Kontakte, Einzelhandel, Gastronomie

Corona-Regeln in NRW: Lockerungen sollen früher kommen

Mehr Kontakte, wieder shoppen, Essen gehen: Die Corona-Regeln in NRW sollen schneller lockerer werden. Ministerpräsident Armin Laschet macht Hoffnung.

Hamm - Die Landesregierung in NRW hat in der neuen Corona-Schutzverordnung einen Stufenplan für weitere Lockerungen veröffentlicht. Öffnungen sollen in zwei Stufen erfolgen, bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 und der zweite bei einer Inzidenz unter 50. Jetzt hat Ministerpräsident und CDU-Chef Armin Laschet angekündigt, dass Stufe 2 schon früher zum Tragen kommen kann. (News zum Coronavirus)

BundeslandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17.947.221 (31. Dezember 2019)

Corona-Regeln in NRW: Neue Lockerungen sollen früher kommen

Geplant waren die nächsten Öffnungsschritte am 4. Juni, nachdem Stufe 1 mit Lockerungen für NRW am 15. Mai griff. Armin Laschet geht jetzt davon aus, dass bereits ab dem 28. Mai, also eine Woche früher Öffnungen möglich sein könnten. Nach Pfingsten will die Landesregierung über die Corona-Lage beraten und dann die Entscheidung treffen.

Corona in NRW: So sehen die Öffungsschritte ab einer Inzidenz von unter 50 aus

Diese Schritte kommen bei einer Inzidenz unter 50 zum Tragen und könnten ab dem 28. Mai bereits in NRW gelten, wenn die Zahlen mitspielen und sich die Landesregierung zu dem Schritt entscheidet. Die Öffnungsschritte sind ebenso an negative Testergebnisse gebunden. Geimpfte und Getestete stehen laut Bundesinfektionsschutzgesetz negativ Getesteten gleich.

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen mit 10 Personen aus bis zu 3 Haushalten (plus Kinder bis 14 Jahren) möglich
  • Ausgangssperre: keine Ausgangssperre
  • Gastronomie: Gastronomie darf auch die Innenbereiche öffnen - mit negativem Testergebnis für Gäste und Bedienung und Abstandsregeln; auch Kantinen und Mensen dürfen öffnen. Bis dato darf die Gastronomie vielerorts nur draußen geöffnet werden.
  • Einzelhandel: Reduzierung der Kundenbegrenzung auf einen Kunden pro 10 Quadratmeter, kein Corona-Test erforderlich
  • Freizeit: Öffnung von Freibädern auch mit Liegewiesen mit negativem Testergebnis und Personenbegrenzung; Betrieb von Spielhallen, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen mit Personenbegrenzung und negativem Testergebnis möglich
  • Kultur: Konzerte und Aufführungen auch in Theatern, Opern- und Konzerthäusern und anderen öffentlichen oder privaten Einrichtungen sind zulässig. Voraussetzungen sind ein negatives Testergebnis der Zuschauer, Einhaltung des Mindestabstands und Kontaktrückverfolgung (Sitzplan)
  • Beherbergung: Wegfall der Kapazitätsbegrenzung bei Hotels
  • Private Veranstaltungen: Im Außenbereich mit max. 100 Personen zulässig, in Innenräumen mit max. 50 Personen – jeweils mit negativem Testergebnis
  • Messen/Märkte: Unter Hygieneauflagen zulässig, 1 Besucher pro 7qm der für Besucher zugänglichen Fläche
  • Tagungen/Kongresse: Zulässig mit Personenbegrenzung und Test

Der Abwärtstrend bei den Corona-Zahlen in Deutschland hält an. Die Inzidenz in NRW liegt deutlich unter 100, hat jedoch die 50er-Marke noch nicht geknackt.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen

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