Covid-19-Pandemie

Corona-Testpflicht an Schulen: Nach Ostern gelten in NRW strenge Regeln für Schüler

Schüler meldet sich im Unterricht
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An Schulen in NRW soll es nach den Osterferien eine Corona-Testpflicht geben.

Die Corona-Testpflicht an Schulen in NRW startet nach den Osterferien. Auch für den Unterricht gibt es weiterhin strenge Regeln.

NRW - Schulen in NRW müssen sich erneut auf Änderungen einstellen. Nach den Osterferien soll die Corona-Testpflicht für alle Schüler starten. Dazu sind jetzt weitere Details bekannt, wie RUHR24.de* berichtet.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Fläche34.098 km²
Bevölkerung17,93 Millionen (2019) Eurostat
HauptstadtDüsseldorf

Coronavirus in NRW: Testplicht für Schulen kommt nach den Osterferien - Beschluss zu Unterricht gefallen

Die Corona-Infektionen in NRW nehmen weiter zu. Das hat auch Auswirkungen auf die Schüler im bevölkerungsreichsten Bundesland. Für sie gehören Schnelltests nach den Osterferien zum Pflichtprogramm (alle Infos zum Coronavirus in NRW im Live-Ticker* auf RUHR24).

Während die Regeln im Lockdown für den Einzelhandel* bereits angepasst wurden, hat das Land NRW nun auch neue Beschlüsse für Schulen veröffentlicht. Zuvor hatte es vor allem im Ruhrgebiet einen regelrechten Streit um die Regeln an den Bildungseinrichtungen gegeben. Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westpfahl musste für seinen Plan der Schulschließungen* ordentlich Kritik einstecken.

Nun haben den Verantwortlichen von Nordrhein-Westfalen eine vorübergehende Lösung gefunden. Nach den Osterferien soll es für Schulen in NRW eine Testpflicht geben, nach der sich die Schüler zweimal pro Woche auf das Coronavirus prüfen müssen. Bislang war diese Option freiwillig.

Corona-Testpflicht an Schulen in NRW nach Ostern: „Sollen dafür sorgen, dass Betrieb sicherer wird“

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) sieht in der Verschärfung der Regeln kein Problem und verteidigt das geplante Vorgehen. „Bei der weiteren Bekämpfung und Eindämmung der Pandemie spielen Tests eine wichtige Rolle“, kommentiert sie in einer Pressemitteilung des Landes NRW.

Auch die Begründung für diesen drastischen Schritt liefert Gebauer direkt mit. „Sie sorgen dafür, dass Infektionen entdeckt und Infektionsketten durchbrochen oder sogar vermieden werden können. Verpflichtende Selbsttests als zusätzliche Sicherheit tragen dazu bei, das Dunkelfeld von symptomlos Erkrankten aufzuhellen und die weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Sie sorgen dafür, dass der Schulbetrieb sicherer wird.“

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) muss das Land bildungstechnisch durch die Corona-Krise führen.

Zudem heißt es in der Pressemitteilung, dass die Schnelltests an Schulen in NRW bisher „gut angenommen“ werden würden. Durch Verpflichtung soll sichergestellt werden, dass die Schüler auch weiterhin an den Überprüfungen auf Covid-19 teilnehmen. Zudem sollen aufgrund der neuen Regel die Schulschließungen verhindert werden, für die sich Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal* zuvor öffentlich eingesetzt hat.

Video: Einheitliche Corona-Regeln für Schulen in NRW von Armin Laschet gefordert

Stattdessen sollen Lehrkräfte und Schüler nach den Osterferien zwei Wochen lang im Wechselunterricht agieren. Weitere Details dazu sollen noch rechtzeitig bekannt gegeben werden. „Wir wollen alles tun, um eine Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs nach den Osterferien zu ermöglichen und tauschen uns dazu wie angekündigt in der kommenden Woche mit den schulischen Verbänden aus“, erklärt Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer in der Pressemitteilung.

Dass es nach den Osterferien 2021 erstmal „keinen Regelbetrieb mit vollständigem Präsenzunterricht“ für Schüler geben soll, hatte das Ministerium für Schule und Bildung bereits in der vergangenen Woche beschlossen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will sich dafür einsetzen, dass die Regeln zur Verhinderung der Corona-Ausbreitung für Schulen innerhalb des Landes einheitlich sind. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

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