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Corona-Tests an Kitas: Drastische Regel-Änderung in NRW geplant

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Das Land NRW ändert stufenweise die Corona-Regeln an Kitas. Die Zeit der flächendeckenden Tests ist dann vorbei. Ein Schritt folgt vor Ostern, ein weiterer danach.

Hamm - Die Corona-Zahlen in Nordrhein-Westfalen steigen gerade wieder an - da kündigt das Familienministerium eine einschneidende Regeländerung bei Corona-Tests an Kindertagesstätten (Kitas) an. Die anlasslosen Coronatests sollen bald wegfallen. Das kündigte Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Freitag (11. März) an.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner17,93 Millionen
HauptstadtDüsseldorf

Eine erste Änderung der Regeln an Kitas wird es vor Ostern geben. Aktuell ist es so, dass einzelne Kita-Gruppen gebündelt PCR-Testungen bekommen können. Wird dabei ein positiver Fall entdeckt, werden die Kinder einzeln nachgetestet. Das Land finanziert dieses Verfahren, das von etwa einem Drittel der NRW-Kommunen in Anspruch genommen wird.

Corona-Tests an Kitas: Drastische Regel-Änderung in NRW

Doch das ändert sich am 3. April. Dann beendet das Land seine Förderung. Die Kitas bekämen wie die anderen zwei Drittel der Kommunen im Bundesland bis Ostern noch entsprechende Mengen an Antigen-Schnelltests, teilte das Familienministerium mit.

Nach Ostern kommt dann das komplette Aus für Corona-Tests ohne Anlass. Dann stellt das Land NRW den Einrichtungen auch keine kostenlosen Schnelltests mehr zur Verfügung. Familienminister Joachim Stamp sagte, dass es zuletzt einen „intensiven Austausch“ mit Kinderärzten gegeben habe. Erst wenige Stunden vor Stamps Ankündigung hatten Mediziner laut WDR ein Ende der anlasslosen Corona-Testungen für Kinder gefordert. 

In Nordrhein-Westfalen gelten aktuell noch zahlreiche Corona-Regeln. Ab dem 20. März soll es weitreichende Lockerungen geben, unter anderem bei der Maskenpflicht.

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