Corona-Party

Gastgeber will sich bei Geburtstagsfeier nicht stören lassen - Polizei nimmt ihn fest

Mehrere Personen auf einer Tanzfläche mit Lichteffekten.
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Ein Gastgeber wollte sich im Münsterland die Partylaune nicht von der Polizei verderben lassen.

Sein 53. Geburtstag endete für einen Mann im Münsterland anders als gedacht, nämlich in Handschellen. Dass Ordnungsamt und Polizei seine Party auflösen wollten, hatte dem Mann gar nicht gepasst.

Lüdinghausen - Ein Hinweis von Zeugen hat Ordnungsamt und Polizei am späten Samstagabend zu einer Scheune in einer Lüdinghauser Bauerschaft geführt. Dort ging es feuchtfröhlich zu - zumindest ließ der alkoholisierte Zustand des Gastgebers darauf schließen.

Der 53-Jährige wollte offenbar gar nicht einsehen, dass seine Geburtstagsparty ein Ende haben sollte: Er habe die Feststellung seiner Identität verweigert, heißt es in einer Mitteilung der Polizei, außerdem die Maßnahmen gestört, weil er das Licht in der Scheune gelöscht und mehrfach versucht habe, die Tür zu schließen.

Weil der Mann sich so unkooperativ verhielt und Widerstand leistetete - er soll den Arm eines Beamten weggeschlagen und versucht haben, ihn zu schubsen - namen ihn die Polizisten schließlich fest. Die Handschellen wurde er wieder los, nachdem er doch noch seine Personalien angab und sich beruhigt hatte.

Die Polizei sprach Platzverweise aus, weil nicht alle Gäste gehen wollten. Zehn Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung wurden am Samstagabend außerdem geschrieben.

In Bochum hat die Polizei eine illegale Kneipe ausgehoben. Zugang verschafften sich die Beamten - wie die Gäste durch eine winzige Geheimtür. In einem Wald haben sich am Wochenende mehrere Partywillige getroffen - die Polizei kam auch dazu.

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