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Corona in NRW: Inzidenz steigt leicht - Start der „Woche des Impfens“

Corona in NRW: Die Lage in Nordrhein-Westfalen am Montag, 12. Juli 2021. Alle News zu Inzidenz, Zahlen, Impfungen, Regeln und Lockerungen im Ticker.

  • Die Corona-Lage in NRW hat sich entspannt. (News zum Coronavirus)
  • Die 7-Tage-Inzidenz liegt unter 10, doch die Delta-Variante nimmt zu.
  • Dieser Corona-Ticker wird laufend aktualisiert.

+++ Dieser Ticker endet hier: Aktuelle News zu Corona in NRW lesen Sie ab dem 12. Juli hier. +++

Update vom 12. Juli, 08.03 Uhr: In der Corona-Pandemie ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut leicht gestiegen. Der Wert lag am Montagmorgen in Nordrhein-Westfalen bei 7,1, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorging. Am Vortag waren es 7,0 gewesen und vor einer Woche 5,6. Die Zahl gibt die in sieben Tagen gemeldeten Infektionen pro 100.000 Einwohner an.
Binnen 24 Stunden hatten Nordrhein-Westfalens Gesundheitsämter zuletzt 86 Neuinfektionen gemeldet, es kamen keine weiteren Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus hinzu. Auch im Bundesschnitt steigt die Inzidenz seit einigen Tagen an, am Montagmorgen lag sie bei 6,4.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat mit 22,4 den höchsten Wert in NRW. Insgesamt sieben Kreise und kreisfreie Städte waren zweistellig, darunter Hamm (16,1), Köln (14,8) und Münster (11,1). Nur wenige Neuinfektionen gab es in Herford mit einer Inzidenz von 1,6 und in Unna (1,5).

Seit Freitag gilt in NRW eine neue Schutzverordnung, die eine neue „Inzidenzstufe Null“ mit weitgehenden Lockerungen vorsieht. Sie greift, sobald Kommunen an fünf Tagen hintereinander eine Inzidenz von maximal zehn haben. Für die meisten Kommunen in Nordrhein-Westfalen trifft dies bereits zu.

Corona in NRW: Landesweite Aktion: „Woche des Impfens“ beginnt

Update vom 12. Juli, 07.01 Uhr: In Nordrhein-Westfalen startet an diesem Montag eine „Woche des Impfens“. Das Landesgesundheitsministerium hat die Initiative ausgerufen, um Unentschlossene mit unkonventionellen Angeboten zur Impfung gegen das Coronavirus zu motivieren. Neu: In Impfzentren können die schützenden Spritzen in Kürze jetzt auch ohne Termin verabreicht werden - aber möglicherweise nicht sofort überall. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) empfahl allen Interessierten, sich vor Ort zu erkundigen.

Die Kreise und kreisfreien Städte seien zu kreativen niedrigschwelligen Impfangeboten aller Art aufgerufen - etwa in Einkaufsstraßen, Sportstätten oder Shopping-Centern. Einige haben bereits zum „Impf-Marathon“ ohne Termin eingeladen. Andere lockten mit der Spritze zur nächtlichen Stunde oder luden, wie etwa das Impfzentrum im sauerländischen Olpe, zum Frühschoppenkonzert mit alkoholfreiem Bier und Brezeln.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stehen allein in NRW in dieser Woche noch rund 300.000 Termine zur Verfügung. Trotz rund 80.000 Impfungen pro Tag hätten die Zentren zuletzt eine rückläufige Nachfrage nach Terminen festgestellt.

Corona in NRW: Inzidenz erneut gestiegen - Landesweit Impfen ohne Termin

Update vom 11. Juli, 10.23 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in NRW am Sonntag erneut leicht gestiegen. Die Inzidenz kletterte auf 7,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorging. Am Vortag hatte der Wert noch bei 6,6 gelegen. Bundesweit betrug die Inzidenz am Sonntag 6,2 und lag damit um 0,4 höher als einen Tag zuvor.

Den Gesundheitsbehörden wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 215 neue Infektionen gemeldet. Drei Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Acht Kommunen oder Kreise lagen am Sonntag bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 10, darunter Düsseldorf (21,1) und Köln (15,6). Die geringsten Werte gab es in Mülheim an der Ruhr (1,8) und den Kreisen Unna (1,8) und Herford (1,2).

Corona in NRW: Inzidenz steigt - höher als bundesweite Inzidenz

Update vom 10. Juli, 8.31 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist am Samstag wieder leicht gestiegen. Die Inzidenz kletterte auf 6,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorging. Am Vortag hatte die Kennziffer noch bei 5,9 gelegen. Bundesweit betrug die Inzidenz am Samstag 5,8 und lag damit um 0,3 höher als einen Tag zuvor.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland wurden den Gesundheitsbehörden 276 neue Infektionen gemeldet. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion starben sechs Menschen. Fünf Kommunen lagen am Samstag über 10, darunter Köln (14,1) und Düsseldorf (16,4). Die geringsten Inzidenzen gab es in Mülheim an der Ruhr (2,3) und den Kreisen Coesfeld (2,3) und Herford (2,4).

Update vom 9. Juli, 15.22 Uhr: Wissenschaftlich begleitet sollen im Kreis Siegen-Wittgenstein Schüler ab zwölf Jahren und Studierende bevorzugt geimpft werden. Rund 30.000 junge Menschen aus der Region in Nordrhein-Westfalen können sich im Rahmen einer Studie ab Dienstag im Impfzentrum von Siegen impfen lassen. Die Forschenden der Universität des Saarlands und der Universitäts-Kinderklinik Bochum wollen mit der vergleichenden Untersuchung herausfinden, wie sich eine solche Querschnittsimpfung auf das Infektionsgeschehen auswirkt. In einer Befragung wollen sie zudem etwas über die Impfbereitschaft herausfinden sowie weitere Daten ermitteln.

Bei der Vorstellung der Pläne ließen die Projektbeteiligten am Freitag keinen Zweifel daran, dass sie zur Pandemieeindämmung stark auf höhere Impfraten bei jungen Menschen setzen. Damit widersprechen sie auch der eher vorsichtigen Linie der Ständigen Impfkommission (Stiko) in der Frage von Impfungen für die 12 bis 17-Jährigen. Eine priorisierte Covid-19 Impfung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermögliche eine schnelle Rückkehr in den gewohnten schulischen oder universitären Alltag.

Corona in NRW: Kreis Siegen-Wittgenstein mit Studie zu Impfung von Kindern über 12

Update vom 9. Juli, 13.11 Uhr: Nordrhein-Westfalen startet am Montag (12. Juli) die „Woche des Impfens“. Die Kreise und kreisfreien Städte sind laut einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums dazu aufgerufen, möglichst niedrigschwellige Impfangebote ohne Terminvergabe etwa auch an Orten wie etwa Einkaufsstraßen, Sportstätten oder Shopping-Centern zu schaffen. Die Landesregierung wird die Kreise und kreisfreien Städte bei der Ausstattung zum mobilen Impfen, wie bereits in der Vergangenheit auch, unbürokratisch unterstützen, heißt es in der Mitteilung.

Zum anderen sind in den nordrhein-westfälischen Impfzentren künftig Impfungen auch ohne Termin möglich. Wer diese Möglichkeit wahrnehmen möchte, sollte sich vorab darüber informieren, ob Impfen ohne Termin im jeweiligen Impfzentrum bereits ab Montag angeboten wird.

Update vom 9. Juli, 13.03 Uhr: Die Corona-Situation in den NRW-Krankenhäusern entspannt sich zunehmend. Landesweit waren am Freitag nach Daten der Landesregierung weniger als 100 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen - 72 von ihnen mit Beatmung. Insgesamt befinden sich aktuell 220 Covid-19-Patienten landesweit im Krankenhaus. 

Corona in NRW: Inzidenz leicht gestiegen

Update vom 9. Juli, 8.09 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist am Freitag wieder leicht gestiegen. Die Inzidenz kletterte auf 5,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorging. Am Vortag hatte die Kennziffer noch bei 5,7 gelegen. 183 neue Infektionen sind bekannt. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion starben weitere sieben Menschen.

Update vom 9. Juli, 7.44 Uhr: Nordrhein-Westfalen kann wieder feiern: Nach über einem Jahr Corona-Pandemie tritt an diesem Freitag eine entschärfte Schutzverordnung in Kraft. Mit Negativtests und Hygienekonzept sind schon ab Freitag Lockerungen auch im Bereich Partyszene, Clubs und Freizeitvergnügen möglich, die eigentlich erst für den 27. August oder noch später vorgesehen waren. An allen Orten mit stabil niedriger Neuinfektionsrate sind nun beispielsweise wieder Diskotheken, Kirmes- und Sportveranstaltungen, Musikfestivals und Volksfeste erlaubt - allerdings mit Negativtests aller nicht geimpften oder genesenen Teilnehmer.

Corona in NRW: Tausende Impftermine frei - Neue Regel für Urlaubsrückkehrer

Update vom 8. Juli, 13.29 Uhr: Von geklärten Abwässern geht keine Corona-Gefahr für Badegewässer und Trinkwasser aus. Darauf hat das Landesumweltamt hingewiesen. Untersuchungen hätten gezeigt, dass Corona-Infizierte Viren durch den Stuhl ausscheiden. Teile der Viren-Erbinformation ließen sich anschließend in Kläranlagen nachweisen. „Gleichzeitig ist es bisher nicht gelungen, aus dem Abwasser Viren erneut zu kultivieren und damit ihre Infektiosität nachzuweisen“, erklärte der Abteilungsleiter für Umweltanalytik, Klaus Furtmann. „Das heißt: Wir müssen keine Belastung befürchten.“ Es bestehe kein Risiko für Badende und das Trinkwasser. Er bezeichnete das Coronavirus als „leicht zerstörbar“.

Update vom 8. Juli, 9.45 Uhr: In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres sind mehr als 2000 Menschen oder 1,2 Prozent der Gestorbenen in Nordrhein-Westfalen ursächlich an Covid-19 gestorben. Das hat das Statistische Landesamt mitgeteilt. Weitere mehr als 600 Menschen starben laut Todesbescheinigung mit Covid-19 als Nebenerkrankung, jedoch ursächlich an einer anderen Todesursache. In beiden Gruppen seien aber Fälle enthalten, bei denen nicht klar sei, wie das Coronavirus nachgewiesen wurde. Bei 3100 Menschen wurde eine Lungenentzündung oder Grippe als todesursächlich ausgewiesen.

Corona in NRW: Inzidenz leicht gesunken - Tausende Impftermine frei

Update vom 8. Juli, 08.23 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist leicht gesunken. Die Kennziffer, die die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen benennt, lag am Donnerstagmorgen bei 5,7 und damit um 0,1 niedriger als am Vortag, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Bundesweit lag die Inzidenz am Donnerstag bei 5,2 und damit um 0,1 höher als einen Tag zuvor. Insgesamt sind in der Pandemie in NRW 17.190 Menschen in Zusammenhang mit einer Infektion gestorben - das waren fünf Todesfälle mehr als am Vortag.

Update vom 7. Juli, 19.12 Uhr: Ein Problem, einen Impftermin zu bekommen, sollte aktuell kaum jemand haben. Das behauptete zumindest NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch. In den Impfzentren in Nordrhein-Westfalen sind noch Tausende Termine frei. Rund 212.000 Termine seien diese Woche in den Impfzentren vergeben, rund 150.000 Impftermine seien noch frei.

Für kommende Woche könnten noch mehr als 300.000 Termine vereinbart werden. Wer die erste Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff bekommen habe, könne für die Zweitimpfung entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) den Biontech-Impfstoff bekommen, so der Minister.

Corona in NRW: Neue Regel für Urlaubsrückkehrer - Tausende Impftermine frei

Update vom 7. Juli, 16.18 Uhr: Für Urlaubsrückkehrer in Nordrhein-Westfalen gilt am Arbeitsplatz künftig eine Corona-Testpflicht. Wer nach dem 1. Juli fünf Tage oder länger im Urlaub oder aus anderen Gründen nicht am Arbeitsplatz war, muss danach am ersten Tag der Rückkehr einen negativen Schnelltest vorweisen. Das sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf. Die Testpflicht gelte nicht für Beschäftigte mit vollem Impfschutz. Der Test könne zudem auch selbst unter Aufsicht am Arbeitsplatz gemacht werden.

Update vom 7. Juli, 12.02 Uhr: Im niederländischen Enschede nahe der Grenze zu NRW kam es in einem Nachtclub zu einem Corona-Ausbruch. Wie das passieren konnte, ist unklar. Auch NRW-Städte beobachten die Lage.

Corona in NRW: Inzidenz steigt leicht - Kommen Luftfilter für die Schulen?

Update vom 7. Juli, 11.03 Uhr: Geht es in den NRW-Schulen nach den Sommerferien mit Luftfiltern und Impfungen für Kinder weiter? Bildungsministerin Yvonne Gebauer bezieht Stellung.

Update vom 7. Juli, 7.48 Uhr: Die Corona-Inzidenz in NRW verharrt auf niedrigem Niveau. Die Kennziffer, die die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wiedergibt, ist am Mittwoch leicht gestiegen im Vergleich zum Vortag. Demnach liegt die Inzidenz nun bei 5,8 (+0,2). Laut dem Landeszentrum für Gesundheit kamen 13 neue Todesfälle dazu. Das sind mehr als doppelt so viele Todesfälle wie am Dienstag. Die höchste Inzidenz weist der Kreis Lippe (17,8) auf. Am niedrigsten ist die Zahl in Mülheim an der Ruhr, das in den vergangenen sieben Tagen keinen neuen Fall meldete.

Corona in NRW: Minister Laumann unterstützt Vorschlag zum Maskenpflicht-Ende

Update vom 6. Juli, 14.41 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) unterstützt den Vorstoß des Kassenärztechefs Andreas Gassen zur Aufhebung der Maskenpflicht für komplett Geimpfte. „Wenn alle die Chance hatten, sich impfen zu lassen, dann glaube ich, hat Herr Gassen recht“, sagte Laumann am Montagabend im WDR-Fernsehen. Gassen hatte zuvor gefordert, die Maskenpflicht und weitere coronabedingte Einschränkungen Ende September für alle vollständig Geimpften auslaufen zu lassen.

Update vom 6. Juli, 7.49 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen verharrt auf niedrigem Niveau. Die Kennziffer, die die Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen wiedergibt, lag am Dienstagmorgen wie bereits am Vortag unverändert bei 5,6, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht.

Auch vor einer Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW bei 5,6 gelegen. Bundesweit gab das RKI die Inzidenz am Dienstag mit 4,9 an. Binnen 24 Stunden kamen in NRW 114 Corona-Neuinfektionen und sechs Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 hinzu.

Corona in NRW: Inzidenz steigt erneut - Stiko-Chef zweifelt an Tests in Schulen

Update vom 5. Juli, 13.15 Uhr: Mit DJ-Musik und kalten Getränken will ein Impfzentrum im Sauerland vor allem jüngere Menschen ansprechen. Alle Impfwilligen ab 16 Jahren sollen spontan zur „Impf-Lounge“ kommen und sich ohne Termin die Erstimpfung verabreichen lassen können.

Damit führt das Impfzentrum vor, was der Deutsche Städtetag forderte: „Wir müssen mehr Menschen ansprechen, die sich beim Impfen bisher zurückhalten. Wir müssen ihnen niedrigschwellig Angebote machen und Überzeugungsarbeit leisten“, sagte Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetages. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprach sich im CDU-Präsidium am Montag ebenfalls dafür aus, Impfangebote etwa mit Aktivitäten der Menschen zu verbinden, beispielsweise einem Stadionbesuch. Geimpft sein müsse einen Unterschied machen zu nicht geimpft sein.

Update vom 5. Juli, 13.03 Uhr: Kinder und Jugendliche über zwölf Jahren brauchen aus Sicht der SPD-Opposition in NRW ein Sonder-Impfprogramm gegen das Coronavirus. Der Vorsitzende der Landespartei und Landtagsfraktion, Thomas Kutschaty, forderte die Landesregierung um Armin Laschet auf, unverzüglich flächendeckende Angebote vorzubereiten. Auch Studierende benötigten gezielte Angebote. Die Sommerpause müsse an Schulen und Hochschulen genutzt werden, um die Voraussetzungen für reguläre Präsenzveranstaltungen nach den Sommerferien zu schaffen. Dazu gehörten Luftfilter in den Klassenzimmern. „Wir brauchen doppelte Sicherheit.“

Corona in NRW: Stiko-Chef zweifelt Massentests an Schulen an

Update vom 5. Juli, 12.43 Uhr: Die Bundesregierung hat Forderungen nach Bußgeldern für nicht wahrgenommene und vorher nicht abgesagte Termine für eine Corona-Schutzimpfung eine Absage erteilt. Die Bundesregierung habe keine Planungen für Strafzahlungen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Gleichzeitig appellierte er, einen Impftermin abzusagen, wenn man ihn nicht wahrnehmen könne oder wolle oder einen Impftermin andernorts hatte.

Update vom 5. Juli, 11.03 Uhr: Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), ThomasMertens, zweifelt an der Sinnhaftigkeit von Corona-Massentests für Schüler. „Ich frage mich, wie wichtig es tatsächlich ist, jedes symptomlos infizierte Kind durch Testung zu entdecken“, sagte Mertens der Schwäbischen Zeitung. „Würde es möglicherweise reichen, jedes Kind mit Symptomen frühzeitig zu identifizieren und zu isolieren? Das mag zwar ketzerisch klingen, aber man sollte darüber nachdenken.“ 

Corona in NRW: Inzidenz steigt erneut leicht an - Höchster Wert im Sauerland

Update vom 5. Juli, 7.08 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Nordrhein-Westfalen auf niedrigem Niveau leicht angestiegen. Der Wert, der die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wiedergibt, lag am Montagmorgen bei 5,6, wie aus der Webseite des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Das waren 0,1 mehr als am Sonntag und 0,2 mehr als am Samstag. Vor einer Woche betrug diese Pandemie-Kennziffer 5,8. Sechs Kreise und kreisfreie Städte wiesen am Montag in NRW eine zweistellige Inzidenz auf: Der Hochsauerlandkreis (15,4), der Landkreis Lippe (14,1), Düsseldorf (13,2), Soest (11,3), Köln (10,5) und Solingen (10,0.) Am niedrigsten war die Inzidenz in Mülheim (0,6), Remscheid (0,9), Unna (1,0) und Euskirchen (1,0).

Update vom 4. Juli, 16.58 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will den Schwimmunterricht an den Schulen verstärken, um den in der Corona-Zeit entstandenen Stau in der Schwimm-Ausbildung aufzulösen. „Viele Kinder und Jugendliche haben wegen der Pandemie eine wichtige Zeit in ihrem Leben verloren. Ihnen zu helfen das auszugleichen wird jetzt zu einem Schwerpunkt unserer Politik“, sagte Laschet dem Kölner Stadt-Anzeiger. „Die Defizite beim Schwimmen wollen wir auch durch mehr Schwimmunterricht an den Schulen aufholen.“ Gleichzeitig solle auch das ehrenamtliche Engagement von Schwimmlehrern in Vereinen mehr unterstützt werden.

Corona in NRW: Deutsche haben Angst vor der nächsten Corona-WElle

Update vom 4. Juli, 13.22 Uhr: Trotz fortschreitender Impfkampagne rechnet eine große Mehrheit der Deutschen im Herbst mit steigenden Corona-Infektionszahlen und neuen Beschränkungen. In einer Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 76 Prozent, dass sie einen Anstieg der Infektionszahlen erwarten. 74 Prozent gehen von einer Verschärfung der Maßnahmen gegen die Pandemie im Herbst aus. Nur 16 Prozent meinen, dass es keine neuen Einschränkungen geben wird. Zehn Prozent machten keine Angaben.

Update vom 4. Juli, 10.35 Uhr: Nach Angaben des RKI nimmt der Anteil der Delta-Variante an allen Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalen zu. Ende Juni machte sie bereits fast 30 Prozent aller Neuinfektionen aus. Auch in vielen beliebten Urlaubsländern wächst der Anteil der besonders ansteckenden Virusvariante.

Corona in NRW: Inzidenz steigt erstmals seit Wochen - Anteil der Delta-Variante wächst

Update vom 4. Juli, 10.05 Uhr: An einer Schnellteststelle im Kreis Borken sind 30 Menschen innerhalb kurzer Zeit positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Kreisgesundheitsamt Borken geht der Möglichkeit fehlerhafter Tests nach. Demnach stammten alle Tests aus einer Charge. Die positiv Getesteten wurden nun PCR-Tests unterzogen. Deren Ergebnisse werden für Montag erwartet. Bis dahin sollen die Betroffenen in Quarantäne gehen.

Update vom 4. Juli, 8.59 Uhr: Die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist zum Sonntag erstmals seit Wochen wieder gestiegen, wenn auch nur minimal. Sie beträgt nach Informationen des Robert-Koch-Instituts 5,5 (Vortag: 5,4). Zweistellig ist die Inzidenz in fünf Regionen in NRW: Am höchsten ist sie im Hochsauerlandkreis, dort liegt der Wert bei 15,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die zweithöchste Inzidenz hat Lippe (14,1), dahinter folgen Düsseldorf (12,4), Soest (11,6) und Solingen (10,0).

Corona in NRW: Inzidenz sinkt - Laschet will Expertenrat auf Bundesebene

Update vom 3. Juli, 19.32 Uhr: Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, will im Fall seiner Wahl zum Bundeskanzler auch auf Bundesebene den Rat von Experten und Expertinnen unterschiedlicher Bereiche zur Bewältigung der Corona-Krise einholen. „Natürlich ist die Pandemie nicht zu Ende“, sagte der Unions-Kanzlerkandidat am Freitag in einer Aktuellen Stunde im Landtag in Düsseldorf. Kurz zuvor hatte Laschet den Corona-Expertenrat in der NRW-Landesregierung aufgelöst, wofür es Kritik aus der Opposition hagelte.

Update vom 3. Juli, 10.55 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW ist auch am Samstag weiter leicht rückläufig. Die Inzidenz ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) auf 5,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen Tagen (Vortag: 5,6) gesunken. Bundesweit ist der Wert am Samstag mit 4,9 erstmals seit fast einem Jahr unter fünf gesunken. In NRW kamen innerhalb eines Tages 137 Neuinfektionen hinzu. Im Zusammenhang mit Covid-19 wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. In fünf Kreisen oder kreisfreien Städte war die 7-Tage-Inzidenz am Samstag zweistellig: Der Hochsauerlandkreis (16,2), Soest (12,9), Düsseldorf (10,9), Bottrop (10,2) und Lippe (10,1). Am niedrigsten war die Inzidenz in Euskirchen (0,5) und Mülheim (0,6).

Corona in NRW: Impflinge können Impfstoff selbst auswählen

Update vom 2. Juli, 21.08 Uhr: Impflinge in den NRW-Impfzentren haben ab sofort die Möglichkeit, vor Ort auszuwählen, welchen Impfstoff sie haben möchten. Das Gesundheitsministerium des Landes reagiert damit auch auf die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), nach einer Astrazeneca-Impfung wegen der besseren Wirksamkeit vor der neuen Delta-Variante bei einer Zweitimpfung Biontech oder Moderna zu wählen (Kreuzimpfung). Das Land habe die entsprechenden Mengen zugesichert. Eine Anmeldung bei der Terminbuchung für einen bestimmten Corona-Impfstoff sei nicht nötig, teilte die KVNO mit.

Corona in NRW: Zweitimpfung mit mRNA-Vakzin nun auch im Impfzentrum möglich

Update vom 2. Juli, 13.48 Uhr: Die Ständige Impfkommission (STIKO) will ihre Impfempfehlung für eine Zweitimpfung nach einer ersten AstraZeneca-Dosis anpassen. Impfwillige sollen künftig unabhängig von ihrem Alter mit der zweiten Spritze einen mRNA-Impfstoff wie Biontech oder Moderna erhalten. In den Impfzentren des Märkischen Kreises ist eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff ab sofort möglich.

Update vom 2. Juli, 7.40 Uhr: Die aktuelle Inzidenz in NRW sinkt weiter leicht: Heute, am 2. Juni, beträgt sie 5,6 (-0,1). Das Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen meldet insgesamt 170 Neuinfektionen. Dazu kommen 14 Todesfälle.

Update vom 1. Juli, 10.03 Uhr: Im Kampf gegen die Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus nimmt die Politik verstärkt die jüngere Generation in den Blick. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) sagte den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft sowie der Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten: „Zwischen Bund und Ländern haben wir beispielsweise abgesprochen, zum Semesterstart an den Universitäten leicht zugängliche Impfangebote zu machen.“

Corona in NRW: Inzidenz auf niedrigem Niveau - höchster Wert in Soest

Update vom 1. Juli, 7.45 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW pendelt auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Der Wert der Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen lag am Donnerstag bei 5,7 nach 5,5 (Mittwoch), 5,6 (Dienstag) und 5,8 (Montag) an den Vortagen. Nordrhein-Westfalen lag aber weiter klar über dem Bundesschnitt von am Donnerstag 5,1. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch wurden innerhalb eines Tages in NRW 222 neue Fälle gemeldet. 13 Menschen starben.

4 der 53 NRW-Kommunen verzeichneten bei der Sieben-Tage-Inzidenz noch zweistellige Werte: Soest mit einer Inzidenz von 15,6 lag dabei an der Spitze* vor dem Hochsauerland- und dem Märkischen Kreis. Hamm verzeichnete genau 10,0*.

Corona in NRW: Landesschülervertretung sieht soziale Ungleichheit vervielfacht

Update vom 1. Juli, 7.12 Uhr: Die Landesschülervertretung hat die Zeugnispraxis nach dem Corona-Schuljahr als nicht aussagekräftig kritisiert. „Die Bewertungskriterien sind alle auf Präsenzunterricht ausgerichtet“, sagte Xueling Zhou, Mitglied im Vorstand der Landesschülervertretung NRW, der Deutschen Presse-Agentur.

Zwar sei die Messung und Bewertung der Leistung laut Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRWs stehts eine der schwierigsten Aufgaben der Lehrkräfte. Aber: „Auch im Distanz- und Wechselunterricht können Lern- und Leistungsfortschritte durch die Lehrkräfte beobachtet und bewertet werden“, sagte der VEB-Landesvorsitzende Stefan Behlau.

Die LSV stellte hingegen fest, die Corona-Pandemie habe die Folgen sozialer Ungleichheit vervielfacht. Es gebe eine große Lücke zwischen sozial Starken und Schwachen. „Manche Schüler mussten sich ein digitales Endgerät beim Lernen zuhause mit fünf Geschwistern teilen, andere hatten mehrere Computer für sich alleine“, berichtete die Sprecherin.

Corona in NRW: Laumann kündigt strenge Kontrollen bei Quarantäne an

Update vom 30. Juni, 22.16 Uhr: Mit einer bewegenden Trauerzeremonie im Landtag haben Politiker, Pflegekräfte, Ärzte und Betroffene am Mittwoch der Opfer der Corona-Pandemie in Nordrhein-Westfalen gedacht. Gemeinsam mit Angehörigen von Opfern zündeten Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), Landtagspräsident André Kuper und Verfassungsgericht-Präsidentin Barbara Dauner-Lieb im Plenarsaal Kerzen für die Verstorbenen an. Landesweit wehten die Flaggen an öffentlichen Gebäuden auf halbmast. In NRW starben seit dem Ausbruch der Pandemie Anfang 2020 mehr als 17.120 Menschen im Zusammenhang mit Corona.

Update vom 30. Juni, 14.15 Uhr: Zum schnellen Erkennen eines Corona-Ausbruches wird laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann auch eine Abwasseranalyse in Betracht gezogen. Es werde derzeit geprüft, ob eine Analyse von Abwasser dazu beitragen könne, Ausbrüche frühzeitig zu erkennen, sagte Laumann in Düsseldorf.

Update vom 30. Juni, 11.43 Uhr: Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat stichprobenartige Kontrollen der 14-tägigen Quarantänepflicht von Reiserückkehrern aus sogenannten Virusvariantengebieten angekündigt. „Und unsere Gesundheitsämter werden auch stichprobenartig kontrollieren, ob die Leute in Quarantäne sind. Also, wer aus diesen Ländern nach Deutschland zurückkehrt, muss damit rechnen, dass es kontrolliert wird und dann gibt es ja auch ganz hohe Strafen, wenn man sich nicht dran hält“, sagte Karl-Josef Laumann bei WDR5.

Corona in NRW: Schulen Thema im Landtag

Update vom 30. Juni, 7.32 Uhr: Der Schulausschuss des Landtags wird an diesem Mittwoch (8.30 Uhr) in einer Sondersitzung über die Wiederaufnahme des Schulbetriebs nach den Sommerferien diskutieren. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte angekündigt, dass das kommende Schuljahr so beginnen werde, wie das alte aufgehört hat: mit Präsenzunterricht in vollem Umfang. An Grund- und Förderschulen solle weiterhin zweimal pro Woche mit den sogenannten Lollitests auf das Coronavirus getestet werden, an den weiterführenden Schulen mit Selbsttests.

In den Schulen müssten auch nach den Sommerferien zunächst weiter Masken getragen werden, draußen nicht. Das Tragen der Masken in Innenräumen stehe aber auf dem Prüfstand, hatte die Ministerin angekündigt. Man werde die Inzidenzzahlen beobachten und dann entscheiden, ob die Maskenpflicht abgeschafft wird.

Update vom 29. Juni, 18.41 Uhr: In NRW werden Rufe lauter, Clubs und Diskotheken zeitnah wieder zu öffnen, um damit illegale Partys in Parks und an anderen Orten zu verhindern. Stand jetzt, sollen derartige Feiern erst im Spätsommer wieder erlaubt sein. „Wir müssen nicht bis Ende August darauf warten. Tanzen in unseren Betrieben in kontrolliertem Rahmen ist sicherlich sicherer als unkontrolliert privat“, wird Haakon Herbst, Regionalpräsident im Branchenverband Dehoga Nordrhein-Westfalen, von der Deutschen Presse-Agentur zitiert. Die Corona-Schutzverordnung sieht für Diskotheken und Clubs eine Öffnungsperspektive ab dem 27. August vor.

Corona in NRW: Maskenpflicht in Metropole beendet

Update vom 29. Juni, 11.58 Uhr: Mit Köln hat nun auch die letzte Stadt in NRW draußen die Maskenpflicht aufgehoben. Bisher hatte die Millionenstadt in Nordrhein-Westfalen noch eine Ausnahme gebildet, weil der Krisenstab die Maskenpflicht im öffentlichen Raum mit einer Allgemeinverfügung verlängert hatte. Diese endete jedoch in der Nacht zum Dienstag um Mitternacht.

Nun gelte auch in Köln nur noch die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW, sagte ein Sprecher der Stadt. Im Freien ist die Maskenpflicht damit aufgehoben - es sei denn, man steht zum Beispiel vor einem Geschäft in einer Warteschlange. In geschlossenen Räumen wie zum Beispiel in Bussen und Bahnen, in Geschäften und Arztpraxen muss weiter Maske getragen werden.

Corona in NRW: Aktuelle Inzidenz von heute - hier sind die Werte am höchsten

Update vom 29. Juni, 7.48 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW liegt heute, 29. Juni, bei 5,6 - am Montag hatte sie noch 5,8 betragen. Fünf Städte und Kreise liegen über dem Wert von 10. Die höchste Inzidenz in Nordrhein-Westfalen hat der Hochsauerlandkreis mit 13,1. Bei 0,0 und damit nrw-weit am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Höxter.

Laut Robert-Koch-Institut gab es 108 neue Fälle in Nordrhein-Westfalen. Zehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona wurden gemeldet.

Corona in NRW: Impfungen im Herbst vor allem durch mobile Impfteams

Update vom 28. Juni, 20.28 Uhr: Die Gesundheitsminister der Bundesländer um Karl-Josef Laumann (NRW) wollen im Herbst den Betrieb der Impfzentren zurückfahren. Auch über den 30. September hinaus setze man bei der Eindämmung der Corona-Pandemie auf staatliche oder kommunale Impfangebote. Der Schwerpunkt dabei solle zunehmend aber auf mobilen Impfteams liegen, heißt es in einem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom Abend. Die Länder könnten dabei selbst über die künftige Infrastruktur des Impfangebots entscheiden. Im Bedarfsfall sollen die Impfzentren in jedem Fall aber auch schnell wieder aktiviert werden können.

Update vom 28. Juni, 16.18 Uhr: In Nordrhein-Westfalen haben 55,9 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Mit dieser Impfquote liegt NRW im Bundesländer-Ranking auf Platz vier. Als durchgeimpft gelten 37,7 Prozent aller NRW-Bürger. Das ist der zweitbeste Wert in Deutschland hinter dem Saarland (41,8).

Corona in NRW: Ärzte können Impfstoffe ohne Begrenzung bestellen

Update vom 28. Juni, 15.53 Uhr: Praxisärzte können erstmals Impfstoffe ohne Mengenbegrenzung für ihre Patienten bestellen. In der Summe aber kann das dazu führen, dass weniger Impfstoff als gewünscht geliefert wird. Das sagte die Kassenärztliche Vereinigung (KVNO) der Deutschen Presse-Agentur. „Die tatsächliche Liefermenge an Impfstoffen pro Arzt hängt - trotz formalen Entfalls der Höchstbestellmengen - prinzipiell weiterhin von der Anzahl der insgesamt bestellenden Ärzte der Region ab“, heißt es. Eine Praxis, in deren Umfeld jetzt für die Zeit vom 5. bis 11. Juli ebenfalls viel bestellt wird, bekommt unterm Strich weniger als vor der aufgehobenen Mengenbegrenzung. Außerdem spiele die Zahl der Zweitimpfungen eine Rolle, die vorrangig behandelt werde.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung für Westfalen Lippe (KVWL) ist die Aufhebung grundsätzlich zu begrüßen.  Das sei ein Vorteil, könne aber auch zu Frust führen, wenn am Ende doch weniger kommt. „Generell gilt: Es ist nie genug Impfstoff da“, sagte ein Sprecher.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt - sechs Kommunen mit zweistelligem Wert

Update vom 28. Juni, 8.21 Uhr: Die Anzahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen in NRW bleibt niedrig. Das Robert Koch-Institut (RKI) berichtete am Montag von 39 neuen Fällen. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ging weiter leicht zurück auf 5,8. Am Sonntag hatte der Wert noch bei 5,9 gelegen. Er gibt die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche an. Bundesweit lag die Inzidenz am Montag bei 5,6.

Sechs NRW-Kommunen verzeichneten zweistellige Werte. Die höchste Inzidenz hatte mit 13,2 der Oberbergische Kreis. Am niedrigsten war die Inzidenz im Kreis Höxter. Dem Gesundheitsamt dort wurde erneut kein einziger neuer Erkrankungsfall bekannt, so dass die Inzidenz weiterhin bei 0,0 blieb.

Corona in NRW: 51-jähriger zündelt an Corona-Testzentrum

Update vom 27. Juni, 20 Uhr: Ein 51-jähriger Mann soll an einem Gemeindehaus in Velbert gezündelt haben, in dem ein Zentrum für Corona-Tests untergebracht ist. Der Verdächtige konnte nach einem Hinweis aus der Bevölkerung in der Umgebung festgenommen werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Gegen ihn sei ein Strafverfahren wegen besonders schwerer Brandstiftung und Sachbeschädigung eingeleitet worden. An der Hausfassade entstand laut Polizei ein Brandschaden. Eine Werbetafel für das Testzentrum, die zuvor an einer Laterne angebracht gewesen war, sei mit Brandflecken beschädigt aufgefunden worden.

Update vom 27. Juni, 9.13 Uhr: In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter gesunken. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ging am Samstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zurück auf 5,9. Am Freitag hatte der Wert noch bei 6,2 gelegen. Bundesweit lag die Inzidenz am Samstag bei 5,7. Sechs NRW-Kommunen verzeichneten am Sonntag zweistellige Werte. Die höchste Inzidenz hatte mit 14,2 der Oberbergische Kreis. 25 der 53 NRW-Städte und -Kreise haben mittlerweile Werte unter 5. Im Kreis Höxter wurde erneut kein einziger neuer Fall bekannt, so dass die Inzidenz wie schon am Vortag bei 0,0 blieb.

Corona in NRW: Jens Spahn erwartet großen Impfstoff-Nachschub

Update vom 26. Juni, 17.12 Uhr: Nach der Freigabe der Terminvergabe für Impfungen gegen das Coronavirus für alle über 16-Jährigen in NRW ist heute bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) ein „Ansturm“ ausgeblieben. KVNO-Sprecher Sven Ludwig berichtete, dass bis zum Mittag Erst- und Zweittermine für rund 16.000 Menschen vergeben worden seien. Über die Nachfrage im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe wurde heute zunächst nichts bekannt.

Update vom 26. Juni, 15.22 Uhr: Die Versorgung mit Corona-Impfstoff in Deutschland wird sich nach laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in den nächsten Wochen deutlich verbessern. So werde etwa Moderna im Juli/August doppelt so viel Impfstoff liefern wie erwartet, sagte Spahn. In der kommenden Woche (ab 28. Juni) kämen zudem eine Million Dosen von Johnson & Johnson, „die sich kurzfristig noch ergeben haben“. Auch eine große Lieferung von Astrazeneca und Biontech stehe an.

Corona in NRW: Immer mehr Infektionen mit Delta-Variante nachgewiesen

Update vom 26. Juni, 12 Uhr: Trotz stark rückläufiger Fallzahlen haben neue Coronafälle in Bergisch Gladbach wieder für Einschränkungen an zwei Schulen gesorgt. Wie der Rheinisch-Bergische Kreis mitteilte, wurde bei einem vergangene Woche bekannt gewordenen Fall in einer Grundschule jetzt die Delta-Variante des Virus nachgewiesen. Die Kontaktpersonen des betroffenen Kindes seien bereits ermittelt und unter Quarantäne gesetzt worden, darunter seien auch die unmittelbaren Sitznachbarn des Kindes. „Im Einvernehmen mit Schulleitung und Elternschaft wurde für die gesamte Klasse Distanzunterricht vereinbart.“

Drei Geschwisterkinder wurden ebenfalls positiv getestet. Davon betroffen sind drei Schulklassen einer Förderschule in Bergisch Gladbach. Die letzte Schulwoche vor den Sommerferien verbringen diese Klassen jetzt ebenfalls im Distanzunterricht. Von welcher Coronavariante die drei Kinder betroffen sind, wird noch ermittelt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Rheinisch-Bergischen Kreis am Samstag laut Robert Koch-Institut bei 1,8 und wies damit den viertniedrigsten Wert aller 53 Kommunen in NRW auf.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt an Rhein und Ruhr

Update vom 26. Juni, 11 Uhr: In Nordrhein-Westfalen ist die Anzahl der Corona-Neuinfektionen weiter gesunken. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ging am Samstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zurück auf 6,2. Am Freitag hatte der Wert noch bei 6,4 gelegen. Bundesweit lag die Inzidenz am Samstag bei 5,9.

Nur noch fünf NRW-Kommunen verzeichneten zweistellige Werte. Die höchste Inzidenz hatte mit 14,3 weiterhin Hagen - mit fallender Tendenz. 21 der 53 NRW-Städte und -Kreise haben mittlerweile Werte unter 5. Im Kreis Höxter wurde erneut kein einziger neuer Fall bekannt, so dass die Inzidenz wie schon am Vortag bei 0,0 blieb.

Landesweit wurden den Behörden insgesamt 146 neue Fälle bekannt. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion starben weitere sieben Menschen. Seit Beginn der Pandemie sind es damit landesweit 17.112. NRW-weit lagen zuletzt nach Angaben der Landesregierung noch 395 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern. 153 von ihnen wurden intensivmedizinisch behandelt, die meisten wurden beatmet. Auch hier sind die Zahlen rückläufig.

Update vom 25. Juni, 15.55 Uhr: Vor dem Ende der Priorisierung in den Corona-Impfzentren in NRW warnen die Kassenärztlichen Vereinigungen für Samstag (26. Juni) eindringlich vor zu großen Erwartungen bei der Terminbuchung. Nach Angaben der KV Nordrhein werden zunächst kaum Termine buchbar sein. Die KV Westfalen-Lippe erklärte, dass ab Samstag zwar jeder Bürger berechtigt sei, Termine in einem Impfzentrum zu vereinbaren. Es würden aber nicht unmittelbar ausreichend Impfdosen und damit ausreichend Termine für alle zur Verfügung stehen. Erst wenn das NRW-Gesundheitsministerium neue Impfkontingente freigebe, könnten die entsprechenden Termine im Buchungssystem freigeschaltet werden, erläuterte die KV Nordrhein am Freitag in einer Mitteilung. 

Update vom 25. Juni, 14.57 Uhr: Nach dem Nachweis der sogenannten Eta-Variante des Coronavirus in einem Krankenhaus in Paderborn (siehe Eintrag vom 24. Juni, 19.35 Uhr) hat der benachbarte Kreis Höxter ebenfalls einen Fall gemeldet. „Es besteht ein direkter Zusammenhang mit dem Nachweis im Kreis Paderborn“, sagte Wilfried Münster, Leiter des Gesundheitsdienstes des Kreises Höxter. Die erkrankte Person sowie die engen Kontaktpersonen seien in Quarantäne, hieß es in einer Mitteilung. In NRW hat der Kreis Höxter mit 0,0 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen derzeit die niedrigste Inzidenz. Der neue Fall ist in dieser Statistik noch nicht enthalten. 

Corona in NRW: Schulen starten nach Sommerferien mit Präsenzunterricht

Update vom 25. Juni, 13.34 Uhr: Die Schulen in NRW starten nach den Sommerferien im vollen Präsenzunterricht. Das verkündete Yvonne Gebauer am Freitag. „Wir starten in das neue Schuljahr 2021/2022 genau so, wie wir das aktuelle Schuljahr nächste Woche verabschieden werden“, sagte die Schulministerin. Das bedeutet, dass die Testpflicht bestehen bleibt, ebenso wie die Maskenpflicht im Unterricht. Letzteres soll aber laut Gebauer in den ersten zwei Wochen „unter strenger Beobachtung“ stehen. Denn der Anspruch sei, „so schnell wie möglich freie Sicht auf und freies Sprechen für unsere Kinder“ zu haben. Zudem verkündete die Ministerin, dass Einschulungsfeiern und auch Klassenfahrten und Schüleraustausche im neuen Schuljahr stattfinden können.

Update vom 25. Juni, 12.01 Uhr: Ein Patient aus dem Sauerland will einen Arzt aus dem Corona-Impfzentrum verklagen. Der Vorwurf: Trotz seines ausdrücklichen Wunsches habe man ihm bei seiner zweiten Impfung das falsche Vakzin gespritzt. Die Verantwortlichen äußern sich.

Corona in NRW: Kreis Höxter hat Inzidenz von null erreicht

Update vom 25. Juni, 8.22 Uhr:  In Nordrhein-Westfalen ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen weiter leicht gesunken. Am Freitag lag der Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 6,4 (nach 6,8 am Vortag und 7,4 am Mittwoch). Besonders auffällig ist die Entwicklung im Landkreis Höxter: Dort meldeten die Gesundheitsämter einen Inzidenz-Wert von 0,0 (nach 0,7 am Vortag). Die allermeisten NRW-Kommunen verzeichnen inzwischen einstellige Werte für die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Nur noch sechs von 53 Kommunen sind zweistellig. Spitzenreiter bleibt Hagen. Allerdings gab es auch dort mit einer Inzidenz von 16,4 einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vortag (19,6).

Dabei liegt NRW bei der Kennziffer für die Zahl der Neuinfektionen immer noch knapp über dem Bundeswert, der am Freitag 6,2 betrug. Binnen 24 Stunden wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 190 Neuinfektionen verzeichnet. 12 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona kamen hinzu. Seit Beginn der Pandemie sind es in NRW 17.105.

Update vom 24. Juni, 19.35 Uhr: In einem Krankenhaus in Paderborn ist die sogenannte Eta-Variante des Coronavirus aufgetaucht. Auf der betroffenen Station ist daher ein Besuchs- und Aufnahmestopp verhängt worden. Die Variante, die nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmalig im Dezember 2020 in Angola nachgewiesen wurde, sei in der Klinik bei einer 89-Jährigen festgestellt worden, teilte der Kreis Paderborn am Donnerstag mit. „Vorsorglich“ seien daher entsprechende Schritte auf der Station veranlasst worden. Die Hygienemaßnahmen seien verschärft und eine regelmäßige Testung mit PCR-Tests angeordnet worden. Wo sich die Frau infiziert haben könnte, sei nicht bekannt. Nach Angaben des Kreises Paderborn war es das erste Mal, dass die Eta-Variante im Kreisgebiet labordiagnostisch nachgewiesen wurde. Das RKI führt sie in der Liste der „unter Beobachtung stehende Varianten“. Sie zählt nicht zu den „besorgniserregende Varianten“, unter denen etwa die Delta-Variante geführt wird.

Corona in NRW: Schutzverordnung wird verlängert - neuer Start für Volksfeste

Update vom 24. Juni, 15.25 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen verlängert die Corona-Schutzverordnung bis zum 8. Juli, also um zwei Wochen. Damit gelten die bereits Anfang der Woche in Kraft getretenen weitgehenden Aufhebungen hinsichtlich der Verpflichtung zum Tragen einer Maske im Freien und anderen Reduzierungen von Schutzmaßnahmen zunächst bis zum 8. Juli 2021. Volksfeste in NRW sind damit bei niedrigem Infektionsgeschehen bereits ab dem 27. August wieder erlaubt. Bislang sollte der Startschuss am 1. September sein. Mit der aktualisierten Corona-Schutzverordnung erfolgen auch weitere Anpassungen etwa hinsichtlich der Maskenpflicht bei der Nutzung von Sitzplätzen in Bibliotheken oder bei der Aufhebung der Testpflicht bei Proben von Laienmusikern im Freien oder auf Ausflugsschiffen.

Testpflichten blieben bei bestimmten Angeboten bestehen, um die Öffnungen abzusichern. Allerdings kann zusätzlich auch bei den auf Einzelpersonen begrenzten körpernahen Dienstleistungen, der Nutzung von Ausflugsschiffen etc. mit Einhaltung der Mindestabstände und Proben von Theatergruppen, Chören etc. im Freien künftig auf einen negativen Test verzichtet werden. Eine weitere kleinere Änderung betrifft den Betrieb von Freizeitparks und ähnlichen Einrichtungen, bei denen auf Basis eines genehmigten Hygienekonzeptes in der Inzidenzstufe 1 künftig mehr Personen in Innenräumen (1 Person je 10 statt bisher 20 qm) zugelassen werden können. Die Änderungen treten am Freitag, 25. Juni in Kraft.

Update vom 24. Juni, 14.22 Uhr: Von Samstag an kann jeder in NRW einen Termin für eine Corona-Impfung in einem Impfzentrum buchen. Das kündigte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) an. Bisher war die Terminvergabe in den landesweit 53 Impfzentren an Alters- und Berufsgruppen gebunden

Corona in NRW: Kommune steuert auf Inzidenz von null hin

Update vom 24. Juni, 11.38 Uhr: Exporte aus NRW haben im April gegenüber dem Vorjahresmonat um rund ein Drittel zugelegt. Es wurden Waren im Wert von 16,2 Milliarden Euro ausgeführt, wie das Statistische Landesamt (IT.NRW) am Donnerstag anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Das waren 32,9 Prozent mehr als im April 2020. Der Wert der Importe lag mit 20,6 Milliarden Euro um 28 Prozent über dem Vorjahresmonat. Die NRW-Exporte im April erreichten damit fast wieder das Niveau vor der Corona-Pandemie. Die Ausfuhren unterschritten die Exporte des April 2019 (16,3 Milliarden Euro) nur noch um 0,6 Prozent. Die Importe lagen sogar 1,5 Prozent höher als im April 2019 (20,3 Mrd. Euro).

Update vom 24. Juni, 7.30 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in NRW ist weiter im Abwärtstrend. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vom Donnerstag wurden innerhalb von 24 Stunden nur 196 neue Fälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank weiter auf nun 6,8 (Vortag: 7,4). Den höchsten Inzidenzwert in NRW verzeichnet Hagen mit 19,6, Höxter tendiert mit einem Wert von 0,7 gegen Null. Der Kreis Minden-Lübbecke lag mit 1,0 ebenfalls am unteren Ende der Skala.

Corona in NRW: Schulen nach Sommerferien zu? Armin Laschet macht Ansage

Update vom 23. Juni, 12.29 Uhr: Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sollen nach den Sommerferien offen bleiben. Das sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf. Der Bildschirm könne soziale Kontakte für Kinder und Jugendliche nicht ersetzen, sagte der Unions-Kanzlerkandidat mit Blick auf den wochenlangen Distanzunterricht im ablaufenden Schuljahr. Virologen halten Maßnahmen an Schulen wegen der aufkommenden Delta-Variante für sinnvoll.

Die Schulen in NRW sollen nach den Sommerferien offen bleiben, sagt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

Update vom 23. Juni, 11.47 Uhr: Die Zoos in Nordrhein-Westfalen sollen zur Bewältigung der Corona-Krise weitere 8,4 Millionen Euro vom Land erhalten. Das sieht eine Vorlage des NRW-Finanzministeriums für die Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses des Landtags an diesem Donnerstag vor. Damit sollten die Einnahmeausfälle abgemildert werden, die entstanden seien, weil die Zoos während des zweiten Lockdowns von Anfang November 2020 bis März 2021 erneut geschlossen bleiben mussten, heißt es zur Begründung.

Die Unterstützung solle für Zoos gelten, die sich in öffentlicher Hand befinden. Denn diese seien für die ab Januar 2021 angebotene Überbrückungshilfe des Bundes nicht antragsberechtigt. Ohne finanzielle Hilfe von Bund oder Land seien die Zoos jedoch nicht in der Lage, ihren Betrieb aufrecht zu erhalten

Update vom 23. Juni, 10.55 Uhr: Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen sind dank finanzieller Hilfen von Bund und Land nahezu ohne zusätzliche Schulden durch das Corona-Jahr 2020 gekommen. Die Verbindlichkeiten aller Gemeinden und Gemeindeverbände beliefen sich Ende vergangenen Jahres auf gut 60 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Das waren 0,1 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Rein rechnerisch ergibt sich damit für jeden Einwohner des Landes eine Verschuldung von 3.353 Euro, drei Euro mehr als 2019.

Corona in NRW: Wieder Erstimpfungen in Impfzentren

Update vom 23. Juni, 8.06 Uhr:  Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen sinkt weiter. Am Mittwoch lag die Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 7,4 (Vortag: 8,2). Das geht aus Daten auf der Webseite des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

Bei den Impfzentren in Nordrhein-Westfalen können ab diesem Mittwoch wieder Termine für erste Corona-Impfungen vereinbart werden. Trotz Aufhebung der Impfpriorisierung sind die Erstimpfungen dort allerdings noch immer nicht für alle Menschen möglich. Alle anderen noch ohne Impfangebot sollen es stattdessen zunächst bei den Haus- oder Betriebsärzten versuchen.

Unseren bisherigen Ticker zur Corona-Situation in NRW können Sie hier nachlesen. *wa.de und soester-anzeiger.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Rene Traut/dpa

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