Für Reiserückkehrer

Testpflicht am Arbeitsplatz: Schutzverordnung bringt wichtige Änderung

Die Aktualisierung der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW bringt neue Regeln für die Testpflicht am Arbeitsplatz. Eine Gruppe ist besonders betroffen.

Hamm - Das Land Nordrhein-Westfalen hat seine Corona-Schutzverordnung aktualisiert und die „Inzidenzstufe 0“ eingeführt. Das bedeutet auch, dass seit Freitag (9. Juli) neue Corona-Regeln gelten. Vor allem Reiserückkehrer müssen nun einiges beachten, wenn sie nach dem Urlaub zum Arbeitsplatz zurückkehren. (News zum Coronavirus)

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
MinisterpräsidentArmin Laschet (CDU)

Testpflicht am Arbeitsplatz: Corona-Regeln für Arbeitnehmer und Reiserückkehrer

Bisher galt am Arbeitsplatz: Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitern unter Umständen mindestens zwei Schnell- oder Selbsttests anbieten, wenn die Mitarbeitenden aus Corona-Hochinzidenzgebieten kommen. Diese sind nach wie vor für Arbeitnehmer kostenlos.

Damit folgte die NRW-Landesregierung der bundesweiten Änderung der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Als Hochinzidenzgebiet gelten Regionen mit mehr als 200 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern in sieben Tagen.

Neue Corona-Regeln: Testpflicht am Arbeitsplatz für Reiserückkehrer

Nun gelten neue Regelungen für Reiserückkehrer bezüglich der Testpflicht am Arbeitsplatz: Wegen der derzeitigen Reise- und Urlaubssaison muss jeder, der weder vollständig geimpft ist, noch einen Genesenen-Nachweis hat und nach dem 1. Juli mindestens fünf Tage aufgrund von Urlaub nicht gearbeitet hat, nach der Rückkehr am ersten Tag an seinem Arbeitsplatz ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen.

Alternativ kann ein Corona-Test vor Ort am Arbeitsplatz durchgeführt werden. Ausgeschlossen von dieser Regelung sind aber Abwesenheiten durch Krankheit oder Homeoffice. Sie lösen keine Testpflicht aus.

Neue Corona-Regeln: Das müssen Reiserückkehrer für nun beachten

„Jeder von uns hat im Urlaub in der Regel - sonst macht Urlaub ja auch gar keinen Spaß - Kontakte zu Menschen, die man sonst nicht trifft“, begründete NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) die Neuregelung. Bei der „Rückkehr in die alte Welt“ sei deshalb ein Test zwingend. Probleme befürchtet der Minister nicht. „Da ich ja mal Maschinenschlosser war: Ich glaube, das wird unter Arbeitskollegen schon geregelt.“

Einen negativen Corona-Test müssen Reiserückkehrer ab Freitag bei ihrem Arbeitgeber nachweisen können, wenn sie mindestens fünf Tage aufgrund von Urlaub nicht gearbeitet haben.

Schon vor der Testpflicht für Reiserückkehrer zum Arbeitsplatz gab es viel Kritik aus der Wirtschaft an der Corona-Testpflicht in Unternehmen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) verteidigte die Corona-Maßnahme. „Wir können das Virus nicht wegtesten. Aber wir können Infektionsketten aufdecken und unterbrechen. Und das ist in dieser Zeit der Pandemie besonders wichtig.“

Neue Corona-Regeln: Testpflicht und Lockerungen zur Homeoffice-Pflicht

Zum 1. Juli wurden auch die Regelungen zur Homeoffice-Pflicht gelockert. Es könnte also bald wieder voller werden in den Büros. Doch nicht alle Arbeitnehmer müssen das geliebte Homeoffice verlassen und wieder zurück ins Büro.

Die Urlaubssaison ist auch in 2021 nicht frei von Einschränkungen. In Spanien etwa gehen die Corona-Zahlen wieder nach oben, die Inzidenz steigt. Ist der Urlaub jetzt in Gefahr? So ist die Lage in Spanien. Ein beliebtes Urlaubsland der Deutschen sind auch die Niederlande. Die Corona-Lage hat sich dort im Sommer 2021 entspannt, doch was macht die Delta-Variante? Und welche Regeln gelten in Holland aktuell vor Ort?

Rubriklistenbild: © Robert Michael/dpa

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