Lichtblick in der Krise

Nach der Corona-Pandemie: Sieben Dinge, auf die wir uns in NRW freuen

Seit über einem Jahr leben wir in Deutschland wegen der Corona-Pandemie mit starken Einschränkungen. Doch ein Leben nach der Krise wird kommen. Ein Blick in die Zukunft.

NRW - Angesichts der anhaltenden Pandemie-Maßnahmen ist ein Leben nach Corona aktuell nur schwer vorstellbar. Konzerte, Veranstaltungen, Feiern - all das liegt in weiter Ferne. Die Erlösung sollen die Impfungen bringen. Das kann allerdings noch etwas dauern. Bis dahin blickt RUHR24* mit Vorfreude in die Zukunft und freut sich auf all die Dinge, die uns seit etlichen Monaten verwehrt sind.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
LandeshauptstadtDüsseldorf
MinisterpräsidentArmin Laschet (CDU)

Corona in NRW: Immer mehr Impfungen und immer weniger Infektionen

14 Monate - so lange ist es her, dass in Nordrhein-Westfalen die letzte Party in einem Club gefeiert wurde. Genauso lange ist es her, dass das letzte große Konzert gegeben wurde. Beides Dinge, die wir bis März 2020 für selbstverständlich gehalten haben. Bis uns die Corona-Pandemie überrannt hat.

Ein Dreivierteljahr hat es gedauert, bis die ersten Schutz-Impfungen gegen des Coronavirus* verteilt wurden. Die Impfkampagne lief zunächst schleppend an, nahm in letzter Zeit aber immer mehr an Fahrt auf. Aktuell haben mehr als 6,3 Millionen Menschen in NRW ihre erste Impfung bekommen. Etwas mehr als 1,5 Millionen Menschen sind zweimal geimpft und haben damit den vollen Schutz (Stand 12. Mai).

NRW: Rückkehr zur Normalität nach Corona noch weit entfernt

Nachdem die Corona-Maßnahmen zuletzt weiter verschärft worden sind und seit dem 24. April die bundesweite Notbremse gilt, sind auch parallel zu den steigenden Impfzahlen die Infektionszahlen immer stärker gesunken. Am Mittwoch (12. Mai) lag die landesweite Sieben-Tages-Inzidenz bei 116,2. Besonders niedrige Inzidenzen verzeichneten die Stadt Münster (54,9) und der Kreis Soest (62,3).

Es geht also in die richtige Richtung - auch wenn wir von einem „normalen“ Leben noch weit entfernt sind. Lockerungen werden mit den steigenden Impfungen und den sinkenden Fallzahlen aber zumindest greifbarer. Und wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Mit Gedanken an die Normalität blicken wir mit Vorfreude auf die folgenden Dinge in NRW:

Leben nach Corona in NRW: Endlich wieder Konzerte und Festivals besuchen

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“ - das wusste schon Friedrich Nietzsche. Und es ist tatsächlich so, dass ohne Konzerte und Festivals einfach etwas fehlt im Leben. Seit Corona sind große Veranstaltungen streng verboten, wodurch Sänger und Künstler ihre Touren durch Deutschland absagen mussten. Zum Leid ihrer Fans.

Und wie gerne auch wir mal wieder Live-Musik in einer schwitzenden Menge hören wollen würden! Zwei Stunden lang den Kopf abschalten und einfach lostanzen. Und das am liebsten in einer der vielen Konzertstätten in NRW! Sei es die Veltins Arena in Gelsenkirchen, die König-Pilsener-Arena in Oberhausen oder die Lanxess Arena in Köln: Nordrhein-Westfalen hat an Bühnen einiges zu bieten und wir können es kaum erwarten, unsere Lieblingssänger- und Band wieder auf ihnen performen zu sehen.

Das Gleiche gilt für Festivals, die gerade für junge Leute immer attraktiver werden. So beispielsweise das Juicy Beats in Dortmund, Bochum Total oder das Parookaville in Weeze in der Nähe von Düsseldorf.

Das Juicy Beats in Dortmund ist eines der beliebtesten Festivals in NRW.

Leben nach Corona in NRW: Endlich wieder Kölner Lichter, Japantag und Recklinghausen Leuchtet

Wie auch Konzerte sind sämtliche Kultur- und Freizeitveranstaltungen seit Corona weitgehend verboten. Zwar gab es immer mal wieder kleinere Ausnahmen, auf die richtig großen Ereignisse müssen wir aber seit jeher verzichten. Darunter etwa das Lichterfest im Dortmunder Westfalenpark*, Recklinghausen Leuchtet, Kölner Lichter, sämtliche Weihnachtsmärkte oder der beliebte Japantag in Düsseldorf.

Sobald Deutschland und vor allem NRW durchgeimpft sind, ist davon auszugehen, dass sämtliche Veranstaltungen wieder möglich sein werden. Endlich wieder überteuerte Bratwurst und Crêpes essen!

Leben nach Corona in NRW: Endlich wieder Fußball und den Lieblingsklub anfeuern

Ein Leben ohne Sport - für viele ein Alptraum. Seit Anfang November haben die Fitnessstudios in NRW wegen der hohen Infektionszahlen geschlossen. Nach dem Feierabend ins Studio und sich richtig auspowern? Nicht möglich. Und was noch schlimmer ist: Nicht nur der Sport zum Selbermachen ist aktuell nicht erlaubt, sondern auch das Zugucken (mehr News zum Coronavirus in NRW auf RUHR24*).

Stichwort Fußball. Die Stadien sind leer. Und das, obwohl NRW etliche Fußballvereine zu bieten hat: Borussia Dortmund, Schalke, 1. FC Köln, Bayer Leverkusen, Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld, VFL Bochum. Der Fußball lebt von seinen Zuschauern und Fans. Es wird Zeit, dass wieder Stimmung in die Stadien einkehrt!

Leben nach Corona in NRW: Endlich wieder Skifahren im Sauerland

Wir bleiben beim Sport: Im Winter waren sämtliche Skilifte im Sauerland gesperrt. Erst kurz vor Ostern öffneten die Pisten in und rund um Winterberg für Touristen. Allerdings nur tagsüber, denn das Beherbergungsverbot galt trotzdem. Skiferien im Sauerland? Wohl eher nicht. Aber vielleicht ja wieder nächstes Jahr!

Die Pisten am Kahlen Asten gelten als beliebte Strecken für Skifahrer und Rodler. Kein Wunder: Die Anreise dauert nicht lang und es liegt im Winter ordentlich Schnee.

Leben nach Corona in NRW: Endlich wieder Cranger Kirmes, Rheinkirmes und andere Jahrmärkte

Sätze wie „Wollt ihr noch ‘ne Runde?“ oder „Wollt ihr noch schneller?“ kennen wir von der Kirmes und begeistern jedes Jahr etliche Menschen aufs Neue. In NRW gibt es das ganze Jahr über verschiedenste Jahrmärkte: Ob die Palmkirmes in Recklinghausen im Frühjahr, die beliebte und bekannte Cranger Kirmes in Herne im Sommer* oder die Rheinkirmes in Düsseldorf.

Wegen der Corona-Pandemie können die Kirmessen vorerst nicht stattfinden. Die Cranger Kirmes, auch überregional bekannt, wurde dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge abgesagt. Ein Trauerspiel für Achterbahn-Fans und Softeis-Liebhaber. Aber umso größer ist die Freude, wenn die Jahrmärkte endlich wieder stattfinden können!

Wegen der Corona-Pandemie muss die Cranger Kirmes in diesem jähr zum wiederholten Male ausfallen.

Leben nach Corona in NRW: Endlich wieder ins Phantasialand oder in den Movie Park

Neben den Kirmessen gibt es in NRW auch etliche Freizeitparks. Sie sind genauso von der Pandemie betroffen und durften in diesem Jahr noch an keinem einzigen Tag öffnen. Dabei hat Nordrhein-Westfalen einige hochkarätige Parks anzubieten: beispielsweise das Phantasialand in Brühl (bei Köln), der Movie Park Germany in Bottrop oder Fort Fun im Sauerland.

Insofern die Infektionszahlen weiter sinken, ist davon auszugehen, dass die Parks wieder aufmachen dürfen. Das war im vergangenen Sommer auch der Fall: Damals durften die Freizeitparks für insgesamt fünf Monate öffnen, ehe sie Anfang November im Rahmen des „Lockdown Light“ von der Bundesregierung wieder geschlossen wurden.

Leben nach Corona in NRW: Ein kühles Getränk aufs Ende der Pandemie

Essen gehen, feiern und Alkohol trinken: Vor allem jüngeren Generationen dürfte der Verzicht besonders schwerfallen. Seit März 2020 haben die Clubs in NRW zu. Gastronomien durften im vergangenen Sommer wieder öffnen, wurden aber genauso wie Freizeitparks und Fitnessstudios im Zuge des „Lockdown Light“ Anfang November wieder geschlossen. Seitdem herrscht Ausgeh-Flaute im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Auf ein leckeres Essen im Restaurant oder ein kühles Getränk am See freuen wir uns nach der Pandemie besonders. Oder einen Cocktail, um das Ende der Krise zu feiern. Prost! *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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