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Corona in NRW: Laschet antwortet auf Frage nach Weihnachten - Kommen schärfere Regeln?

NRW ist im Lockdown. Seit 2. November gelten klare Regeln. Die Zahlen der Infektionen steigen weiter. Wir berichten im News-Ticker über die Corona-Lage im Land.

  • NRW im Lockdown: Wegen des Coronavirus gelten wieder strenge Beschränkungen.
  • Gastronomie, Kulturstätten, Schwimmbäder und Sportplätze müssen bis Ende November schließen.
  • Ministerpräsident verteidigt Strategie in NRW. (News zum Coronavirus in NRW)

Update, 16. November, 11.30 Uhr: Dieser Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen können Sie in unserem aktuellen Newsticker weiterverfolgen.

Update vom 16. November, 7.43 Uhr: In Nordrhein-Westfalen haben sich einer Statistik zufolge weniger Menschen mit dem Coronavirus infiziert als zuvor. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der neuen Corona-Fälle für NRW am Montagmorgen mit 2.754 an - das sind 663 weniger als vor einer Woche. Die Zahlen könnten ein Hinweis darauf sein, dass Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie allmählich greifen. Das aktuelle Niveau der Neuinfektionen bleibt mit Blick auf Fallzahlen vergangener Wochen aber noch hoch.

LandNRW
LandeshauptstadtDüsseldorf
Fläche34.110,26 Quadratkilometer
Gründung23. August 1946

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie wurden in NRW rund 202.800 Infektionen erfasst. Laut Landeszentrum Gesundheit gelten knapp zwei Drittel dieser Fälle als genesen, 68.400 Menschen sind in dem Bundesland aktuell noch infiziert. Den Angaben zufolge gab es 2.637 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update vom 16. November, 7.11 Uhr: Der Bund will angesichts anhaltend hoher Infektionszahlen die Kontaktbeschränkungen und Regeln in der Corona-Krise schon vor Ablauf des Teil-Lockdowns im November drastisch verschärfen. Das geht aus einem Entwurf der Beschlussvorlage des Bundes für die Video-Konferenz heute von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder, unter ihnen Armin Laschet (NRW), hervor. Regelverschärfungen drohen unter anderem bei privaten Treffen, bei Quarantäne-Maßnahmen und in der Schule.

Coronavirus in NRW: Gipfel mit Merkel und Länderchefs zum Lockdown

Update vom 15. November, 19.27 Uhr: Alles bleibt offen: Auf die Frage, ob es ein schönes Weihnachtsfest geben könne, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet am Sonntag zum Thema Corona im Gespräch mit der Bild, realistischerweise könne man heute nicht beantworten, „ob ich Weihnachtsferien, ob ich Osterferien machen und ob ich nächstes Jahr heiraten kann“. Wenn man bei den Kontaktbeschränkungen erfolgreich sei, „können wir Anfang Dezember leichter über Weihnachten reden als zum heutigen Tag.“ Am Montag ist große Bund-Länder-Runde mit Kanzlerin Angela Merkel.

Update vom 15. November, 18.17 Uhr: Der Protest gegen die Corona-Auflagen ist auch in Nordrhein-Westfalen präsent. In mehreren Städten gingen Kritiker am Wochenende auf die Straßen. Allerdings waren es zum Teil deutlich weniger Teilnehmer als erwartet. NRW-Innenminister Herbert Reul warnt unterdessen vor einer rechtsextremen Unterwanderung der Anti-Corona-Maßnahmen-Demos.

Update, 15. November, 11 Uhr: Die offiziellen RKI-Zahlen weisen am Sonntag einen Anstieg der Corona-Nachweise um 3.700 - sieben Todesfälle kamen demnach dazu, 2.500 Patienten wurden den Gesundheitsämtern in NRW demnach bis 0 Uhr am 15. November neu als genesen gemeldet. Die Zahlen sind wegen des Wochenendes am Sonntag regelmäßig niedriger als an den anderen Wochentagen.

Coronavirus in NRW: Gipfel mit Merkel und Länderchefs zum Lockdown

Update, 15. November, 11.20 Uhr: Vor dem neuen Corona-Gipfel der Länder-Chefs mit Kanzlerin Merkel am Montag gibt es wenig Hoffnung auf Lockerung der bisherigen Corona-Schutzmaßnahmen. Regierungsvertreter, aber auch der Städte- und Gemeindebund und Vertreter der Ärzteschaft haben Erwartungen in diese Richtung gedämpft.

Update, 14. November, 16.15 Uhr: Klinikärzte fordern einen Stopp verschiebbarer Eingriffe in Krankenhäusern. In einer Erklärung kritisieren die Ärzteorganisation Marburger Bund und die intensivmedizinischen Fachgesellschaften, dass Krankenhäuser aus Umsatzgründen ihre Kapazitäten nicht auf Covid-19-Patienten konzentrierten.

Coronavirus in NRW: Belastungssituation in Kliniken reduzieren

„Die Krankenhäuser in stark belasteten Regionen müssen unverzüglich von der Politik aufgefordert werden, plan- und verschiebbare stationäre Eingriffe je nach Belastungssituation zu reduzieren beziehungsweise einzustellen“, fordern die Ärzte. „Nur dann ist es möglich, kurzfristig weiteres Personal für die Versorgung akut und kritisch erkrankter Patienten einzusetzen“, so die Ärzte. „Ohne diese zusätzliche Unterstützung ist die Belastungsgrenze insbesondere auf vielen Intensivstationen schon bald überschritten.“

Derzeit seien die Verantwortlichen für die Finanzen in den Kliniken nicht bereit, verschiebbare Eingriffe zurückzustellen, kritisierten die Mediziner. Deshalb müsse die Politik für eine Gegenfinanzierung der Erlösausfälle sorgen, die entstünden, wenn verschiebbare Behandlungen zurückgefahren werden. Zu den Unterzeichnern gehören die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), die Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) und die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN).

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), es sei zwischen Bund und Ländern vereinbart, dass die Bundesländer die Krankenhaus-Kapazitäten regional steuern. Die Landesregierungen wüssten am besten, wie die Lage vor Ort sei und wann es wo zu Engpässen kommen könne.

Update vom 14. November, 11.30 Uhr: In Nordrhein-Westfalen werden weiterhin auf einem hohen Niveau neue Corona-Infektionen verzeichnet. Laut den jüngsten Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW kamen von Freitag auf Samstag (Stand 0.00 Uhr) weitere 5.352 nachgewiesene Fälle hinzu. So steigerte sich die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 196.359. Einer Schätzung zufolge sind derzeit im bevölkerungsreichsten Bundesland rund 67.900 Menschen infiziert.

Die Zahl der Corona-Infektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wird landesweit aktuell mit 166,0 beziffert - ein leichter Anstieg im Vergleich zum Freitag.

Corona in NRW: Krankenhäuser füllen sich weiter

Auch die Gesamtzahl der Corona-Patienten in den NRW-Krankenhäusern ist auf einem hohen Niveau. Nach Daten der Landesregierung vom Freitag wurden 3511 Patienten in den Kliniken behandelt. Davon lagen 861 auf Intensivstationen, von denen wiederum 566 an einem Platz mit Beatmungstechnik behandelt wurden. Landesweit waren Stand Freitag dem Überblick zufolge 936 Intensivbetten mit Beatmungstechnik frei. Am Samstag lagen dazu zunächst keine neuen Zahlen vor.

Update, 13. November, 21.40 Uhr: Das Verwaltungsgericht Aachen hat einen Beerdigungskaffee mit 30 Gästen verboten. Ein Mann hatte dort den Antrag gestellt, im Anschluss an die Bestattung seiner Frau in einem angemieteten Saal 30 Trauergäste zum Kaffee empfangen zu dürfen. Er hatte eigens ein Hygienekonzept erstellt. Das Gericht wies den Antrag mit der Begründung ab, dass Beerdigungen zwar unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln zulässig seien; das umfasse aber nicht auch das anschließende Kaffeetrinken mit einem Zusammentreffen von Personen aus verschiedenen Haushalten.

Update, 13. November, 17.43 Uhr: Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) hat Ärger mit der Landesregierung. Offenbar waren Spieler der Regionalliga West in der vergangenen Woche trotz der Fortsetzung des Spielbetriebes nicht getestet worden. Das berichtet Der Spiegel. Die Tests waren zwar angekündigt gewesen, man habe dann aber keine verbindlichen Abmachungen getroffen. Die Staatskanzlei hatte die vierte Liga als Spielklassemit professionellen Strukturen eingestuft und damit die Grundlage für die Fortsetzung des Spielbetriebes geschaffen. „Ich bin davon ausgegangen, dass sich die Vereine im Hinblick auf die Tests auch wie Profivereine verhalten, nachdem sie als solche eingestuft wurden“, wird Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport, zitiert.

Update vom 13. November, 16.57 Uhr: Das Fußballspielen im Freizeit- und Amateursportbereich bleibt in NRW vorerst verboten. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Münster entschieden und einen Antrag gegen die NRW-Coronaschutzverordnung abgelehnt. Diesen Beschluss teilte eine Gerichtssprecherin am Freitag mit. Der aus Grevenbroich stammende Antragsteller, ein Mitglied einer Jugendmannschaft, hatte geltend gemacht, dass er aufgrund des Verbots nicht mehr gemeinsam mit seinen Freunden an der frischen Luft Fußball spielen könne, obwohl das Infektionsrisiko beim Fußballspiel im Freien sehr gering sei. Das Verbot konterkariere die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zur sportlichen Betätigung von Kindern. Soweit demgegenüber etwa der Schulsport auch in geschlossenen Räumen weiterhin erlaubt sei, stelle dies einen Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz dar.

Corona in NRW: Keine Antworten auf frühere Weihnachtsferien - Gericht entscheidet über Fußball im Freien

Dieser Argumentation folgte das Gericht nicht. Freizeit- und Amateursport zusammen mit mehreren anderen Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehörten, berge - auch im Freien - ein Infektionsrisiko. Bei hoher körperlicher Belastung könnten sich auch dort virushaltige Tröpfchen und Aerosole über die Luft verbreiten. Das Verbot schließe auch nicht jede sportliche Betätigung aus. Individualsport im Freien mit einer weiteren Person oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstands sei weiterhin möglich. Dass hierbei vorübergehend auf andere Sportarten ausgewichen werden müsse, sei angesichts des mit dem Verbot verfolgten Schutzzwecks hinnehmbar.

Update vom 13. November, 16.44 Uhr: Überraschend hatte Schulministerin Yvonne Gebauer am Mittwoch angekündigt, die Weihnachtsferien in NRW schon früher starten zu lassen. Die Schüler sollten zwei Tage früher, am 21. Dezember, in die Ferien geschickt werden, um einen höheren Infektionsschutz vor Weihnachten zu erzielen. Dazu hagelte es Kritik von allen Seiten. Am Freitag wollte sich Gebauer dann in einer Aktuellen Stunde im Landtag äußern - aber sie schwieg.

Coronavirus in NRW: Kritiker von Corona-Maßnahmen demonstrieren in mehreren Städten

Update vom 13. November, 16.40 Uhr: Kritiker der Corona-Maßnahmen wollen an diesem Wochenende wieder in mehreren Städten in NRW demonstrieren, darunter in Düsseldorf, Aachen und Bochum. Die größte Kundgebung soll am Sonntag in Düsseldorf stattfinden. Laut Polizei rechnet der Anmelder mit mehreren tausend Teilnehmern. Angemeldet wurde die Veranstaltung unter dem Motto „Kinderlächeln ohne Angst“ von der Initiative „Querdenken 211“.

Die Stadt untersagte einen ursprünglich geplanten Aufzug. Auf dem Gelände der Rheinkirmes soll es aber eine Standkundgebung geben. Dem Veranstalter wurde laut Stadt auferlegt, alle Teilnehmer per Lautsprecherdurchsage auf die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zum Tragen einer Alltagsmaske hinzuweisen. Der Anmelder der Veranstaltung, Michael Schele, will sich mit dem Verbot eines Aufzugs nicht abfinden. „Wir werden juristisch dagegen vorgehen“, sagte er auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Corona in NRW: Infektionszahlen weiter auf hohem Niveau - Drive-In-Weihnachtsmarkt kann vorerst nicht starten

Update vom 13. November, 14 Uhr: Ein Corona-angepasster Weihnachtsmarkt mit einem Drive-In an der Arena in Düsseldorf kann wegen Corona-Fällen beim Produktionsteam zumindest vorerst nicht an den Start gehen. „Der Aufbaustart war für kommenden Montag angesetzt, was nunmehr unmöglich ist. Der für heute geplante Vorverkaufsstart findet nicht statt“, sagte eine Sprecherin der städtischen Veranstaltungsgesellschaft D.Live auf dpa-Anfrage. Über die weiteren Auswirkungen soll in der kommenden Woche informiert werden.

Update vom 13. November, 13 Uhr: Die Landesregierung kündigt an, dass Gastronomen und anderen Unternehmer in NRW, deren Geschäft wegen der Corona-Maßnahmen ruht, zügig ihr Geld bekommen. Abschlagzahlungen für die betroffenen Branchen sollen ab dem 25. November überwiesen werden, sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Freitag im Düsseldorfer Landtag. 

Update vom 13. November, 11.40 Uhr: Und auch in NRW bleibt die Infektionslage auf einem hohen Niveau. Das Landeszentrum Gesundheit meldete am Freitag 5872 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Darin sind allerdings auch sehr viele Nachmeldungen von den Gesundheitsämtern enthalten. Bereinigt um diesen Effekt werden dem Vortag nur 4363 Neuinfektionen zugeordnet, wie ein Sprecher des Landeszentrums erläuterte. Zuvor waren es bereinigt 4975 Fälle.

Die Zahl der Corona-Infektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wird landesweit aktuell mit 164,9 beziffert. Dieser Wert blieb damit nahezu unverändert (plus 0,1) zum Vortag. Die Zahl der Verstorbenen mit einer Corona-Infektionen stieg um 64.

Corona in NRW: Infektionen auf Rekordniveau - Zahlen steigen deutschlandweit

Update vom 13. November, 07.55 Uhr: Keine guten Nachrichten über die bundesweiten Corona-Zahlen: Nie waren die Corona-Fallzahlen höher als am Freitag. Deutschlandweit haben sich exakt 23.542 Menschen innerhalb von 24 Stunden mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Diese Zahl meldet das Robert-Koch-Institut (RKI). Seit Beginn der Pandemie wurde noch nie so ein hoher Wert gemessen. Das sind sogar noch einmal fast 2.000 mehr Neuinfektionen als am Tag zuvor.

Update, 12. November, 22.30 Uhr: NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart will am Freitag im Landtag über die Ausgestaltung und Umsetzung der Novemberhilfen für die vom Teil-Lockdown betroffenen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen informieren. Das Kabinett werde in den nächsten Tagen in einer Sondersitzung die Hilfen für Unternehmen auf den Weg bringen, sagte ein Sprecher. Die Hilfen sollen ab Ende des Monats ausgezahlt werden - das hatte die Bundesregierung am Donnerstag mitgeteilt. Geplant sind Abschlagszahlungen. Finanzminister Olaf Scholz kündigte außerdem eine Aufstockung der Hilfen über die bisher geplanten zehn Milliarden Euro hinaus an. 

Update 12. November, 19.30 Uhr: In einem Wohnheim für behinderte Menschen in Ahlen sind 42 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt des Kreises Warendorf teilte am späten Donnerstagnachmittag mit, dass die Fälle im Rahmen einer Reihentestung auffielen, die wegen einzelner bereits bekannter Infektionen notwendig geworden war. 167 Personen wurden bereits getestet; weitere 100 folgen.

Update vom 12. November, 15.27 Uhr: Die Corona-Infektionslage bleibt in NRW auf hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstagmorgen 4615 bestätigte Neuinfektionen in NRW. Das entspricht der Größenordnung des Vortages mit 4572 neuen Fällen. Die Zahl der Corona-Infektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt bei 164,8, wie aus den Daten des Landeszentrums für Gesundheit hervorgeht. Am Mittwoch lag der Wert bei 167,9.

Corona in NRW: Gesamtzahl der Patienten in Krankenhäusern steigt

Die Gesamtzahl der Corona-Patienten ist in den Krankenhäusern von Nordrhein-Westfalen auf 3534 (zuvor: 3493) gestiegen, wie Daten der Landesregierung von Donnerstag zeigen. Davon liegen 865 (850) auf den Intensivstationen, von denen wiederum 580 (557) an einem Platz mit Beatmungstechnik behandelt werden. Damit steigen auch hier die Zahlen weiter. Landesweit sind 965 (978) Intensivbetten mit Beatmungstechnik frei. Die Lage in den Kliniken ist laut Krankenhausgesellschaft NRW angespannt. Das treffe auch auf das Personal in den Kliniken zu.

Update vom 12. November, 07.47 Uhr: Die überraschende Ankündigung von Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) zu früheren Weihnachtsferien in NRW hat am Freitag ein Nachspiel im Landtag: Auf Antrag von SPD und Grünen wird es eine Aktuelle Stunde im Plenum geben, bei der sich die Landesregierung erklären soll.

Corona in NRW: Weihnachtsferien starten früher

Update vom 11. November, 21.25 Uhr: In NRW können die Schüler wegen der Corona-Pandemie früher in die Weihnachtsferien starten als geplant. Um den Familien ein möglichst unbeschwertes Weihnachtsfest zu ermöglichen, habe man sich dazu entschieden, den 21. und 22. Dezember freizugeben, sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch dem WDR. Damit wird Freitag, der 18. Dezember, der letzte Schultag in diesem Jahr.

Update vom 11. November, 17.28 Uhr: Als einer der größten Träger von Museen in Deutschland bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Schulen während der Corona-Pandemie Unterrichtsräume an. Schulklassen könnten vorübergehend in Museen ausweichen, um mehr Platz und Abstand zu gewinnen, sagte LWL-Kulturdezernentin Barbara Rüschoff-Parzinger am Mittwoch laut Mitteilung. „Unsere Museen sind derzeit geschlossen, wir sind offen für Neues.“ Es seien große Räume mit ausreichender Lüftung vorhanden. Geeignete Räumlichkeiten in NRW hätten LWL-Museen etwa in Dortmund, Bochum, Münster, Herne, Minden in Bocholt oder Hattingen.

Update vom 11. November, 07.35 Uhr: Zum zweiten Mal binnen zwei Wochen unterrichtet die Landesregierung den NRW-Landtag über die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) legt heute um 10 Uhr im Plenum dar, was im Land geplant ist, um die Pandemie zu bewältigen. Ende Oktober hatte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) dem Landtag Rechenschaft abgelegt. Minister Laumann dürfte im Landtag aktuelle Zahlen zur Infektionslage in NRW bekannt geben. Mit Spannung wird darauf gewartet, ob und wann der seit Anfang November geltende teilweise Lockdown des öffentlichen Lebens die zweite Welle der Corona-Neuinfektionen brechen kann. Die Landesregierung arbeitet auch an einer Impfstrategie.

Corona in NRW: Laschet spricht über Lockdown-Maßnahmen - „Unser größter Fehler war...“ 

Update vom 10. November, 22.02 Uhr: Gibt es wegen der Corona-Krise 2020 schon früher Weihnachtsferien in NRW? Dazu äußerte sich Ministerpräsident Armin Laschet am Abend im WDR.

Update vom 10. November, 20.49 Uhr: Armin Laschet bezeichnete die strikten Besuchsbeschränkungen in Alten- und Pflegeheimen als „unseren größten Fehler im März“, zu Beginn der Corona-Pandemie in NRW. Er garantierte, dass das nicht mehr passieren werde. Schnelltests würden dabei helfen.

Update vom 10. November, 20.43 Uhr: Armin Laschet äußerte sich im WDR-Fernsehen zu den strengen Corona-Regeln im November: Zentral sei die Reduzierung der Kontakte, um in diesem Monat die Welle zu brechen, so der NRW-Ministerpräsident. Laschet verteidigte die Einschränkungen in vielen Bereichen. Aber auch die Tatsache, dass Feiern in den eigenen vier Wänden (Welche Regeln gelten für private Feiern? Das ist erlaubt, das nicht) nicht überprüft werden: „Wir dürfen kein Klima erzeugen, dass der Nachbar guckt und sofort die Polizei ruft. Wir sollen aufeinander aufpassen, aber nicht zu Denunzianten werden.“

Update vom 10. November, 20.27 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat den neuen Coronavirus-Impfstoff der Firma biontech als „schönes Signal, beruhigendes Signal“ bezeichnet. Allerdings eines, das viel Arbeit nach sich zieht: Die Impfung von Millionen Bürgern sei eine der größten logistischen Aufgaben in NRW in den vergangenen 70 Jahren, sagte er im WDR-Fernsehen. In Nordrhein-Westfalen würden die Vorschläge des Ethikrates umgesetzt, so Laschet: Zunächst würden Menschen in Kranken- und Pflegeheimen sowie Ärzte geimpft.

Aber: „So lange der Impfstoff nicht da ist, müssen wir mit dem Coronavirus leben“, sagte Laschet. Er appellierte daher an die Bürger, auch nach Ende November – nach jetzigem Stand dem Ende des Lockdowns - sich an die Regeln zu halten. Heißt: „Möglichst wenig Kontakt.“

Corona in NRW: Maskenpflicht in Düsseldorf nur noch in Teilen der Stadt

Update vom 10. November, 19.31 Uhr: Die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf verzichtet nach einer gerichtlichen Niederlage auf eine neue generelle Maskenpflicht zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Ab Mittwoch gilt sie nur noch „in stark frequentierten Teilen der Stadt“ wie der Altstadt, Teilen der Innenstadt sowie rund um den Hauptbahnhof. Das teilte die Verwaltung am Dienstag mit.

Update vom 10. November, 17.35 Uhr: Das Land NRW rüstet sich für Impfungen gegen das Coronavirus. Bislang habe das Gesundheitsministerium rund 2,2 Millionen Spritzen und etwa 8,8 Millionen Kanülen bestellt, sagte eine Sprecherin in Düsseldorf. Darüber hinaus sei eine Bestellung weiterer rund 18 Millionen Spritzen einschließlich Kanülen fest vereinbart.  Montag hatten die Pharmafirmen Biontech und Pfizer bekanntgegeben, dass sie einen vielversprechenden Impfstoff entwickelt hätten. In NRW sind 12 der bundesweit insgesamt 60 Lager für Impfstoffe. Wo sie sich befinden, wird aus Sicherheitsgründen nicht mitgeteilt.

Update vom 10. November, 14.12 Uhr: Mehr als 50.000 Schüler sind NRW-weit aufgrund von Corona in Quarantäne. Diese Zahl (Stand 4.11.) entspricht knapp 2,5 Prozent aller Schüler in Nordrhein-Westfalen. Laut dpa ist dabei bei mehr als 3660 Schülerinnen und Schülern eine Corona-Infektion bestätigt worden - das waren mehr als doppelt so viel wie in der Woche zuvor. Sechs Schulen waren landesweit nach Angaben des Ministeriums zum Stichtag ganz geschlossen, an 552 Schulen (12,3 Prozent) gab es Teilschließungen. In der Woche davor hatten erst knapp 70 Schulen teilweise schließen müssen. Bei fast 560 Lehrkräften wurde das Coronavirus bestätigt, fast 3500 Lehrer waren in Quarantäne. In NRW gibt es mehr als 5500 Schulen und etwa 2,5 Millionen Schüler. (dpa)

Corona in NRW: Aktuelle Entwicklungen, Inzidenz und Zahlen bei uns im Ticker

Update vom 10. November, 12.46 Uhr: Die Corona-Krise wird erneut in herausragender Form den NRW-Landtag beschäftigen: Knapp zwei Wochen nach einer Sondersitzung hat die Landesregierung für den Mittwoch (11.11.) angemeldet, das Parlament wieder über die aktuelle Lage zu unterrichten. Wie der Landtag am Dienstag in Düsseldorf ankündigte, wird NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) darlegen, was in NRW geplant ist, um die Pandemie zu bewältigen. Ende Oktober hatte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) dem Landtag Rechenschaft abgelegt.

Weiteres zum Update vom 10. November, 12.46 Uhr:Die Pandemie wird auch darüber hinaus die Sitzung dominieren: Die SPD-Opposition hat eine Aktuelle Stunde zum „ÖPNV als Infektions-Hotspot“ ins Parlament gebracht. Zudem steht der Umgang von Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) mit den steigenden Corona-Infektionen an Solinger Schulen auf der Tagesordnung. Gebauer hatte den geplanten Solinger Sonderweg untersagt, wegen der hohen Corona-Neuinfektionszahlen die Klassen zu halbieren und die Schüler bis Ende November im Wechsel daheim und in den Schulräumen zu unterrichten.

Update vom 9. November, 18.30 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul hat vor dem Auftakt der Karnevalssession am 11. November 2020 an die Jecken appelliert, nicht zum Feiern in die Karnevalshochburgen zu fahren. „Bleiben Sie zu Hause“, wird der Minister in einer Mitteilung zitiert. Die Polizei in NRW wird die Ordnungsämter am 11. November bei den Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln unterstützen. In Köln, Essen, Duisburg, Bielefeld und Münster wird dafür zusätzlich die Bereitschaftspolizei eingesetzt. 

Update vom 9. November, 17.30 Uhr: Die Gastronomie in NRW muss zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen bleiben. Eine entsprechende Regelung in der Coronaschutzverordnung des Landes für Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Kneipen und Cafés bis zum 30. November 2020 sei verhältnismäßig und damit rechtens, entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster am Montag. Den Eilantrag einer Gaststätte aus Bedburg gegen die verfügte Schließung lehnte das OVG ab.

Corona in NRW: Gastronomie-Schließung nicht zulässig? Gericht hat entschieden

Die Antragstellerin hatte argumentiert, das Verbot sei willkürlich, da der Betrieb gastronomischer Einrichtungen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht wesentlich zur Weiterverbreitung des Coronavirus beitrage. Das OVG folgte dieser Linie nicht. Die vorübergehende Schließung gastronomischer Einrichtungen sei eine notwendige Schutzmaßnahme. Es werde zwar in die Berufsfreiheit eingegriffen, das bleibe aber verhältnismäßig.

Corona in NRW: Generelle Maskenpflicht in Düsseldorf aufgehoben

Update vom 9. November, 16.03 Uhr: Düsseldorf hat nach dem Entscheid des Verwaltungsgerichts reagiert und die generelle Maskenpflicht am Montag mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Im gleichen Zug kündigte die Stadt für den Dienstag eine neue Allgemeinverfügung an. Ob diese dann wiederum eine allgemeine Maskenpflicht beinhalten wird, blieb zunächst unklar.

Update vom 9. November, 12.42 Uhr: In einer Woche will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten über den Zwischenstand der am 2. November vorerst für vier Wochen verhängten Kontaktbeschränkungen beraten. Eine Woche nach dem Start des Teil-Lockdowns sieht man im CDU-Präsidium noch keine Anzeichen, die für eine Lockerung sprechen. Wie n-tv aus Regierungskreisen erfahren haben will, soll Merkel mit Blick auf die Maßnahmen sogar von „nachlegen“ gesprochen haben.

Corona in NRW: Maskenpflicht aufgehoben - Gericht entscheidet in Düsseldorf

Update vom 9. November, 10.52 Uhr: Die neue generelle Maskenpflicht in Düsseldorf ist rechtswidrig. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf am Montag entschieden und dem Eilantrag eines Bürgers recht gegeben. Der Beschluss gilt laut Gericht nur für den Bürger - alle anderen müssten demnach weiter Maske tragen.

Die Begründung des Gerichts (Az. 26 L 2226/20): Die Allgemeinverfügung von vergangener Woche sei „unbestimmt“. So heißt es dort unter anderem, dass man - abhängig von „Tageszeit, räumlicher Situation und Passantenfrequenz“ - Maske tragen muss, wenn man nicht fünf Meter Abstand halten kann. Aus Sicht der Richter ist für den Bürger damit aber „nicht eindeutig erkennbar, wo und wann“ er der Maskenpflicht unterliegt. Vielmehr müsse er anhand der „unbestimmten Begriffe“ wie der Tageszeit selbst entscheiden, ob er gerade einen Mund-Nasen-Schutz tragen müsse.

Die Kammer äußerte laut Mitteilung außerdem Zweifel an der Rechtmäßigkeit der fünf Meter-Marke. Diese gehe „deutlich“ über die Vorgaben aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes hinaus - wo 1,5 Meter Mindestabstand festgelegt sind. Auf welchen Erkenntnissen die weitergehende Regelung beruhe, sei nicht ersichtlich, so das Gericht.

Die Entscheidung der Kammer betrifft zunächst nur den Bürger, über dessen Eilantrag nun entschieden wurde. Weitere Menschen hatten in der vergangenen Woche Eilanträge eingereicht, über die nun auch entschieden werden muss. Dass die Entscheidung des Gerichts die Regel nicht komplett kippt, liegt am Verwaltungsrecht: Geht man gegen eine kommunale Allgemeinverfügung vor, betrifft der Entscheid in der Regel nur den Beschwerdeführer selbst. Gegen die Maskenpflicht-Entscheidung kann die Stadt Düsseldorf Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster erheben. 

Update vom 9. November, 8.26 Uhr: In Nordrhein-Westfalen haben sich erneut viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das Robert-Koch-Institut gab die Zahl der neuen Corona-Fälle für das Bundesland am Montagmorgen mit 3417 an und damit etwas höher als am Montag vor einer Woche - damals waren es 3369 Neuinfektionen. Im Vergleich zu anderen Werktagen sind die Werte relativ niedrig. Das liegt daran, dass am Wochenende nicht alle Ämter Daten übermitteln. Vor einer Woche traten strengere Corona-Maßnahmen in Kraft, seither sind Freizeiteinrichtungen und Lokale geschlossen. Allerdings dauert es, bis sich solche Regeln in der Corona-Statistik widerspiegeln. (dpa)

Update vom 9. November, 8.20 Uhr: Nachdem die Maskengegner von „Querdenken 711“ für heute eine Aktion gegen die Maskenpflicht angekündigt hatte, lässt die Stadt Münster Schulwege von Polizei und Ordnungsamt überwachen. Zwar hatten die Querdenker gesagt, es handle sich um einen Fake, in Münster will man aber auf alles vorbereitet sein.

Update vom 8. November, 15.20 Uhr: Eine erste Stadt in NRW will beim Kampf gegen das Coronavirus eine Maskenpflicht in Grundschulen einführen. Dies verlautete aus dem Krisenstab der Stadt im Rheinland. Krefeld hatte am Sonntag bei der 7-Tage-Inzidenz einen Wert von über 210. Aber: Es geht erst einmal nur um eine Empfehlung für die Grundschulen in der Stadt. An den kommenden Tagen werde daraus eine Maskenpflicht.

Update vom 8. November, 9.45 Uhr: In NRW sind am Sonntag 2554 neue Corona-Fälle gemeldet worden (Stand: 0 Uhr). Am Vortag waren es noch 5649, am Sonntag sind die Werte aber immer etwas niedriger. Die 7-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken und liegt jetzt bei 165,0 Fälle pro 100.000 Einwohner (Vortag: 168,4). Insgesamt 2341 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind seit Beginn der Pandemie in NRW bekannt geworden.

Update vom 7. November, 13.28 Uhr: Für Reisende aus einem Corona-Risikogebiet im Ausland gelten in NRW ab Montag neue Quarantäne-Regeln. Demnach müssen die Reisenden mit einigen Ausnahmen künftig zehn Tage lang in Quarantäne und nicht mehr 14 Tage. Die Regel gilt unter bestimmten Bedingungen allerdings nicht für Reisende, die ein höchstens 48 Stunden altes, negatives Testergebnis vorlegen können. Diese Ausnahmen sind laut Verordnung etwa für Besuche enger Verwandter, Urlaubsrückkehrer oder Teilnehmer an Sportveranstaltungen möglich.

Update vom 7. November, 12.04 Uhr: In NRW bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter hoch. Dem Landeszentrum Gesundheit wurden bis Samstagmorgen (0.00 Uhr) 5649 neue positive Test-Ergebnisse innerhalb eines Tages gemeldet (Vortag: 5504), wie aus einer Übersicht im Internet hervorgeht. Im bevölkerungsreichsten Bundesland registrierte die Behörde weitere 34 Todesfälle. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) ist die Inzidenz der Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen landesweit ein weiteres Mal leicht angestiegen - von 166,2 auf 168,4.

Update vom 6. November, 16.54 Uhr: Die Fitnessstudios in NRW haben gegen die Schließung geklagt - das Oberverwaltungsgericht NRW hat nun entschieden: Sie müssen wegen Corona im November geschlossen bleiben.

Corona in NRW: Zahlen steigen - Ministerium warnt Städte vor Maskengegner-Aktion an Schulen

Update vom 6. November, 16.38 Uhr: Das Bildungsministerium hat die Schulen in NRW vor Aktionen von Maskengegnern am Montag (9. November) gewarnt. Es gebe Hinweise, dass eine „Querdenker“-Initiative deutschlandweit an 1000 Schulen „Aktionen gegen die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung aufgrund der Corona-Krise durchführen will“, so das Ministerium in einer Rundmail an alle Schulen. Demnach sollen mit „Querdenken“ sympathisierende Eltern planen, Kinder und deren Eltern auf dem Schulweg anzusprechen, ihnen unwirksame Masken in die Hand zu drücken oder eine CO2-Messung unter den Masken der Kinder anzubieten. Die Stadt Münster hat in einer Reaktion angekündigt, Schulwege überwachen zu wollen.

Update vom 6. November, 15.30 Uhr:  Zur Vermeidung voller Schulbusse am Morgen entzerrt nun auch die Stadt Münster den Unterrichtsbeginn. In allen Gymnasien der Innenstadt beginnt er vom 12. November an 30 Minuten später als bisher, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Acht städtische Gymnasien - eines mitsamt einer Realschule - und die Bischöfliche Marienschule machen einer Sprecherin zufolge mit. Es gehe darum, in der Pandemie bestmöglichen Schutz zu erreichen. Vertreter aller Schulformen hätten diesen Weg in Abstimmung mit dem Krisenstab erarbeitet. Die Stadt will zunächst vier Wochen lang prüfen, wie effektiv und praktikabel die Regelung ist. Andere NRW-Städte hatten das Konzept bereits zuvor ins Leben gerufen.

Update vom 6. November, 15.02 Uhr: Derzeit sind im Kreis Gütersloh vier mobile Teams im Einsatz. Sie testen dort auf das Coronavirus. Und zwar überall da, wo sie gebraucht werden – von privaten Haushalten bis hin zu Kitas und Schulen. Der Rettungsdienst des Kreises stellt das Personal für die derzeit vier mobilen Teams, jedes besteht aus zwei Rettungssanitätern. Von der Abteilung Gesundheit erhalten die Teams jeden Abend einen Einsatzplan für den nächsten Tag. Dabei testen sie, wie auch in den vergangenen Wochen, hauptsächlich in privaten Haushalten auf das Coronavirus. Hier sind es oftmals ältere Personen, die sich nicht mehr eigenständig zum Hausarzt begeben können. 

Update vom 6. November, 7.12 Uhr: Ein Blick über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus: Die Zahl der täglich verzeichneten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat erstmals die Schwelle von 20.000 Fällen überschritten. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 21.506 neue Ansteckungsfälle innerhalb eines Tages erfasst. Damit wurde der erst am Vortag bekanntgegebene Rekordwert von 19.059 Fällen übertroffen. Allein in NRW sind im Vergleich zu Donnerstag 5261 Neuinfektionen (Stand 6. November, 0 Uhr) hinzugekommen.

Update vom 5. November, 19.18 Uhr: Wende bei dem angeblichen Protest von Maskengegnern an Schulen: Die Initiative „Querdenken 711“ hat sich geäußert. Anscheinend soll die Ankündigung ein Test gewesen sein.

Corona in NRW: Deutlicher Anstieg der Zahlen - Warnung vor Maskengegner an Schulen

Update vom 5. November, 11.36 Uhr: Das Bildungsministerium von NRW hat die Schulen in dem Bundesland vor Aktionen von Maskengegnern am 9. November gewarnt. Es gebe Hinweise, dass die Initiative «Querdenken 711» deutschlandweit an 1000 Schulen «Aktionen gegen die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung durchführen will», so das Düsseldorfer Ministerium in einer Rundmail an alle Schulen.

Update vom 5. November, 8.31 Uhr: In NRW ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen erneut deutlich gestiegen. Landesweit gab es bis Donnerstag (Stand 0 Uhr) 153.763 durch Labore bestätigte Fälle, teilte das Landeszentrum für Gesundheit mit. Das war eine Zunahme von 5067 positiv Corona-Getesteten gegenüber dem Mittwoch. Der Wert der Infektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen (Inzidenzwert) stieg auf 168,3 (plus 1).

Demnach sind in Nordrhein-Westfalen aktuell rund 53 600 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle seit Beginn der Pandemie betrug 153 763. Genesen sind nach Angaben des Landesamts 97 800 Menschen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 31 auf 2267.

Corona in NRW: Musikschulen dürfen wieder unterrichten

Update, 4. November, 18.30 Uhr: Musikschulen in NRW dürfen ab Donnerstag den Betrieb wieder aufnehmen. Die Landesregierung habe eine Präzisierung der Coronaschutzverordnung vorgenommen, teilte das NRW-Kultusministerium am Mittwoch mit. Sie fallen nun nicht mehr unter das geltende Verbot. Damit folge das Land Nordrhein-Westfalen den Regelungen der großen Mehrheit der Länder und trage dem Gedanken einer möglichst einheitlichen Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse vom 28. Oktober Rechnung. Natürlich gelten in den Musikschulen weiterhin die normalen Corona-Schutzbestimmungen wie Abstand halten.

Update, 4. November, 17.48 Uhr: Die Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes für Geflüchtete (ZUE) in Rheine wird Quarantäneeinrichtung. Vorübergehend werden dort ab Freitag 150 Asylbewerber untergebracht, die im Anschluss an ihre Isolation auf andere Bundesländer verteilt werden. So soll die Erstaufnahmeeinrichtung in Unna-Massen entlastet werden. Die ZUE Rheine soll in den kommenden Wochen weiter zur Entlastung der Landeserstaufnahmeeinrichtungen und zum Infektionsschutz für die Geflüchteten genutzt werden. Bei den derzeit aus Unna-Massen in die ZUE Rheine verlegten Geflüchteten handelt es sich um sogenannte „Ex-NRW-Fälle“, also Asylsuchende, die sich über die Aufnahmequote des „Königsteiner Schlüssels“ hinaus in einer NRW-Landeserstaufnahmeeinrichtung unmittelbar gemeldet haben und von dort aus in andere Bundesländer weitergeleitet werden. 

Coronavirus in NRW: Immer mehr Patienten auf Intensivstationen

Update vom 4. November, 14.55 Uhr: Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in NRW steigt weiter an. Am Mittwoch wurden 685 Patienten intensiv behandelt - 30 mehr als am Vortag, wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf mitteilte. Von den Intensivpatienten mussten 428 beatmet werden. Das waren laut Ministerium 41 mehr als noch am Dienstag. Insgesamt wurden nach Angaben des Ministeriums 3088 Corona-Patienten stationär behandelt. Das seien 132 mehr als noch am Dienstag.

Update, 4. November, 8.39 Uhr: Wer gegen die neue praktisch stadtweite Maskenpflicht in Düsseldorf verstößt, kann mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 25.000 Euro belegt werden. Das geht aus der Allgemeinverfügung vor, die die NRW-Landeshauptstadt am Dienstagabend veröffentlicht hat.

Mit Bezug auf das Infektionsschutzgesetz heißt es in der Verfügung, dass das vorsätzliche oder fahrlässige Weglassen einer Mund-Nasen-Bedeckung „mit einer Geldbuße bis zu fünfundzwanzigtausend Euro geahndet werden“ könne. In NRW kostet es bisher 150 Euro, wenn man zum Beispiel im Bus keinen Mund-Nasen-Schutz trägt.

Update, 3. November, 21.23 Uhr: Die Stadt Düsseldorf weitet die Maskenpflicht ab Mittwoch fast auf das gesamte Stadtgebiet aus. Nur in nicht bebauten Gegenden wie Parks und Grünanlagen müssen Fußgänger dann keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Wörtlich heißt es in der Verfügung, dass auf öffentlichen Straßen und Wegen innerhalb bebauter Flächen immer dann eine Maske zu tragen sei, solange nicht „aufgrund von Tageszeit, räumlicher Situation und Passantenfrequenz objektiv ausgeschlossen ist, dass es zu Begegnungen mit anderen Personen kommen kann, bei denen ein Abstand von fünf Metern unterschritten wird“. Die Maskenpflicht gelte nicht für Radfahrer oder Menschen in Autos.

Coronavirus in NRW: Sonderweg für Städte untersagt

Das Ansteckungsgeschehen in der Stadt sei „unspezifisch und von unklaren Ansteckungswegen geprägt“, hieß es zur Begründung. In Düsseldorf liegt die Zahl der registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen demnach bei mehr als 200. Das gilt inzwischen für mehrere NRW-Kommunen, wie Köln, Duisburg, Remscheid und Solingen.

Update, 3. November, 21.15 Uhr: Das Land NRW verbietet der Stadt Solingen ihren geplanten Corona-Sonderweg für weiterführende Schulen mit je zur Hälfte Präsenz- und Distanzunterricht. Das Gesundheitsministerium in Düsseldorf habe die Kommune am Dienstag per Erlass angewiesen, ihre Verfügung zur Einführung eines solchen Blockunterrichts nicht umzusetzen, teilte die Stadt mit. Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) äußerte sich in einer Online-Pressekonferenz „außerordentlich enttäuscht und außerordentlich besorgt“. Die Landesentscheidung sei ein Fehler.

Solingen hatte angekündigt, ab diesem Mittwoch angesichts anhaltend hoher Corona-Neuinfektionen die Klassenstärken zu halbieren und je 50 Prozent der Schüler digital zu unterrichten. Konkret sollte bis Ende November wechselweise die Hälfte einer Klasse im Präsenz-, die andere Hälfte daheim im Distanzunterricht lernen. Das wurde nun gestoppt. Der sogenannte „Solinger Weg“ widerspreche einem gleich gerichteten Vorgehen innerhalb des Landes, aber auch den Vereinbarungen der Länder untereinander, sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer dem WDR. „Er wird den vielfältigen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler nicht gerecht, vor allem nicht unter dem Gesichtspunkt der Bildungsgerechtigkeit“

Coronavirus in NRW: Krankenhäuser im Kreis Gütersloh erreichen Kapazitätsgrenze

Update vom 3. November, 20.30 Uhr: Der Kreis Gütersloh meldet volle Krankenhäuser: Schon am Montag habe die Kreisleitstelle mitgeteilt, dass alle vier Krankenhäuser ihre Kapazitätsgrenze erreicht hätten, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch Ärzte, Rettungsdienst, die Leitstelle selbst und die Gesundheitsbehörde seien äußerst belastet, heißt es. Im Laufe des Tages seien zahlreiche Patienten, die positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, stationär aufgenommen worden. Die Kreisleitstelle haben eine deutlich höhere Zahl an Einsatzfahrten gemeldet als an normalen Tagen. Die Krankenhäuser hätten für Intensivstationen, internistische Aufnahmen und periphere internistische Stationen das Erreichen der Kapazitätsgrenze gemeldet. Eine entsprechende Mitteilung an das Land und die Bezirksregierung setzte die Kreisleitstelle ab. Inzwischen seien wieder Kapazitäten verfügbar.

55 Patienten seien nach Auskunft der vier Krankenhäuser im Kreis Gütersloh am Dienstag stationär zu behandeln. Im Zusammenhang mit dieser hohen Belegung appellierte der Kreis dringend, die Kontaktbeschränkungen einzuhalten.      Landrat Sven-Georg Adenauer: „Wir erleben im Kleinen das, was wir alle jeden Abend in der Tagesschau sehen: Das Gesundheitssystem steht vor einer gewaltigen Belastungsprobe. Wir alle können dazu beitragen, dass das Gesundheitssystem nicht überfordert wird.“

Coronavirus in NRW: Höchste Corona-Warnstufe in Kommunen übersprungen

Update vom 3. November, 10.16 Uhr: Die meisten Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben inzwischen die höchste Corona-Warnstufe schon weit übersprungen. Am Dienstagmorgen (Stand: 3. November, 00:00 Uhr) zeigte die Grafik des Robert Koch-Instituts (RKI) überwiegend dunkelrot markierte Gebiete in NRW. Das bedeutet, dass hier innerhalb der vergangenen sieben Tage sogar schon mehr als 100 neue Corona-Infektionen auf 100.000 Einwohner gekommen sind. Mehrere Städte - wie Köln, Duisburg, Remscheid und Solingen - liegen sogar schon über einer Inzidenz von 200. Die Zahl der laborbestätigten Covid-19-Fälle in NRW stieg um 4.652.

Update vom 2. November, 19.34 Uhr: Der Handelskonzern Metro öffnet angesichts der Entwicklung in der Corona-Pandemie im November die 18 Großmarkte in NRW wieder für alle Verbraucher. Die Regelung gelte von diesem Dienstag an und sei vorerst bis zum 30. November befristet, teilte der Konzern am Montag mit. Normalerweise können in den Metro-Großmärkten nur Gewerbetreibende mit Metro-Kundenkarte einkaufen.

Coronavirus in NRW: Metro öffnet für alle

Die großen Verkaufsflächen und ein breites Sortiment ermöglichten ein sicheres Einkaufen in der Corona-Krise und unterstützen bei der Entzerrung des Kundenaufkommens in der Vorweihnachtszeit, begründete das Unternehmen den Schritt. Doch dürfte auch die Metro selbst davon profitieren. Denn der Großhändler macht normalerweise einen Großteil seiner Umsätze mit Kunden aus der Gastronomie, die wegen des teilweisen Lockdowns aktuell ausfallen. Das Land NRW habe der befristeten Nutzungsänderung zugestimmt, betonte der Konzern.

Update, 2. November, 16.39 Uhr: Der Chef des Gesundheitsamtes im Märkischen Kreis hat sich am Montag zu dem Infektionsgeschehen aus der vergangenen Woche geäußert. Die große türkische Hochzeit, über die das Portal come-on.de berichtet hatte, fand demnach im Raum Dortmund statt. Bei dieser Feier hätten sich etwa zehn bis zwölf Teilnehmer aus Iserlohn infiziert. Der Stadt Dortmund war am Montag keine türkische Hochzeit als „Super-Spreading-Event“ bekannt, hieß es auf Nachfrage der Redaktion.

Corona in NRW: Nächste Großhochzeit in NRW als „Super-Spreading-Event?“

Wie ein Sprecher mitteilte, habe es durchaus in den vergangenen Tagen und Wochen in Dortmund noch Feiern mit besonderen Anlässen gegeben, die vor dem Hintergrund der alten Corona-Schutzverordnung genehmigt waren. Dies sei aber durch das Ordnungsamt streng kontrolliert worden. Auch über eine nicht angemeldete türkische Hochzeit, die es nach ersten Informationen von Freitag gewesen sein soll, habe die Stadt keine Kenntnis, so der Sprecher weiter. „Wir haben immer appelliert: Bitte meldet eure Hochzeiten

Update, 2. November, 15.36 Uhr: Die Stadt Solingen will ab Mittwoch Klassenstärken halbieren und die Hälfte der Schüler digital unterrichten, hat aber noch kein grünes Licht vom Land. Das NRW-Schulministerium habe nach Solingens Ankündigung vom Freitag und Gesprächen mit der Stadt am Montag bisher noch keine Entscheidung mitgeteilt, sagte ein Stadtsprecher am Nachmittag auf dpa-Anfrage. Aus dem Ministerium in Düsseldorf hieß es, es werde weiterhin geprüft, ob das Solinger Modell rechtlichen Vorgaben entspreche und es mit Blick auf das Infektionsgeschehen an den Schulen der Stadt angemessen sei.

Corona in NRW: Aktuelle Zahlen und News im Ticker - Laschet verteidigt Strategie

Update 2. November, 11 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat am Montagmorgen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verteidigt. In einem Interview auf WDR2 sagte er, es gehe bei allen Maßnahmen darum, möglichst viele Kontakte zu reduzieren. Beim Thema Schule würde sich die Politik aber widersprechen, ärgerte sich eine wütende Hörerin, die bei dem Radiosender anrief. Die Abstände würden nicht reichen, der Unterricht müsse geteilt werden und die Kinder bräuchten FFP2-Masken, so ihr Vorwurf. Armin Laschet verteidigte die Strategie, die Schulen geöffnet zu halten. Viele Eltern könnten ein Homeschooling nicht leisten, argumentierte der Ministerpräsident. Eine dadurch gespaltene Gesellschaft wolle man unter allen Umständen vermeiden.

Update, 2. November, 9 Uhr: Die Zahlen steigen und steigen: Der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt am Montag bei 151,8. Alle Städte und Landkreise in NRW liegen über der kritischen Marke von 50. Mit dem Kreis Soest war am Wochenende auch der letzte Landkreis über den Wert gerutscht.

Corona in NRW: Klare Regeln im Lockdown

Update, 1. November: Gastronomiebetriebe wie Restaurants und Bars bleiben ab Montag dicht. Auch Museen und Galerien müssen für vier Wochen schließen. Das sieht die neue nordrhein-westfälische Corona-Schutzverordnung vor. Demnach ist „der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen“ bis zum 30. November unzulässig. Zudem sind Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern sowie Kinos verboten. Der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb ist aber weiterhin erlaubt. Einzelhandel und Supermärkte bleiben geöffnet.

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch auf die einschneidenden Corona-Einschränkungen geeinigt.
In den Zoos bleiben die Tiere wie schon im Frühjahr unter sich. Auch hier gilt die Maßnahme zunächst bis 30. November. Ebenso dürfen Schwimm- und Spaßbäder, Freizeitparks und Indoor-Spielplätze nicht öffnen. Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen oder historischen Eisenbahnen sind verboten. Der Kölner Dom lässt nur noch Gottesdienstbesucher und Betende herein, aber keine Touristen mehr. Profisport wird nur noch ohne Zuschauer erlaubt.

Corona in NRW: Verschärfte Regeln ab Montag in Kraft

Auch Martinsumzüge sind in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen verboten. Grundsätzlich gilt: Die aktuelle Corona-Schutzverordnung erlaubt Veranstaltungen nur noch dann, wenn sie der Daseinsvorsorge dienen oder einen beruflichen Grund haben. Diese Regeln gelten jetzt in NRW.

Update vom 1. November, 19.28 Uhr: Mit Blick auf den Teil-Lockdown ab Montag hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) an die Bürger appelliert, verantwortungsbewusst und solidarisch zu handeln. Ihm sei bewusst, dass die Beschränkungen für viele Menschen eine große Belastung seien, schreibt Laschet in einem offenen Brief an die Menschen. Das Schreiben erscheint nach Angaben der Staatskanzlei am Montag in allen Tageszeitungen aus NRW. „Deshalb brauchen wir in diesen Tagen vor allem eines: Solidarität.“ Man müsse etwa an die Alten und Kranken denken, für die das neuartige Coronavirus eine tödliche Bedrohung sei.

Ziel der Maßnahmen sei es, „die Gesundheit der Verwundbarsten“ zu schützen, Kitas und Schulen offenzuhalten und das Wirtschaftsleben aufrechtzuerhalten. „Es kommt jetzt wieder auf uns alle an“, schreibt der Christdemokrat. Es gelte, zu Hause zu bleiben oder so wenige Menschen zu treffen wie möglich und sich an Hygieneregeln zu halten.

Am Montag treten verschärfte Regeln in Kraft, mit denen die zuletzt sehr hohen Infektionszahlen wieder gedrückt werden sollen. So bleiben alle Restaurants und Cafés sowie Schwimmbäder, Fitnessstudios, Museen und Theater bis Monatsende dicht.

Rubriklistenbild: © Frank Molter/dpa

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