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Diskotheken und Clubs: Das sind die neuen Corona-Regeln in NRW

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Von: Daniel Großert

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Die Corona-Regeln in NRW sind abermals gelockert worden. Clubs und Diskotheken sind jetzt wieder geöffnet - aber nur mit strengen Maßnahmen. Das gilt jetzt.

Hamm - Sie gehören zu den Branchen, die wohl am meisten unter der Corona-Pandemie gelitten haben: Abgesehen von wenigen kurzen Zeiträumen sind Clubs und Diskotheken seit fast zwei Jahren komplett geschlossen. Doch jetzt gibt es einen Lichtblick: In Nordrhein-Westfalen dürfen sie seit Freitag, 4. März, wieder öffnen. Dort gelten dann allerdings strenge Regeln.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf

Neue Corona-Regeln in Clubs und Diskotheken: Diese Maßnahmen gelten in NRW

Drei Monate wird es dann auf den Tag genau her sein, dass die Clubs und Diskotheken in NRW (mal wieder) ihre Türen schließen mussten. Zum 4. Dezember 2021 hatte die Landesregierung mit der damals neuen Corona-Schutzverordnung die Öffnung solcher Einrichtungen verboten - und Betreiber und Gäste schauten zum wiederholten Mal in die Röhre.

Grund für die Verschärfung der Corona-Regeln waren die damals vergleichsweise hohen Infektionszahlen. Auch wenn es rückblickend sehr niedrig klingt, waren die Inzidenz-Werte rund um 300 zu dieser Zeit absolute Rekordzahlen. Und weil in Clubs und Diskotheken trotz der zuvor geltenden 2G-plus-Regel ein vergleichsweise hohes Infektionsrisiko bestand, machte die Politik in NRW sie komplett dicht.

Aktuell ist der Inzidenz-Wert in Nordrhein-Westfalen wieder unter 1000 gesunken, doch trotzdem werden die Corona-Maßnahmen weiter gelockert. Das begründet die Landesregierung um Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) zum einen mit sinkenden Infektionszahlen und geringerer Belastung in den Krankenhäusern und zum anderen mit der Omikron-Variante, die in der Regel deutlich mildere Krankheitsverläufe verursacht als die Anfang Dezember noch dominierende Delta-Variante.

Clubs und Diskotheken in NRW öffnen mit 2G-plus-Regel - Testpflicht für alle

Zu den Lockerungen der Corona-Regeln in NRW, die am 4. März in Kraft getreten sind, gehört eben auch, dass Clubs und Diskotheken wieder öffnen dürfen. Dort gilt dann allerdings - wie auch bei privaten Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstagen - die 2G-plus-Regel. Danach dürfen grundsätzlich nur Geimpfte oder Genesene mit einem zusätzlichen negativen Test diese Einrichtungen besuchen.

Und es gibt eine Besonderheit: Während in NRW in anderen Bereichen gewisse Personengruppen von der zusätzlichen Testpflicht bei der 2G-plus-Regel ausgenommen sind, müssen in Clubs und Diskotheken alle Besucher ausnahmslos einen negativen Corona-Test nachweisen. Dafür entfällt aber die Maskenpflicht in den Lokalitäten.

Besucher tanzen in einer Diskothek.
Clubs und Diskotheken in NRW dürfen wieder öffnen - allerdings mit strengen Corona-Regeln. © Markus Scholz/dpa

 „Mit den Öffnungen, die uns die weiterhin positive Entwicklung gerade in unseren Krankenhäusern erlaubt, gehen wir einen großen Schritt in Richtung Normalität“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Denn nicht nur dürfen Clubs und Diskotheken wieder öffnen. Auch bekommen wesentlich mehr Menschen die Möglichkeit, ins Restaurant zu gehen. Trotz der Lockerungen rief Laumann weiter zur Impfung gegen das Coronavirus auf: „Um in dieser ohnehin schwierigen Zeit zumindest vor weiteren Corona-Einschränkungen im nächsten Winter sicher zu sein.“

Lockerungen gibt es auch in der Gastronomie: In Restaurants gelten seit dem 4. März ebenfalls neue Corona-Regeln. Dann haben wieder Menschen Zutritt, die lange Zeit ausgeschlossen waren. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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