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Corona-Regeln in NRW: Einschränkungen für Kinder und Jugendliche gekippt

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Von: Daniel Schinzig

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In NRW sind seit Freitag (4. März) neue Corona-Regeln in Kraft. Von den weiteren Lockerungen profitieren auch Kinder und Jugendliche. Was sich für sie ändert.

Hamm - Wenn am Freitag, 4, März 2022, in Nordrhein-Westfalen weitere Lockerungen der Corona-Regeln in Kraft treten, dürfen vor allem Kinder und Jugendliche jubeln und einen kleinen „Freedom Day“ feiern. Denn neben den Betreibern von Clubs und Diskotheken gehören sie zu den großen Gewinnern des zweiten Öffnungsschritts: Für alle Minderjährigen entfallen jegliche Zugangsbeschränkungen.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17,93 Millionen

Corona-Regeln in NRW: „Freedom Day“ für Kinder und Jugendliche

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erwähnt in der neuen Schutzverordnung daher auch ausdrücklich die jüngsten Bürger: „Besonders wichtig ist mir, dass wir explizit festlegen, dass Kinder und Jugendliche, die in den letzten zwei Jahren besonders unter den Einschränkungen gelitten haben, von den Einschränkungen befreit sind und schon ab sofort wieder ohne Einschränkungen und Kontrollen am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilhaben können“, sagte er.

Zwar galten für Kinder und Jugendliche schon immer weniger strenge Corona-Regeln als für Erwachsene. So brauchten alle Schüler beispielsweise außerhalb der Ferien keinen negativen Test vorlegen, da während des Unterrichts ohnehin regelmäßige Testungen durchgeführt wurden. Doch so leicht wie jetzt hatten sie es während der Pandemie lange nicht mehr: Ob im Kino, bei Veranstaltungen oder bei Freizeitangeboten 2G-plus, 2G oder 3G gilt, ist ganz egal. Alle Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren haben Zutritt, ohne einen negativen Corona-Test vorweisen zu müssen.

Corona-Regeln in NRW gelockert: Keine Zugangsbeschränkungen mehr für Kinder und Jugendliche

Das ist nicht nur für die Kinder und Jugendlichen selbst eine große Erleichterung, sondern mitunter auch für die Eltern. Denn für viele war es oftmals nicht möglich, mit dem Nachwuchs rechtzeitig eine Teststation aufzusuchen. Jetzt entfällt diese Hürde.

Ein dreijähriges lachendes Mädchen
Kinder haben wieder Grund zu lachen: Mit dem zweiten Öffnungsschritt in NRW fallen für sie jegliche Zugangsbeschränkungen weg. © Patrick Pleul / dpa

Erleichterung dürften auch viele Ungeimpfte spüren. Denn lange konnten sie keine Restaurants oder Cafés mehr aufsuchen. Doch auch hier bringt der zweite Öffnungsschritt in NRW eine Verbesserung: Denn alle Bürger in NRW dürfen wieder gastronomische Einrichtungen betreten. Einzige Voraussetzung für Nicht-Immunisierte: ein negativer Coronatest. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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