auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben. Das teilten die Veranstalter mit. Das Multi-Sportevent, das im August 2019 in Berlin eine erfolgreiche Premiere gefeiert hatte, sollte am ersten Juni-Wochenende (6./7. Juni) in den fünf Städten Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Aachen und Neuss ausgetragen werden.

"Die beteiligten Sportfachverbände, die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen sowie die übertragenden TV-Sender ARD und ZDF haben sich einvernehmlich auf eine Verschiebung des Gesamtevents "Die Finals" verständigt", hieß es in der Mitteilung. Insgesamt waren Wettkämpfe in 19 Sportarten mit rund 3700 Athletinnen und Athleten geplant. 16 Sportarten davon sollten als deutsche Meisterschaften ausgetragen werden. 

Update, 14.52 Uhr:  Der Kreis Unna bei Dortmund meldet seinen ersten Toten nach einer Coronavirus-Erkrankung. Er starb in einem Krankenhaus in Menden (Märkischer Kreis). Doch es gab auch gute Nachrichten aus dem Kreis.

Coronavirus in NRW: Schnelllehrgang für Medizinstudenten in Münster

Update, 14.48 Uhr: Die Uni Münster macht Medizinstudenten im Schnelldurchlauf fit für die Aufnahme und Versorgung von Corona-Patienten in Krankenhäusern. Dafür hat die Medizin-Fakultät eine einwöchige Fortbildung entwickelt, die üblicherweise ein halbes Jahr dauert, teilte die Uniklinik Münster mit. Weil der Lehrbetrieb an den Universitäten in NRW derzeit ruht, hatte die Uni Münster bei ihren 3000 Medizinstudenten nachgefragt, wer sich im Kampf gegen das Coronavirus freiwillig engagieren will. 1800 hätten sich gemeldet, erklärte die Uniklinik. Freiwillige mit abgeschlossener Pflegeausbildung wurden sofort an die Klinik übergeben, für die anderen sei die Fortbildung entwickelt worden.

Update, 14.13 Uhr: Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens im Zuge der Corona-Krise bekommen einigen Menschen offenbar nicht. Die Polizei in Siegen musste mit mehreren Streifenwagen anrücken, bis eine Gruppe junger Erwachsener in Siegen unter Pöbeleien auseinander ging. Besonders in Supermärkten ist die Lunte derzeit kurz. Im Sauerland hustete ein wütender Mann einen anderen Kunden an und sagte "Ich habe Corona". Ähnliche Szenen spielten sich in einem Penny-Markt ab: Bei einem Streit um einen Einkaufswagen spuckte ein Kunde einem ins Gesicht. Ein ungeduldiger Kunde ignorierte die Warteschlange vor einem Baumarkt im westfälischen Hagen. Als ein Security-Mann ihn stoppen wollte, wurde es äußerst schmerzhaft.

Coronavirus in NRW: Wirtschaftliche Einbußen in Milliardenhöhe

Update, 13.33 Uhr: Die wirtschaftlichen Einbußen für NRW durch die Corona-Krise könnten nach Berechnung eines Finanzwissenschaftlers bei mindestens 50 Milliarden Euro liegen. Das vom Landtag beschlossene Hilfspaket in Höhe von 25 Milliarden Euro sei "nicht zu hoch gegriffen", sagte Michael Thöne vom Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstitut an der Uni Köln.  

Das Münchener Ifo-Institut habe berechnet, dass die Corona-Krise Deutschland zwischen 255 und 729 Milliarden Euro kosten könne. "Bezogen auf NRW wären das mindestens 50 Milliarden Euro wirtschaftliche Einbuße", sagte Thöne. "Möglich also, dass diesem Rettungsschirm weitere folgen."

Coronavirus in NRW: IHK-Abschlussprüfungen verschoben

Update, 13.16 Uhr: Die für April und Mai geplanten schriftlichen IHK-Abschlussprüfungen in der betrieblichen Ausbildung werden bundesweit einheitlich in den Sommer 2020 verschoben. Das teilten die Industrie- und Handelskammern (IHK) Nord- und Südwestfalen mit.

Die schriftlichen industriell-technischen Prüfungen sollen am 16. und 17. Juni und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni stattfinden. Der Prüfungszeitraum der praktischen Prüfung in den industriell-technischen Berufen beginnt wie geplant am 4. Mai. Für die mündlichen und praktischen Prüfungen der kaufmännischen Berufe wird der Prüfungszeitraum in Kürze mitgeteilt.

Auch die IHK-Fortbildungsprüfungen werden bis einschließlich Mai ausgesetzt. Sie werden zwischen Juni und August nachgeholt. Die ausgefallenen Zwischenprüfungen entfallen ersatzlos.

Coronavirus in NRW: Köln sagt auf diese Weise "Danke"

Update, 12.52 Uhr: Bürger in Köln haben sich in den schwierigen Zeiten der Coronavirus-Pandemie mit einer besonderen Aktion bei Polizei, Feuerwehr und Rettungssanitätern bedankt. Sie fragten an, ob ein paar Einsatzkräfte - sofern es die Lage zulasse - am Donnerstag gegen 21 Uhr in den Stadtteil Sülz kommen könnten, wie eine Feuerwehrsprecherin berichtete. Sie kamen - und was dann geschah, ist auf Facebook-Videos zu sehen: Tosender Applaus und "Danke"-Rufe in der ganzen Nachbarschaft. Die Einsatzkräfte bedankten sich mit eingeschaltetem Blaulicht. Eine Feuerwehrsprecherin, die dabei war, fasste die Gefühlslage am Freitag so zusammen: "War mega."

Coronavirus in NRW: Fast 1000 Patienten in Krankenhäusern

Update, 12.40 Uhr: In NRW werden nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann 951 Infizierte im Krankenhaus behandelt, davon 307 intensivmedizinisch. Unter ihnen seien 253 auf Beatmung angewiesen. Das entspreche 2,2 Prozent der Erkrankten. Landesweit gebe es laut Laumann derzeit insgesamt rund 6150 Intensivbetten. Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Beatmungsplätze zu erhöhen.

Update, 12.14 Uhr: NRW schafft mehr Kapazitäten zur Untersuchung von Coronavirus-Proben. Ab Montag beteiligen sich auch die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter an der Analyse von Corona-Tests, wie das NRW-Umweltministerium mitteilte. Täglich könnten insgesamt 1500 Proben von möglicherweise mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierte Menschen ausgewertet werden. 

"Mit dieser hohen Kapazität werden sie die an der Überlastungsgrenze arbeitenden humanmedizinischen Labore wirkungsvoll unterstützen", erklärte Ministerin Ursula Heinen-Esser. Die Ämter haben sehr gut ausgestattete Labore. Zu ihren Aufgaben gehört normalerweise die Überwachung von Lebensmitteln. Die Standorte sind Arnsberg, Detmold, Krefeld und Münster.

Coronavirus in NRW: Zahl der Infizierten nach Städten und Kreisen

Update, 11.23 Uhr: Das sind die aktuelle Coronavirus-Fallzahlen in NRW, heruntergebrochen auf Städte und Kreise: Aachen und Städteregion Aachen (649 bestätigte Infektionen/10 Tote), Bielefeld (132/-), Bochum (186/4), Bonn (222/1), Kreis Borken (368/3), Bottrop (23/1), Kreis Coesfeld (232/-), Dortmund (232/-), Duisburg (245/1), Kreis Düren (192/1), Düsseldorf (317/2), Ennepe-Ruhr-Kreis (99/1), Essen (292/5), Kreis Euskirchen (76/-), Gelsenkirchen (62/-), Kreis Gütersloh (315/1), Hagen (55/2), Hamm (117/1), Kreis Heinsberg (1150/29), Kreis Herford (123/-), Herne (42/-), Hochsauerlandkreis (183/-), Kreis Höxter (47/-), Kreis Kleve (192/1), Köln (1017/4), Krefeld (147/-), Leverkusen (82/-), Kreis Lippe (230/1), Märkischer Kreis (81/-), Kreis Mettmann (249/3), Kreis Minden-Lübbecke (223/-), Mönchengladbach (146/-), Mülheim (53/-), Münster (371/1), Oberbergischer Kreis (152/-), Oberhausen (54/-), Kreis Olpe (66/-), Kreis Paderborn (139/-), Kreis Recklinghausen (264/-), Remscheid (41/-), Rhein-Erft-Kreis (276/1), Rheinisch-Bergischer Kreis (162/1), Rhein-Kreis Neuss (245/3), Rhein-Sieg-Kreis (417/2), Kreis Siegen-Wittgenstein (77/-), Kreis Soest (145/-), Solingen (71/-), Kreis Steinfurt (198/-), Kreis Unna (146/-), Kreis Viersen (220/1), Kreis Warendorf (254/1), Kreis Wesel (184/2), Wuppertal (162/2).

Die veröffentlichten Landeszahlen basieren auf Meldungen aller 53 Kreise und kreisfreien Städte an das Gesundheitsministerium. Zwischenzeitlich können einzelne Kommunen auch schon höhere Fallzahlen bekanntgegeben haben.

Coronavirus in NRW: Hausärzten fehlen Schutzmasken

Update, 11.05 Uhr: Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe richtet einen Spendenaufruf für Schutzmasken an Industrie und Einzelhandel. Er bittet Unternehmen, die selbst Schutzmasken im Einsatz haben, wegen der Corona-Krise aber geschlossen sind, vorrätige Masken zur Verfügung zu stellen. Der Hausärzteverband würde sie dann an Hausarztpraxen und regionale Behandlungszentren weiterleiten. "In vielen Arztpraxen ist Schutzausrüstung mittlerweile knapp, zum Teil sogar bereits vergriffen", heißt es in einer Mitteilung.

Update, 10.50 Uhr: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) geht davon aus, dass die Schulen nach den Osterferien am 20. April wieder öffnen können. Dann könnten die angehenden Abiturienten wieder mit dem Stoff zur Vorbereitung auf die Prüfungen konfrontiert werden, sagte sie am Freitag in Düsseldorf. Wegen der Coronavirus-Krise hat die Landesregierung alle Schulen in NRW bis zum 19. April geschlossen.

Coronavirus in NRW: Abitur-Prüfungen werden verschoben

Update, 10.29 Uhr: Die Abitur-Prüfungenfür rund 88.000 Schülerinnen und Schüler in NRW an Gymnasien, Gesamtschulen, Weiterbildungskollegs und Waldorfschulen sowie an den Beruflichen Gymnasien der Berufskollegs werden wegen der Coronavirus-Einschränkungen verschoben. Das sagte NRW-Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer am Vormittag in der NRW-Staatskanzlei Düsseldorf. Die neuen Termine für die Abi-Prüfungen in NRW stehen fest

Update, 10.06 Uhr: Das Gesundheitsministerium des Landes hat die Fallzahlen aktualisiert. Nach offiziellem Stand sind in NRW 11.523 Menschen infiziert, es gibt im Zusammenhang mit einer Infektionbisher 85 Todesfälle. Im Kreis Heinsberg sind nach wie vor die meisten nachgewiesenen Fälle erfasst (1150 Infektionen/29 Todesfälle), dahinter Köln (1017/4) sowie Aachen und die Städteregion Aachen (649/10). 

Coronavirus in NRW: Erfinderische Firmenleiter

Update, 9.07 Uhr: In Zeiten des Coronavirus den Türgriff oder den Griff des Einkaufwagens anzufassen ist nicht gut, aber kaum zu verhindern. Eine Firma aus dem Sauerland versucht, das mit einem kleinen Hilfsmittel überflüssig zu machen.

Update, 8.38 Uhr: Ein Supermarkt in Wenden (Kreis Olpe) hat einen pfiffigen Weg gefunden, Klopapier-Hamsterkäufe zu unterbinden, ohne dass Mitarbeiter ständig mit Kunden diskutieren müssen. Die erste Packung Klopapier kostet den normalen Preis, für die zweite gibt es einen völlig überzogenen Aufschlag von 50 Euro, für jede weitere Packung werden sogar 100 Euro fällig. Seitdem das neue Hinweisschild hängt, so hieß es, gebe es keine lästigen Diskussionen mehr an der Kasse über den Sinn und Unsinn der in Supermärkten mittlerweile üblichen Limitierung von einer Packung Klopapier pro Kunde.

Mit diesem Hinweisschild verhindert ein Supermarkt in Wenden (Kreis Olpe) lästige Diskussionen um Klopapier-Limitierungen.

Update, 8.12 Uhr:  Feuchttücher und andere Klopapier-Alternativen könnten in den nächsten Wochen für Verstopfungen bei Klärwerken in NRW sorgen. "Auch wenn das Papier in Krisenzeiten fehlt: Feuchttücher gehören nicht ins Klo!", mahnten mehrere Stadtentwässerungsbetriebe an. Klopapier-Alternativen wiesen die Eigenschaft auf, dass sie sich nicht auflösen - auch wenn in der Werbung teilweise anderes versprochen würde. Was zu Hause wie ein guter Ersatz wirke, könne sich Tage später im Klärwerk als massiver Zopf stauen, der oft händisch herausgezogen werden müsse, hieß es von den Klärwerken.

Coronavirus in NRW: Heute fällt Entscheidung zu Abi-Prüfungen

Update, 7.48 Uhr: Kleine Betriebe, Solo-Selbstständige und Freiberufler können heute erstmals online Hilfsgelder von Bund und Land beantragen, wenn sie durch die Corona-Krise Einbußen erlitten haben und in wirtschaftliche Probleme geraten sind. Anträge können ab Freitagmittag (12 Uhr) nur in digitaler Form über die Seite www.wirtschaft.nrw/corona gestellt werden. Die Formulare seien knapp und klar formuliert und würden zügig bearbeitet. "In den nächsten Tagen wird das erste Geld fließen", sicherte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Außerdem gebe es Steuerstundungen, Steuervorauszahlungen an den Fiskus würden angepasst oder eingestellt und es gebe sehr zinsgünstige Kredite.

Update, 7.26 Uhr: Für fast 90.000 angehende Abiturienten in NRW endet heute eine Zeit der Ungewissheit: Sie erfahren, ob wegen der Corona-Pandemie ihre Abitur-Termine verschoben werden oder ob die Prüfungen wie geplant direkt nach den Osterferien - also ab dem 20. April - losgehen. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer will in einer Pressekonferenz um 10 Uhr die Prüfungstermine nennen. Zwischenzeitlich war nach einem entsprechenden Vorstoß aus Schleswig-Holstein sogar mal eine komplette Absage der Prüfungen im Gespräch gewesen. Das hatten die Schulminister in einer bundesweiten Konferenz aber einhellig abgelehnt.

Coronavirus in NRW: Das war die Lage am Donnerstag, 27. März

Update, 20.16 Uhr: Auf dem Youtube-Channel "Breaking Lab" äußert sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zu der Einschränkung der Grundrechte: "Wir können nicht ein halbes oder dreiviertel Jahr mit einer solchen Art Notstandsgesetzgebung leben".  Dennoch bleibt das Ziel, die Kurve abzuflachen: Deshalb seien alle Maßnahmen, die im Moment Kontakte unterbinden richtig "und die müssen wir jetzt einige Zeit durchhalten", so Laschet. Wie es mit Schule weitergeht, darüber fällt am Freitag schon eine erste Entscheidung. Dann will Schulministerin Yvonne Gebauer bekannt werden, ob die Termine für das Abitur 2020 in NRW verschoben werden müssen.

Coronavirus in NRW: Betrunkener bespuckt Beamten

 Update, 18.42 Uhr:  Skrupellos und unsolidarisch hat sich ein Autofahrer in Bonn benommen: Er hat einen Polizisten bespuckt, sich der aktuellen Coronavirus-Situation bewusst, und dem Beamten mit einer Corona-Infektion gedroht. Eine Zeugin hatte gemeldet, dass er in Schlangenlinien fuhr. Bei der Polizeikontrolle habe er sich "unkooperativ" verhalten. Mit dem Hinweis, dass der Mann aus Heinsberg komme und "Corona positiv" sei, habe er die Beamten dann angespuckt und angehustet. Er wurde in Gewahrsam genommen, berichtet dpa.

Update, 18.18 Uhr: Es ist nicht nur Coronavirus-Zeit, sondern auch Spargel-Zeit: Auch die Spargelbauern leiden unter der aktuellen Krise, nachdem Horst Seehofer verboten hat, Kurzarbeiter aus Rumänien zur Spargelernte zu holen. Die neue Idee:  "Rent a Spargelfeld" - Spargel zum Selbststechen.

Coronavirus in NRW: Turnhalle wird zum Gefängnis

Update, 17.45 Uhr: Das zuständige Gesundheitsamt im Märkischen Kreis gab bekannt, dass jeder fünfte Bürger, der unter Quarantäne und zu Hause kontrolliert werden sollte, nicht anzutreffen war. Wenn es in Zukunft zu nachweislichen Verstößen gegen die Quarantäne-Auflage kommt, wird die Polizei Amtshilfe leisten und die Bürger in die Sporthalle bringen.

Update, 17.25 Uhr:  Die Gemeinde Menden hat auf der einen Seite nette Ideen und seilt Akten aus dem ersten Stock ab, auf der anderen Seite ergreift sie drastische Maßnahmen: In der Sporthalle einer stillgelegten Realschule stehen zehn Feldbetten bereit. Laut Sebastian Arlt, erster Beigeordneter der Stadt soll die Maßnahme der Abschreckung dienen. Die Feldbetten sind für Menschen, die wegen des Coronavirus unter Quarantäne stehen, sich daran aber nicht halten, wie Bild.de berichtet.

Coronavirus in NRW: Die Fallzahlen steigen weiter

Update, 16.42 Uhr: Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat neue Fallzahlen veröffentlicht: Im Land NRW sind inzwischen 10.872 Menschen infiziert. Die Zahl der am Coronavirus gestorbenen Menschen nimmt ebenfalls zu; inzwischen gibt es 82 Todesopfer.

Update, 16.32 Uhr: Eine schöne Idee hatte die Stadtverwaltung in Menden aus dem Sauerland: Um Körperkontakt zu vermeiden, seilen sie die Akten aus dem ersten Stock ab.  

Coronavirus in NRW: Spielbanken machen dicht

Update, 16.24 Uhr: Die Spielbanken müssen bleiben erstmal bis zum 19. April geschlossen. Westspiel zählt etwa 1000 Mitarbeiter. Ein Sprecher von Westspiel erklärt: "Die Gehälter für den März sind gesichert." Update, Update, 16.14 Uhr: Die Westspiel-Casinos machen vorerst die Schotten dicht: Wegen des Coronavirus und der damit verbundenen Krise verzeichnet die landeseigene Spielbankgesellschaft Westspiel Einbußen in Millionenhöhe.

Coronavirus lässt Stadt Menden kreativ werden: Bei der "Operation Rapunzel" seilt die Stadt  Akten ab.

Coronavirus in NRW: Bäcker verkaufen Mehl

Update, 15.05 Uhr: Auf der Theke eines Bäckers in Köln stehen ein paar Brötchentüten mit ungewöhnlichem Inhalt: Sie sind prall gefüllt mit Mehl. "Nur für unsere Knuden", heißt es auf einem Zettel. "Es gibt inzwischen tatsächlich einige Bäcker, die auf Wunsch ihrer Kunden Mehl verkaufen", sagte der Geschäftsführer des Verbands des Rheinischen Bäckerhandwerks, Henning Funke, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Zunehmend fragten Kunden, die im Supermarkt wegen Corona-Hamsterkäufen kein Mehl bekommen hätten, bei Bäckern, ob sie ihnen etwas abwiegen könnten. "Dagegen ist auch nichts einzuwenden", sagte Funke. "Die regionalen Lieferketten im Bäcker-Handwerk funktionieren. Die Bäcker haben Mehl in ihren Silos und werden beliefert." Dass der Mehlverkauf in Bäckereien zum Trend wird, glaubt er aber nicht: "Es sind bisher eher Einzelfälle." Er gehe davon aus, dass der Einzelhandel seine Regale immer wieder auffüllen könne.

Coronavirus in NRW: Mietwagen für Krankenhausmitarbeiter

Update, 14 Uhr: Krankenhausmitarbeiter ohne eigenes Auto können in der Coronavirus-Krise in NRW kostenlos auf einen Mietwagen umsteigen, um zur Arbeit zu kommen. Das Angebot gelte für Klinik-Beschäftigte ab kommendem Mittwoch, wenn sie wegen der ausgedünnten Fahrpläne mit der Bahn kaum oder gar nicht mehr zur Arbeit kommen können, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) am Donnerstag. Für das vorerst bis zum 31. Mai befristete Sonderprogramm habe das Land eine Million Euro zur Verfügung gestellt.

Für einen Mietwagen brauchen die Krankenhaus-Beschäftigten laut Wüst nur ein einseitiges Formular mit einer Bestätigung des Krankenhauses auszufüllen. Mit dieser Bescheinigung könnten sie den Mietwagen direkt beim Verleiher anmieten. Die Abrechnung nehme der Verleiher direkt mit der Bezirksregierung Münster vor, die das Programm zentral für ganz NRW betreue.

Coronavirus in NRW: Krankenhauspersonal muss Spritkosten zahlen

Die Kosten für einen Leihwagen dürfen maximal 400 Euro brutto pro Monat betragen, und es dürfen nicht mehr als 125 Kilometer pro Tag gefahren werden. Benzinkosten müssen die Nutzer selbst tragen. Damit möglichst viele Leihwagen bereit stehen, sollen Autovermieter ihren Antrag auf Teilnahme an dem Programm bis spätestens Sonntag (24.00 Uhr) bei der Bezirksregierung Münster stellen. Voraussetzung sei, dass die Autovermieter Niederlassungen in NRW haben. "Wir gehen davon aus, dass viele Verleiher mitmachen, weil ihre Autos derzeit ohnehin auf dem Hof stehen", sagte Wüst.

Update, 13.05 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat indirekt die Klage eines Aacheners kritisiert, der vor dem Oberverwaltungsgericht gegen das Kontaktverbot in der Corona-Krise vorgehen will. Reul sagte, es falle ihm schwer, sich in der aktuellen Situation "mit solchen Fragen zu befassen". Nach der Krise werde es sicher "kluge Leute geben", die dann analysierten, welcher Minister in welcher Situation vielleicht etwas falsch gemacht haben könnte. "Sollen sie Klage einreichen, ich hoffe, sie treffen auf kluge Richter", sagte Reul am Donnerstag in Düsseldorf.

Coronavirus in NRW: Schüler stellen Forderung bei Abitur-Frage

Update, 12.50 Uhr:Die Landesschülervertretung NRW fordert angesichts des Unterrichtsausfalls im Zuge der Coronavirus-Krise eine Wahlmöglichkeit, ob Abschlussprüfungen geschrieben werden. Alle Schülerinnen und Schüler müssten die Wahl zwischen dem Ablegen von Prüfungen und einem so bezeichneten "Durchschnittsabitur" haben, dessen Noten aus den Leistungen des vergangenen und des laufenden Schuljahres berechnet werden. Beide Abschlüsse sollten gleichwertig behandelt werden, forderte die NRW-Schülervertretung am Donnerstag.

Coronavirus in NRW: Abiturprüfung nicht zentral

Die Abiturprüfungen sollten nicht wie bisher zentral gestellt werden. Stattdessen sollen die Lehrer drei Aufgaben aus den insgesamt sechs zentral gestellten Klausuren auswählen können, die ihrer Ansicht nach am besten zur jeweiligen Vorbereitung passten. Damit könnte Rücksicht darauf genommen werden, dass bestimmte Themengebiete nicht mehr oder nur unzureichend bearbeitet werden konnten. Darüber hinaus sollten die Lehrkräfte auch bei der Bewertung in erhöhtem Maße die jeweiligen Voraussetzungen beachten.

Die Prüfungen für die rund 90.000 angehenden Abiturienten in NRW sollen trotz der derzeitigen Schulschließungen stattfinden. Das hatte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch nach Beratungen der Kultusministerkonferenz (KMK) erklärt. Ob die Prüfungen wie bislang geplant nach den Osterferien beginnen oder verschoben werden, will Gebauer am Freitag bekanntgeben. Die Landesschülervertretung NRW hatte sich zunächst mehrheitlich für eine Verschiebung der Abiprüfungen ausgesprochen.

Coronavirus in NRW: Straßen.NRW will Vorauszahlungen ermöglichen

Update, 12.13 Uhr: Um die Liquidität der Baufirmen zu sichern, plant Straßen.NRW jetzt auch, Vorauszahlungen auf noch nicht erbrachte Leistungen zu zahlen. "Ziel ist es, den Firmen Sicherheit zu geben und verlässlich miteinander umzugehen", erläuterte Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek das Vorgehen und orientiert sich damit an einem Rundschreiben des Bundesverkehrsministeriums aus dieser Woche. Vorauszahlungen sind gegen Bürgschaft möglich, sofern ein vertraglich vereinbartes Leistungssoll größer ist als die vorauszuzahlende Summe.

"Wir haben natürlich nach wie vor ein Interesse daran, unsere großen Aufgaben auf den Straßen zu bewältigen, und die Firmen wünschen sich ein hohes Maß an Freiräumen, auch für einen flexiblen Umgang mit den Nachunternehmern, damit die Projekte nicht ins Stocken geraten", sagt die Straßen.NRW-Chefin. Sie sicherte zu, dass weiterhin Baumaßnahmen ausgeschrieben und Aufträge vergeben würden. Die Regelung gilt bei Straßen.NRW für Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen.

Update, 12.10 Uhr: Auch die Zahl der Verkehrsunfälle seien laut Reul zurück gegangen. Jedoch gebe es auch ein Kriminalitäts-Feld, das zunehmen würde. Reul nennt ihn: "Den Enkeltrick im weißen Kittel", bei dem Betrüger vor der Haustür erscheinen und vorgeben würden, Tests durchführen zu wollen. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen laut Reul, "dass Betrügereien zunehmen". Auch mit Blick auf den verstärkten Online-Handel sei besondere Aufmerksamkeit gefordert. 

Coronavirus in NRW: Polizei setzt Bußgelder strikt durch

Update, 12.05 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul nimmt aktuell Stellung im Rahmen einer Pressekonferenz. Er betont, dass die angeordneten Maßnahmen hart durchgesetzt und Bußgelder verhängt würden. 249 Verstöße habe es am gestrigen Mittwoch gegeben. Ein überwiegender Teil davon betreffe dabei den Bereich "Ansammlung im Öffentlichen Raum". Taschendiebstähle und Einbrüche gingen aktuell zurück. "Das ist aber auch logisch", sagte Reul. 

Update, 11 Uhr: Beim Coronavirus denkt man mittlerweile schnell an Hamsterkäufe und Toilettenpapier. Kuriose Szenen gab es in einem Supermarkt im oberbergischen Bergneustadt: Weil eine Kundin nur eine Packung Toilettenpapier kaufen durfte, setzte sich die Frau (54) aus Protest auf das Kassenband. Die Polizei musste sie schließlich in Handschellen abführen.

Coronavirus in NRW: Klopapier in Massen

Wie die Beamten am Donnerstag mitteilten, wollte die 54-Jährige am Vortag gegen 17.40 Uhr mehrere Packungen Klopapier kaufen: "Als sie darauf hingewiesen wurde, nur ein Paket zu kaufen und die übrigen zur Seite zu legen, setzte sich die Frau auf das Kassenband und behinderte so den weiteren Verkauf an andere Kunden." Die alarmierten Polizeibeamten konnten die Frau nicht beruhigen.

Als sie ihr Handschellen anlegten, wehrte sie sich heftig. "Sie brüllte, ließ sich zu Boden fallen, sperrte sich gegen die Maßnahme und musste schließlich zum Streifenwagen getragen werden", so die Polizei. Als sie aus dem Gewahrsam entlassen wurde, hatte sie immer noch kein Toilettenpapier: "Zu einem Kaufvorgang ist es in Folge der Randale nicht gekommen."

Coronavirus in NRW: Erstmals mehr als 10.000 Erkrankte

Update, 10.20 Uhr: Das Gesundheitsministerium NRW meldet die aktuellen Zahlen, wie viele Menschen in NRW am Coronavirus erkrankt und wie viele an den Folgen der Erkrankung gestorben sind. Erstmals wurde die 10.000er-Grenze an Infizierten überschritten. Demnach sind 10.467 Menschen offiziell als Coronavirus-Erkrankte registriert. Wie hoch hingegen die Dunkelziffer ist, kann nicht geschätzt werden. 75 Menschen sind im Land Nordrhein-Westfalen an den Folgen der Erkrankung verstorben.

Update, 9.20 Uhr: Wegen der aktuellen Schulschließungen erhalten Schüler in NRW keine "blauen Briefe". Die Konferenzbeschlüsse über eine Gefährdung der Versetzung könnten derzeit "nicht oder nur unter großen Schwierigkeiten" gefasst werden, schreibt das NRW-Schulministerium auf seiner Website. 

Zudem setze ein blauer Brief voraus, dass sich die Leistungen in einem Fach seit dem Halbjahreszeugnis verschlechtert haben. "Um dies festzustellen, ist ein ausreichender Zeitraum erforderlich. Daran fehlt es wegen des derzeit ruhenden Schulbetriebs", heißt es. 

Eine schlechtere Leistung, die nicht entsprechend abgemahnt worden sei, werde daher bei der Entscheidung über die Versetzung nicht berücksichtigt. Diese Regelung gelte allerdings für höchstens ein Fach.

Coronavirus in NRW: Landesregierung äußert sich heute so

Update, 8.40 Uhr: Soeben wird noch ein weiterer Termin für heute bekannt, bei dem ein Minister der Landesregierung aus seinem Ressort berichtet: Familienminister Joachim Stamp informiert um 14 Uhr über den Stand der Dinge zur Betreuungssituation im Land.

Bereits um 12 Uhr äußern sich ja Innenminister Reul und Verkehrsminister Wüst, ehe am Abend nach 20.15 Uhr Ministerpräsident Laschet Fragen von Fernsehzuschauern beantworten wird.

Update, 8.05 Uhr: Noch ein Blick weit über NRW hinaus: An Bord des vor Australien ankernden deutschen Kreuzfahrtschiffs "MS Artania" sind mindestens sieben Menschen am Coronavirus erkrankt. Es handele sich hierbei um fünf Passagiere und zwei Crewmitglieder, teilte der Bonner Reiseveranstalter Phoenix mit.

Allen gehe es aber gut, keine der infizierten Personen befinde sich in einem gesundheitlich kritischen Zustand. Alle Gäste sollten mit eigens gecharterten Flugzeugen voraussichtlich am Samstag aus Australien ausgeflogen werden. 

Coronavirus in NRW: An Bord der "MS Artania" sind mindestens sieben Menschen am Coronavirus erkrankt.

Die Besatzung des Schiffs hatte die australischen Behörden um Hilfe gebeten, 25 Passagiere an Bord hätten Atembeschwerden. Daraufhin waren westaustralische Vertreter der Gesundheitsbehörde an Bord gegangen und hatten die Betroffenen untersucht.

Coronavirus in NRW: Essen erteilt Genehmigung, Köln nicht

Update, 7.52 Uhr: Trotz Corona-Beschränkungen darf das Autokino in Essen weiter öffnen. Denn eigentlich müssen Kinos in NRW derzeit geschlossen bleiben. "Wir haben eine Ausnahmegenehmigung der Stadt Essen erhalten", sagte Betreiberin Amarah Attal. 

Coronavirus in NRW: Eine Mitarbeiterin des Autokinos scannt die Tickets durch die geschlossene Autoscheibe.

Allerdings müssten einige Auflagen erfüllt werden. Es gebe keine Abendkasse mehr, Tickets seien nur online erhältlich. Diese können durch die geschlossene Autoscheibe am Eingang gescannt werden. Auch die Snackbar müsse geschlossen bleiben. Zudem dürfen nicht mehr als zwei Leute in einem Auto sitzen, mit Ausnahme der eigenen Kinder. 

Attal betreibt insgesamt fünf Autokinos in Deutschland, darunter auch eins in Köln. Dieses sei dicht, weil die Stadt dort keine Ausnahmegenehmigung erteilt habe. Für Samstag ist das Autokino in Essen nach Worten von Attal nahezu ausverkauft, 500 Besucher dürfen rein. Dann laufen "Die Eiskönigin 2" und "Bad Boys for Life".

Coronavirus in NRW: Landesregierung äußert sich zur Lage im Land

Update, 7.46 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will heute Abend im Fernsehen Fragen zur Corona-Krise beantworten. Die etwa halbstündige Call-in-Sendung starte nach einem ARD-Extra, das um 20.15 beginnt, kündigte der WDR an.

Am Donnerstag wollen NRW-Innenminister Herbert Reul und Verkehrsminister Hendrik Wüst (beide CDU) ein Update zur Corona-Lage im Land geben. Das Briefing ist für 12 Uhr geplant - wir berichten hier aktuell.

Coronavirus in NRW: An Aschermittwoch gab's die ersten Fälle

Update, 7.34 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion an diesem 26. März 2020. Heute vor einem Monat - also am 26. Februar, es war der Aschermittwoch - wurden die ersten fünf Coronavirus-Infektionsfälle in NRW bestätigt.

In den Tagen und Wochen danach schossen die Fallzahlen in die Höhe, am 9. März waren die ersten beiden Todesopfer in NRW und damit auch in Deutschland zu beklagen gewesen. Jetzt stehen wir bei fast 9700 Infizierten und 66 Todesfällen.

Seit einem Monat berichten wir aktuell über alle Entwicklungen im Zusammenhang mit der Erkrankung Covid-19 und versprechen Ihnen, dass wir das auch heute wieder so schnell, zuverlässig und sachlich wie möglich tun werden.

Coronavirus in NRW: Höhepunkt der Infektionswelle kommt erst noch

Update, 22.32 Uhr: Das Coronavirus hat NRW weiterhin fest im Griff. Experten glauben allerdings, dass der Höhepunkt der Infektionswelle dem Land noch bevorsteht - Mitte April bis Mitte Mai. Wir fassen die Situation am Mittwochabend wir folgt zusammen:

- Es gibt in NRW mittlerweile 9686 Infizierte - das bedeutet im Vergleich zum Dienstag ein Plus von 599 Fällen (jeweils Stand 16 Uhr).

- Laut NRW-Gesundheitsministerium stieg auch die Zahl der Todesfälle an - waren es am Dienstag noch 12, stieg die Zahl bis Mittwochnachmittag auf 66. Die veröffentlichten Landeszahlen basieren auf Meldungen aller 53 Kreise und kreisfreien Städte an das Landesministerium. Zwischenzeitlich können einzelne Kommunen auch schon höhere Fallzahlen bekanntgegeben haben.

- NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Lauman (CDU) sagte im Landtag, dass sich deutschlandweit die Zahl der Corona-Infektionen derzeit alle vier Tage verdoppele und in NRW etwa alle sechs Tage. Dennoch seien die Betrachtungszeiträume noch so kurz, dass daraus keine Rückschlüsse gezogen werden könnten. 

Coronavirus in NRW: Spargel-Erntehelfer dürfen nicht einreisen

Update, 21.35 Uhr: Die Spargel-Saison steht bevor - doch ausgerechnet jetzt fehlen wegen der Coronakrise Erntehelfer. Wegen der Beschränkungen kommen Saisonarbeiter aus Ländern wie Bulgarien oder Rumänien schwer ins Land, oder haben Angst vor einer Infektion und bleiben deshalb freiwillig zuhause.

Kaum ein Deutscher übernimmt die

anstrengende Spargel-Ernte

. Die Arbeiter aus Rumänien und Bulgarien tun das - bei Eiseskälte, Regen oder praller Sonne. Bei der Spargel-Ernte müssen die Erntehelfer die Stangen gebückt aus den aufgeschichteten Erddämmen heraus stechen.

Coronavirus in NRW: Bundesinnenministerium ordnet Einreiseverbot für Erntehelfer an

Am Mittwoch ordnete das Bundesinnenministerium bis auf Weiteres ein Einreiseverbot für Saisonarbeitskräfte und Erntehelfer an. So solle die Ausbreitung des Coronavirus weiter eingedämmt werden. Die Regelung gilt für die Einreise aus Drittstaaten, aus Großbritannien, für EU-Staaten wie Bulgarien und Rumänien, die nicht alle Schengen-Regeln vollumfänglich anwenden, sowie für Staaten wie Polen oder Österreich, wo es jetzt wieder Grenzkontrollen gibt. 

NRW unterstützt unterdessen die Internet-Plattform des Bundes "Das Land hilft", auf der sich freiwillige Erntehelfer eintragen könnten. Heimische Spargelbauern zeigen sich trotz der verschärften insgesamt zuversichtlich.

Update, 20.01 Uhr: Für kleinere Krankenhäuser in NRW ist die komplexe Versorgung von Corona-Patienten besonders herausfordernd. Deshalb sollen die Universitätskliniken Aachen und Münster ihnen zur Seite stehen - in Videokonferenzen. Wie das NRW-Gesundheitsministerium und das Uniklinikum Aachen mitteilten, können die landesweit rund 200 Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung die Experten der Unikliniken so um Rat fragen.

Der Höhepunkt des Infektionsgeschehens kommt nach Einschätzung des Projektleiters Professor Gernot Marx (Uniklinikum Aachen) voraussichtlich von Mitte April bis Mitte Mai auf NRW zu.

Nur ungefähr die Hälfte der Intensivbetten befindet sich aber in Unikliniken. Bei schweren Krankheitsverläufen soll das Behandlungsniveau in jedem Krankenhaus im Land mit dem eines Maximalversorgers gleich sein, begründete das Ministerium den Schritt. 

Insgesamt 30 zusätzliche Ärzte sollen für die Krankenhäuser Tag und Nacht erreichbar sein. Die Ärzte vor Ort sollen mit Laptop und Kamera ein Bild von dem jeweiligen Patienten übertragen können, sagte der Experte aus Aachen.

Coronavirus in NRW: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker darf Quarantäne verlassen

Update, 19.36 Uhr: Die Coronakrise bringt immer mehr Unternehmen in Schwierigkeiten: Der Motorenhersteller Deutz hat aufgrund der aktuellen Situation die Prognose ausgesetzt und die Produktion gekappt. Bis zum 17. April wird der SDax-Konzern den Großteil seiner Produktion herunterfahren, teilte Deutz mit. Gründe seien die mangelnde Nachfrage sowie das Problem, dass der erforderliche Mindestabstand keine effiziente Produktion zulasse. Wie stark die Coronakrise das Geschäft beeinträchtigen werde, sei noch nicht klar. Deshalb setze man die Prognose aus.

Update, 18.22 Uhr: Ende der häuslichen Quarantäne für Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die parteilose Politikerin hat sich zum Ende der geplanten Schutzmaßnahme auf das Coronavirus testen lassen, wie die Stadt mitteilte: Das Ergebnis: negativ. Reker werde am Donnerstag die Quarantäne verlassen und wieder im Rathaus arbeiten. Die Politikerin musste in häusliche Quarantäne, weil sie Kontakt zu einer Person hatte, die positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

Coronavirus in NRW: Einbrecher stehlen Klopapier aus Toilettenwagen

Update, 17.43 Uhr: Die Coronakrise treibt nicht nur manchen Verbraucher zu Hamsterkäufen an, sondern animiert offenbar auch Diebe, untypische Beute zu machen. So haben noch unbekannte Einbrecher in Gummersbach aus einem Toilettenwagen 20 Rollen Klopapier gestohlen. Nach Angaben der Polizei stand der Wagen auf einem leerstehenden Kirmesgelände. Hintergrund könnte sein, dass Toilettenpapier in vielen Geschäften vergriffen ist. Doch sind Klopapier, Mehl und andere derzeit beliebte Waren wirklich nicht mehr zu bekommen? Wir haben den Test gemacht

Coronavirus in NRW: Polizeibeamte müssen Menschenansammlungen auflösen 

Update, 17.27 Uhr: Nur wenige Eltern nutzen in der Coronakrise die Notbetreuung in den Kitas in NRW. Darüber berichtete das Familienministerium am heutigen Mittwoch. Demnach waren in den vergangenen Tagen durchschnittlich zwischen 2,4 und 4,7 Prozent aller Kinder in Kitas und in der Kindertagespflege betreut worden. Die Kitas in NRW sind seit dem 16. März geschlossen. Wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet - etwa als Arzt oder Pfleger - kann die Notbetreuung in Anspruch genommen werden. Großes Thema sind für viele Eltern auch die Kita-Gebühren - und ob sie diese weiterzahlen müssen, ohne derzeit eine Betreuung in Anspruch nehmen zu können. Im Kreis Soest etwa soll es jetzt einen Beschluss geben

Update, 16.58 Uhr: In den ersten Tagen des Kontaktverbots mussten die Polizeibeamten schon hundertfach gegen Menschenansammlungen vorgehen. Die Polizei Duisburg beispielsweise vermeldet 80 Fälle in drei Tagen. Auch im Märkischen Kreis sträuben sich Menschen gegen das Verbot, das dazu dient, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bei einer Auseinandersetzung kommt es sogar so weit, dass ein Supermarkt-Mitarbeiter bespuckt wird.

Coronavirus in NRW: Zahlen im Land steigen weiter

Update, 16.48 Uhr: Die Zahlen in NRW steigen: Inzwischen sind 9.686 Menschen infiziert. Fünf weitere Menschen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. Die Zahl der Todesopfer steigt auf 66.  

Update, 16.24 Uhr: Bei vielen Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, sind die Krankheitsverläufe leicht. Dennoch müssen mehrere hundert Infizierte mit schwereren Verläufen in Krankenhäusern behandelt werden. In NRW sind derzeit 621 Infizierte in Krankenhäusern. Diese Zahl teilte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mit. 196 Patienten werden demnach intensivmedizinisch versorgt. Von diesen müssten 165 beatmet werden, sagte Laumann am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtags. 

Coronavirus in NRW: Schulministerin Yvonne Gebauer äußert sich zu Abiturprüfungen

Update, 16.12 Uhr: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat sich zum Thema Abiturprüfungen geäußert. Die sollen demnach trotz der derzeitigen Schulschließungen stattfinden, wie Gebauer nach einer Telefonkonferenz mit ihren Kollegen der Kultusministerkonferenz mitteilte. "Nordrhein-Westfalen hat sich dafür ausgesprochen, dass die Abiturprüfungen nach Möglichkeit stattfinden sollen, sofern die weiteren Entwicklungen es zulassen", hieß es. Diese Position teilten demnach alle 16 Bundesländer.

Die Landesschülervertretung NRW spricht sich unterdessen für eine Verschiebung des Abiturs aus. "Die Prüfungen jetzt zu schreiben, wie es in Hessen gemacht wird, halten wir für die ganz falsche Lösung", sagte Sophie Halley vom Vorstand. Die Abiturientin wünscht sich eine einheitliche Lösung für ganz Deutschland. Die meisten Schüler wünschten sich, dass das Zentralabi in diesem Jahr ausgesetzt werde - und dass die Schulen die Prüfungen selbst stellten.

Coronavirus in NRW: Bundesregierung darf 156 Milliarden Euro an neuen Schulden aufnehmen

Update, 16.01 Uhr: Um die Coronakrise zu bewältigen, muss Geld fließen. Deshalb hat der Bundestag die Bundesregierung zur Aufnahme von mehr als 156 Milliarden Euro an neuen Schulden ermächtigt. Die Abgeordneten stimmten am Mittwoch mit großer Mehrheit für den entsprechenden Nachtragshaushalt des Bundesfinanzministeriums. Der Nachtragshaushalt soll zum einen die neuen Unterstützungsleistungen für Bürger und Unternehmen in der Corona-Krise finanzieren und zum anderen die erwarteten Steuerausfälle kompensieren. 

Coronavirus in NRW: Kreisverwaltung warnt vor Bakterien in Leitungen

Update, 14.55 Uhr: Angesichts vieler ungenutzter Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Sporthallen, aber auch Hotels und Gaststätten warnt die Kreisverwaltung des Kreises Soest vor der Vermehrung von Bakterien wie Legionellen in stillgelegten kilometerlangen Hausinstallationen. Das Gesundheitsamt hat deshalb dazu aufgerufen, regelmäßig alle Leitungen zu spülen. "Wenn das nicht alle drei Tage passiert, ist die Trinkwasserqualität gefährdet", heißt es in einer Mitteilung des Kreises. 

Update, 14.30 Uhr: Kontaktverbote, nie dagewesene Beschränkungen des öffentlichen Lebens, Reiseabbrüche - und dann dieses Erlebnis eines Ehepaares auf dem Rückflug von Fuerteventura am Wochenende: Dicht gedrängt warten Fluggäste auf das Boarding, es herrscht Chaos an den Gates. Von Seuchenprävention könne unter diesen Umständen keine Rede sein, zeigen sich die Wickeder nach ihrer Rückkehr regelrecht schockiert. 

Coronavirus in NRW: Datenbank erfasst Krankenhaus-Kapazitäten

Update, 13.40 Uhr:  Kapazitäten von Krankenhäusern sollen in einer zentralen Datenbank gebündelt werden. Der Landesbetrieb Information und Technik (IT.NRW) hat ein digitales Tool entwickelt, das Feuerwehr, Rettungsdienste und Katastrophenschutz unterstützen soll. Die Daten sollen Ministerien Aufschluss über die Zahl der Intensivplätze und dort behandelten Covid-19-Patienten geben, Notruf-Leitstellen einen Überblick über freie Kapazitäten und die jeweilige Ausstattung eines Krankenhauses gewinnen.

Update, 13.30 Uhr: Wegen der Coronakrise will NRW Häftlinge frühzeitig freilassen. Justizminister Peter Biesenbach sagte, er brauche für den Fall eines Coronavirus-Ausbruchs im Strafvollzug 1000 freie Zellen, um Quarantänezonen schaffen zu können. Für minder schwere Fälle mit Strafen bis eineinhalb Jahren solle die Haft deswegen unterbrochen werden, wenn sie ohnehin bis Ende Juli verbüßt wäre. Das gelte nicht für Sexualstraftäter oder Abschiebe-Kandidaten. Ersatzfreiheitsstrafen wegen nicht gezahlter Geldstrafen sollen aufgeschoben oder ausgesetzt werden.

Wegen der Coronakrise könnten Häftlinge frühzeitig aus NRW-Gefängnissen entlassen werden.. (Symbolbild)

Coronakrise in NRW: GEW hält Verschiebung von Abiturprüfungen nicht für möglich

Update, 13.20 Uhr: Angesichts des frühen Beginns der Sommerferien sieht die Gewerkschaft GEW in Nordrhein-Westfalen keinen Spielraum für eine zeitliche Verschiebung der Abiturprüfungen nach hinten. Die GEW-Landesvorsitzende, Maike Finnern, hält eine Absage der Prüfungen nicht grundsätzlich für falsch. Die Kultusminister der Länder wollen heute per Schaltkonferenz über das weitere Vorgehen beraten. Bis Freitag soll in NRW eine Entscheidung über die Durchführung der Abiturprüfungen fallen. 

Update, 13.15 Uhr: Landes-Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser hat betont, dass esin NRW keine Versorgungskrise gebe und die Verbraucher aufgefordert, Hamsterkäufe zu unterlassen. Wenn eine Ware nicht in den Regalen liege, habe das mit den Hamsterkäufen zu tun, die Versorgung in NRW sei zu jeder Stunde gesichert. 

Coronavirus in NRW: NRW-Verbraucherschutzministerin Heinen-Esser appelliert an die Menschen im Land, keie Hamsterkäufe zu tätigen.

Update, 13.10 Uhr: Die Bundeswehr hat dementiert, Atemschutzmasken verloren zu haben. Am Dienstag hatte es Berichte gegeben, wonach sechs Millionen bestellter Atemschutzmasken verschwunden seien. "Es sind keine Masken abhanden gekommen aus dem Bestand der Bundeswehr", sagte ein Sprecher in der Bundespressekonferenz in Berlin. Die Generalzolldirektion habe Material bestellt, in Zusammenarbeit mit dem Beschaffungsamt der Bundeswehr. Derzeit werde der Lieferweg nachverfolgt. Eine Zahlung sei bisher nicht erfolgt. 

Update, 11.40 Uhr: Weitere Kulturveranstaltungen der Ruhrfestspiele in Recklinghausen sind abgesagt. Derzeit prüfe das Team Möglichkeiten, Teile des ursprünglich für den Frühsommer geplanten Festivals auf den Herbst zu verschieben. Gekaufte Karten für die Stücke des Theaterfestivals können zurückgegeben werden; die Ruhrfestspiele appellierten aber an die Karteninhaber, durch einen Verzicht auf Rückerstattung dem Festival zu helfen, finanzielle Einbußen zu reduzieren.

Coronavirus in NRW: Steigende Fallzahlen

Update, 11.10 Uhr: Der CHIO in Aachen wird aufgrund der Pandemie verlegt. Das bedeutendste Reitturnier der Welt sollte vom 29. Mai bis 7. Juni ausgetragen werden. Vorrangiges Ziel der Organisatoren ist es, das Turnier zu einem späteren Termin noch in 2020 zu organisieren. 

Update, 10.10 Uhr:  Das Gesundheitsministerium des Landes hat die Fallzahlen aktualisiert. Nach offiziellem Stand sind in NRW 9.421 Menschen infiziert, es gibt im Zusammenhang mit einer Infektionbisher 61 Todesfälle. Im Kreis Heinsberg sind nach wie vor die meisten nachgewiesenen Fälle erfasst (1043 Infektionen/25 Todesfälle), dahinter Köln (880/3), Aachen und die Städteregion Aachen (540/8) und mit einigem Abstand der Rhein-Sieg-Kreis (335). 

Coronavirus in NRW: Weitere Beratungen über Abitur- und Abschlussprüfungen

Update, 7.52 Uhr:  Die Kultusminister der Länder wollen heute über das weitere Vorgehen bei den anstehenden Schulabschlussprüfungen beraten. Für den Mittag ist nach dpa-Informationen einen Schalt-Konferenz geplant. Die Länder sind sich uneins: Während Hessen und Rheinland-Pfalz weiter Abiturprüfungen stattfinden lassen, haben andere Länder das Abi und andere Abschlussprüfungen verschoben. Schleswig-Holstein will die Prüfungen sogar ganz ausfallen lassen.

Update, Mittwoch, 25. März, 7.30 Uhr: So ist es eben, wenn die Regeln nicht eingehalten werden: Wegen Verstoßes gegen die Kontaktregeln zum Coronavirus haben vier junge Menschen in Oberhausen eine Anzeige kassiert. Die 19- bis 22-Jährigen seien als Gruppe in der Nacht zu Mittwoch auf einem Parkplatz zusammen gesehen worden, teilte die Polizei mit. Zeugen sprachen sie demnach an, woraufhin die Gruppenmitglieder absichtlich husteten und die Zeugen verspotteten. Die hinzugerufene Polizei verhängte Anzeigen wegen einer Ordnungswidrigkeit. Auf die vier jungen Menschen kommen nun Bußgelder in Höhe von jeweils 200 Euro zu. Details zu der Gruppe waren zunächst nicht bekannt.

Coronavirus in NRW: Der Dienstag kompakt

Update, Dienstag, 23.30 Uhr: Wir fassen hier den Dienstag kompakt zusammen: +++ Nach offiziellen Angaben sind in NRW 9.087 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankungstarben bisher demnach 54 Patienten. +++ Das Land hat einen Bußgeldkatalog erlassen: Wer gegen das Kontaktverbot, Hygieneregeln oder weitere Verbote verstößt, den erwarten hohe Geldstrafen. +++ Nach dem Flughafen Weeze hat auch Paderborn/Lippstadt den Flugbetrieb eingestellt. +++ Die NRW-Parteien sind in einem "kleinen Landtag" zusammengekommen, um unter anderem den 25-Milliarden-Rettungsschirm zu beschließen. +++ Fußballprofis aus Leverkusen, Schalke und Bochum verzichten auf einen Teil ihrer Gehälter, um die Coronakrise zu bewältigen. +++ Der Lebensmittelhändler Rewe will seinen Mitarbeitern für ihr Engagement mit einem Bonus danken. +++ 11.000 Menschen haben sich als Unterstützungskraft beim Robert-Koch-Institut beworben. Ausgeschrieben sind 525 Stellen. +++ Das NRW-Schulministerium hat für Freitag eine Lösung in der Frage nach der Durchführung von Abiturprüfungen angekündigt.

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in NRW bis einschließlich Dienstag, 24. März, sind in diesem Newsblog zusammengefasst nachzulesen.

Rubriklistenbild: © Daniel Schröder

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