News-Ticker

Corona in NRW: Disco geht per Eilverfahren gegen PCR-Test-Regel für Ungeimpfte vor

NRW ist der Hotspot von Deutschland: Die Inzidenz steigt weiter und ist mit Abstand bundesweit die höchste. Auch heute (29.08.) werden die Corona-Zahlen kritischer.

  • Die aktuellen News über die Corona-Lage in NRW.
  • Die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist die höchste bundesweit. (Update 29. August, 8.13 Uhr)
  • Dieser Ticker wird fortlaufend aktualisiert. (News zum Coronavirus)

+++ Dieser News-Ticker ist beendet. Alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW gibt es hier. ++++

Update vom 30. August, 10.45 Uhr: Per Eilantrag geht eine Diskothek aus Hagen gegen die schärferen Zugangsregeln für Ungeimpfte in Clubs vor. Wie eine Sprecherin des Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Münster am Montag auf Anfrage sagte, hatte das Unternehmen bereits am Donnerstag einen Antrag gegen die entsprechenden Regeln in der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht.

Bei erhöhter Inzidenz müssen Besucher in Innenräumen von Clubs, Diskotheken und Tanzveranstaltungen, die weder geimpft noch genesen sind, einen 48 Stunden alten PCR-Test vorlegen. Anders als etwa bei Sport in Innenräumen ist dann kein Schnelltest mehr ausreichend.

Corona in NRW: Verband der Discothekenbetreiber kritisiert 3G-Regel

Die sogenannte 3G-Regel (geimpft - genesen - getestet) gilt, solange Inzidenzen in einem Kreis oder eine Kommune über 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche liegen, was in NRW flächendeckend der Fall ist. Der zuständige Verband der Discothekenbetreiber innerhalb des Gaststättenverbandes Dehoga hatte die schärferen Auflagen in Clubs als ungerecht und „Gängelung der jungen Leute“ bezeichnet.

Auch Bordellbetreiber, in deren Einrichtungen dieselben schärferen Testauflagen gelten, gehen vor dem OVG dagegen vor. Sie sehen hier eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen Branchen. Eilanträge liegen aus Bonn und Aachen vor. Wann das Gericht die anhängigen Verfahren entscheidet, sei nicht absehbar, sagte die Sprecherin.

Corona in NRW: Inzidenz steigt erneut

Update vom 30. August, 6.48 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist erneut gestiegen, diesmal um 2,3 Prozentpunkte. Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) meldete am Montag einen Wochenwert von 127.7. Der Anstieg der Neuinfektionen bleibt also moderat. Zwei NRW-Städte ragen besonders hervor und sind auch in ganz Deutschland die traurigen Spitzenreiter mit Inzidenzen oberhalb der 200-Marke. In Wuppertal haben sich in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 258,0 Menschen mit Corona infiziert, in Leverkusen 216,0.

Update vom 29. August, 10.59 Uhr: Nach den RKI-Zahlen vom Sonntag steckten sich in NRW binnen 24 Stunden 3.173 Menschen neu an, fünf starben. Die landes- und auch bundesweit meisten Infektionen verzeichnete weiterhin Wuppertal, wo der Inzidenzwert auf 249 (Samstag 238,9) stieg. Dahinter folgten Leverkusen (232,5) und der Kreis Herford (188,8) jeweils mit Rückgängen der Zahlen. NRW-weit am niedrigsten lag der Wert im Rhein-Erft-Kreis mit 57,3 und im Kreis Kleve mit 60,6.

Update vom 29. August, 8.13 Uhr: Die Inzidenz in NRW ist am Sonntag leicht gestiegen. Sie beträgt laut Robert-Koch-Institut 125,3. Am Vortag lag sie bei 124,3. Die Stadt mit dem höchsten Wert ist Wuppertal (249,9) vor Leverkusen (222,1). Kein anderes Bundesland hat eine so hohe Inzidenz wie Nordrhein-Westfalen.

Corona in NRW: Jecke Impfaktion für Karnevalfans - 2G-Regel gefordert

Update vom 28. August, 19.34 Uhr: Jecke Impfaktion in Köln: Mehr als hundert Karnevalsfans haben sich am Samstag auf dem Heumarkt in der Kölner Altstadt gegen Corona impfen lassen. Das Festkomitee Kölner Karneval und die Stadt hatten gemeinsam zum „großen Fastelovends-Impfen“ aufgerufen.

Mit der Aktion sollten noch möglichst viele Jecken zum Impfen animiert werden, bevor die neue Session losgeht. „Wer an dem Tag mit der ersten Impfung startet, ist pünktlich zum Elften im Elften durchgeimpft und spart sich somit die PCR-Testung vor einer Karnevalsveranstaltung“, hatte das Festkomitee im Vorfeld mitgeteilt.

Das Festkomitee geht nach früheren Angaben für 2021/22 von einer weitgehend normalen Session für Geimpfte, Genesene und PCR-Getestete aus. Anders als in Düsseldorf, wo bei einigen Saalveranstaltungen nur Immunisierte teilnehmen dürfen, soll in Köln auch ein negativer PCR-Test die Teilnahme an Bällen, Sitzungen und Partys in Innenräumen ermöglichen.

Corona: NRW-Gesundheitsminister Laumann zu möglicher 2G-Regel

Update vom 28. August, 11.39 Uhr: Die Forderungen nach strengeren Corona-Regeln in NRW werden lauter. Jetzt hat sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zu einer möglichen 2G-Regel geäußert.

Update vom 28. August, 9.06 Uhr: Kurze Atempause bei den Corona-Zahlen in Nordrhein-Westfalen: Die 7-Tage-Inzidenz ist am Samstag nicht weiter angestiegen. Das Robert Koch-Institut meldete am Morgen einen Wert von 124,3 (Vortag 125,9). Trotzdem bleibt NRW absoluter Inzidenz-Spitzenreiter in Deutschland. Bundesweit lag die Inzidenz am Samstag bei 72,1, die restlichen Bundesländer liegen bei Werten zwischen 16,4 (Sachsen-Anhalt) und 78,7 (Hamburg). In NRW sind die Corona-Zahlen in zwei Großstädten besonders hoch: In Wuppertal und Leverkusen liegen die Inzidenzwerte weit über 200. Den niedrigsten Wert wies am Samstag der Rhein-Erft-Kreis mit 57,3 auf.

Corona in NRW: Oberbürgermeister fordert 2G-Regel

Update vom 27. August, 16.34 Uhr: Der Oberbürgermeister von Wuppertal, Uwe Schneidewind (Grüne), fordert die sogenannte „2G“-Regel für seine Stadt und NRW. Das würde bedeuten, dass nur noch geimpfte oder genesene Menschen zum Beispiel die Innengastronomie besuchen dürfen. Ein Test würde nicht mehr reichen. Die Corona-Pandemie sei inzwischen zum großen Teil eine „Pandemie der Ungeimpften“, so der Politiker. Die Impfbereitschaft müsse erhöht werden. Darin sei er sich mit anderen Oberbürgermeistern einig. 

Corona in NRW: Dortmund verschärft die Regeln wegen steigender Inzidenz

Update vom 27. August, 15.40 Uhr: Die Stadt Dortmund hat auf die rasant steigenden Corona-Zahlen mit einer Verschärfung der Regeln für den Besuch von Wochenmärkten reagiert, darunter der zentrale Markt in der Innenstadt. Auf Märkten gilt ab sofort wieder eine Maskenpflicht. Auf der gesamten Fläche muss laut Mitteilung der Stadt mindestens eine OP-Maske getragen werden.

Update vom 27. August, 12.07 Uhr: Eine Grundschülerin darf nur mit medizinischer Maske am Präsenzunterricht teilnehmen. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat den Eilantrag einer Achtjährigen, die von der Maskenpflicht befreit werden wollte, abgelehnt (AZ: 29 L 1693/21). Die Schülerin hatte ein ärztliches Attest vom August 2020 vorgelegt. Doch dieses genüge nicht den Anforderungen, urteilte die Kammer. Es sei nicht mehr aktuell und enthalte auch keine Ausführungen zu möglichen gesundheitlichen Folgen beim Tragen einer Maske.

Corona in NRW: Inzidenz steigt weiter

Update vom 27. August, 11.56 Uhr: Weil die Corona-Zahlen in NRW steigen, fordert ein der Ärzte-Chef härtere Regeln für die Freizeit. Er will die 2G-Regel - und zurück zu Geisterspielen beim Fußball.

Update vom 27. August, 7.45 Uhr: Auch am Freitag steigen die Corona-Zahlen in NRW weiter. Der Inzidenz-Wert kletterte laut Robert-Koch-Institut auf 125,9 (Vortag: 122,3). Damit ist Nordrhein-Westfalen weiter deutlicher Spitzenreiter in Deutschland: Die zweithöchste 7-Tage-Inzidenz hat dem RKI zufolge das Saarland (77,1). In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen liegt die Inzidenz aktuell unter 20.

In NRW verzeichneten die Gesundheitsämter innerhalb eines Tages 4367 Neuinfektionen. Vier weitere Menschen starben im Zusammenhang mit Corona.

Corona in NRW: Land gibt fast eine Million Impfdosen zurück

Update vom 26. August, 13.03 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen will rund 846.000 Corona-Impfdosen aus den Impfzentren zurückziehen und an den Bund schicken. Der Grund: Die Dosen mit den Vakzinen wurden nicht genutzt. Mehr als eine Million weitere Impfdosen, die noch im Zentrallager waren, sind bereits an den Bund zurückgegangen. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium dem Landtag am Donnerstag mit. Der Bund kann die Impfstoffe nun an Drittstaaten weitergeben, bevor sie verfallen.

Update vom 26. August, 8.24 Uhr: Die Corona-Zahlen im bundesweiten Spitzenreiter steigen weiter: 4611 Neuinfektionen meldet das Landeszentrum für Gesundheit NRW. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 122,3. noch einmal ein Sprung von 8 mehr als am Vortag. Dazu kommen sieben Todesfälle.

Corona in NRW: Viele Schüler nach Ferienende in der Quarantäne

Update vom 25. August, 15.19 Uhr: Nach wie vor schicken die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen große Schülergruppen in Quarantäne. Wegen positiv getesteten Schülern in Solingen und Bonn wurden zum Teil ganze Klassen in häusliche Isolation geschickt, auch weil die Hygiene-Regeln in diesen Fällen nicht eingehalten worden sind. Wenn sonst ein Kind positiv getestet wird, muss zumindest auch dessen Sitznachbar in Quarantäne. Statt Test-Nachweisen können ungeimpfte Schüler in NRW auch ihren Schülerausweis benutzen.

Corona in NRW: Inzidenz steigt - Über 62 Prozent vollständig geimpft

Update vom 25. August, 11.43 Uhr: In NRW sind inzwischen 62,2 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch mit. Insgesamt wurden rund demnach 22,7 Millionen Impfdosen verabreicht. Im bundesweiten Vergleich ist Nordrhein-Westfalen damit am weitesten vorne. Inzwischen liegt das Augenmerk darauf, auch Jugendliche zu impfen. Laut RKI sind in NRW 34,2 Prozent der 12- bis 17-Jährigen mindestens einmal geimpft, 21,2 Prozent schon zwei Mal.

Corona in NRW: Das sind die Hotspots im Hotspot

Update vom 25. August, 8.49 Uhr: NRW bleibt deutschlandweit Spitzenreiter in den Corona-Zahlen und hat auch die Städte mit den höchsten Corona-Werten. Leverkusen steht als absoluter Hotspot in Deutschland an der Spitze: Die Inzidenz liegt bei 228,4. Danach folgen Wuppertal mit 185,6, Solingen mit 182,1, Mönchengladbach mit 164,7 und Hagen (163,8).

Alle Städte und Gemeinden in NRW haben die 50er-Marke überschritten. Die niedrigste Inzidenz gibt es in Soest (54,3) und Kleve (56,6).

Corona in NRW: Inzidenz und aktuelle Zahlen von heute

Update vom 25. August, 6.48 Uhr: Schlechte Nachrichten für Nordrhein-Westfalen: Die Inzidenz steigt weiter, ebenso die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle und die Anzahl der Todesfälle. Aktuell liegt der Sieben-Tage-Wert heute bei 114,3 - das entspricht noch einmal einem Sprung von 5,9 im Vergleich zum Vortag. Gemeldet wurden 3942 Neuinfektionen, dazu kommen zehn Todesfälle.

Corona in NRW: Ministerpräsident über die Streichung der 50er-Inzidenz

Update vom 24. August, 22.23 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die von der Bundesregierung angekündigte Streichung der 50er-Inzidenz als Richtwert für Corona-Maßnahmen und eine stärkere Berücksichtigung der Krankenhausaufnahmen für die Lagebeurteilung begrüßt. „Und ich bin froh, dass der Bundesgesundheitsminister jetzt diesen Wert, der ja immer noch im Gesetz steht, und dann auch Konsequenzen hätte, dass dieses verändert wird“, sagte Laschet nach einer Sitzung des NRW-Landeskabinetts am Dienstag in Berlin. Die Koalition habe sich darauf verständigt. „Und der neue Wert wird die Hospitalisierung sein.“ Welcher Wert dann zu welchen Maßnahmen führe, werde die Bundesregierung jetzt vorschlagen.

Corona in NRW: Laschet äußert sich zu rasantem Anstieg der Inzidenz

Update vom 24. August, 14.47 Uhr: Bundesweit liegt Nordrhein-Westfalen bei den Corona-Zahlen obenauf. Es gibt unterschiedliche Phänomene, die erklären, warum die Corona-Fälle in NRW - und mit ihnen die Inzidenz - aktuell so stark steigen. Auch Landesvater Armin Laschet (CDU) hat sich inzwischen zu dem rasanten Anstieg geäußert. Demnach seien vor allem die vielen Tests, Reiserückkehrer, der Schulstart für die Fallzahlen verantwortlich. Zudem würde es im bevölkerungsreichsten Bundesland bestimmte Ballungsräume geben, die den Anstieg der Corona-Zahlen ebenfalls mit erklären würden.

Corona in NRW: Das sind die Städte mit den höchsten Inzidenzen

Update vom 24. August, 9.28 Uhr: Die Städte mit der höchsten Inzidenz in Deutschland liegen allesamt in NRW. Trauriger bundes- und landesweiter Spitzenreiter bei den Zahlen war Leverkusen mit einer Inzidenz von 202,8. Neben Leverkusen meldeten auch Wuppertal (179,4), Solingen (177,1) Bielefeld (160,7) und Mönchengladbach (155,9) hohe Corona-Inzidenzwerte. Vergleichsweise moderate Zahlen gibt es noch in Kleve (50,9), Soest (55,7) und Coesfeld (58).

Corona in NRW: Das ist die aktuelle Inzidenz von heute (Dienstag)

Update vom 24. August, 6.45 Uhr: Die Inzidenz in NRW steigt weiter. Am Dienstag (Stand 0 Uhr) betrug sie nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 108,4. Am Vortag lag der Wert bei 103,3. Nordrhein-Westfalen ist damit der Corona-Hotspot Deutschlands (Inzidenz 58,0).

Corona in NRW: NRW ist bundesweiter Hotspot - jeder fünfte Schüler unter 18 geimpft

Update vom 23. August, 19.39 Uhr: In NRW sind die Corona-Fallzahlen extrem gestiegen. Das Bundesland zählt derzeit als Hotspot. Nach Ansicht des Gesundheitsministeriums sei dies auf gleich mehrere Faktoren zurückzuführen. Die frühen Ferien in NRW könnten demnach einen Anteil an frühen Anstieg der Infektionszahlen (im Vergleich zu anderen Bundesländern) haben. Der Anteil der Fälle mit mutmaßlichem Infektionsort im Ausland habe laut Ministeriumssprecher in der vergangenen Woche bei knapp über 9 Prozent gelegen. Zudem sei der Anstieg in Ballungsräumen und unter jungen Menschen am stärksten.

Die Impfquote sei zwar in NRW sehr erfreulich. Der Anstieg jedoch zeige, dass sie für eine Herdenimmunität noch nicht ausreiche. Nach den am Montag veröffentlichen Impfdaten des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in NRW inzwischen 61,7 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Die vierte Welle treffe insbesondere Ungeimpfte, erklärte der Sprecher des Gesundheitsministeriums. „So haben 85 Prozent der Personen, die mit einem schweren Krankheitsverlauf in die Kliniken eingeliefert werden, keinen vollen oder einen unbekannten Impfschutz.“

Corona in NRW: NRW ist bundesweiter Hotspot - jeder fünfte Schüler unter 18 geimpft

Update vom 23. August, 16.35 Uhr: Jeder fünfte Schüler im Alter zwischen 12 und 17 ist in NRW vollständig gegen Corona geimpft. Nach den am Montag veröffentlichten Impfdaten des Robert Koch-Instituts (RKI) haben landesweit inzwischen 20,3 Prozent der Jugendlichen und Kinder dieser Altersgruppe die Zweitimpfung erhalten. Mit 32,8 Prozent hat in NRW fast jeder dritte Schüler der 12- bis 17-Jährigen eine erste Spritze bei den Corona-Impfungen bekommen. Beide Quoten liegen deutlich über den Bundesdurchschnitten von 17,8 beziehungsweise 27,5 Prozent.

Insgesamt sind in Nordrhein-Westfalen inzwischen 61,7 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Mindestens eine Impfung haben 68,0 Prozent der Einwohner. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 59,0 beziehungsweise 64,1 Prozent.

Corona in NRW: NRW ist bundesweiter Hotspot - mehr Covid-Patienten in Krankenhäusern

Update vom 23. August, 15.44 Uhr: In Nordrhein-Westfalen steigt die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern weiter an. Mit Stand Montag werden laut der NRW-Regierung landesweit 845 Menschen mit Covid-19 stationär behandelt (278 mehr als vor einer Woche). Davon liegen 221 Patienten auf den Intensivstationen. Das sind 67 mehr als vor einer Woche. Zu den Pandemiehöhepunkten Ende Dezember und Anfang Mai mussten jeweils mehr als 1100 Corona-Infizierte intensivmedizinisch in Kliniken des bevölkerungsreichsten Bundeslandes behandelt werden. Beatmet werden müssen von den 221 Intensivpatienten 152. Das sind 2 mehr als am Vortag und 46 mehr als vor einer Woche. Anfang Mai waren es über 860.

Update vom 23. August, 14.44 Uhr: Die Corona-Zahlen steigen wieder ungebremst. Die Inzidenz in NRW liegt über 100. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach schlägt Alarm - und verweist auf die 2G-Regel. Er sagt: „NRW verliert die Kontrolle.“

Corona in NRW: Inzidenz-Schock - NRW ist der Hotspot von Deutschland

Update vom 23. August, 7.58 Uhr: Die Inzidenz in NRW ist bundesweit absoluter Spitzenreiter. Laut neusten Zahlen des Robert-Koch-Instituts liegt sie heute, am Montagmorgen, bei 103,3 (Vortag 99,2). Kein anderes Bundesland weist einen höheren Wert auf. Damit hat sich die Inzidenz in NRW innerhalb einer Woche fast verdoppelt - am vergangenen Montag lag sie bei 57,2.

Die Inzidenz in NRW ist auch im Bundesebene schockierend hoch: Aktuell liegt sie Deutschlandweit bei 56,4. Die zweithöchste Inzidenz hat Hamburg mit einem wesentlich niedrigeren Wert als NRW: 71,6.

Das RKI meldet heute für NRW 1526 neue Infektionen mit Corona, weitere Todesfälle wurden jedoch nicht bekannt.

Der Hotspot im Hotspot bleibt Leverkusen: Die Großstadt hat eine aktuelle Inzidenz von 205,8, gefolgt von Solingen (170,2), Bielefeld (161,9) und Mönchengladbach (156,7). Jeder Kreis und jede Stadt in NRW hat nun die 50er-Marke gerissen. Kleve hat die niedrigsten Werte mit einer Inzidenz von 50,6.

Corona in NRW: Keine 3G-Regel bei der Bundestagswahl 2021

Update vom 22. August, 16.07 Uhr: Die 3G-Regel wird nicht für die Wahllokale bei der Bundestagswahl gelten. „Wählen ist ein Grundrecht“, sagt der für Wahlen zuständige Sprecher im NRW-Innenministerium auf dpa-Anfrage. Allerdings rechnet er damit, dass für die Wahllokale eine Maskenpflicht gelten wird. Dazu werde die Corona-Schutzverordnung voraussichtlich noch geändert. Kommt die Maskenpflicht, stellt sich die Frage, wie mit Maskenverweigerern umzugehen ist. In Baden-Württemberg sollen sie keinen Zutritt zum Wahllokal bekommen. In NRW heißt es, Maskenverweigerer könnten zwar auf die Briefwahl verwiesen werden, dürften aber am Wahltag „nach hiesiger Auffassung nicht pauschal von der Urnenwahl ausgeschlossen werden“. Die Wahlvorstände hätten ein Ermessen im Umgang mit ihnen.

Corona in NRW: Inzidenz kratzt an der 100 - höchster Wert in Deutschland

Update vom 22. August, 8.56 Uhr: Wie befürchtet steigt die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen weiter an. Sie erreicht heute fast 100 - der Sprung über die Grenze ist zum Wochenstart zu erwarten, da es bei den Corona-Zahlen über das Wochenende erfahrungsgemäß zu Verzögerungen kommt.

Aktuell meldet NRW eine Inzidenz von 99,2 (plus 7,4) und insgesamt 3124 neue Corona-Fälle. Am Samstag lag die Landes-Inzidenz noch bei 91,8. Leverkusen hat landesweit die höchste Inzidenz mit 162,5 (Stand 21. August).

Corona in NRW: 20 Kreise und Städte haben schon eine Inzidenz über 100

Update vom 21. August, 16.45 Uhr: In 20 Kreisen und Großstädten von NRW liegt die Inzidenz bereits wieder jenseits der 100. Inzidenz-Spitzenreiter ist Leverkusen, für das das Robert-Koch-Institut einen Wert von 162,5 ermittelt hat. Es folgen Wuppertal (149,8), Solingen (147,6), Bielefeld (140,9), Bochum (131,0), Bonn (123,5), Dortmund (122,6), Krefeld (121,8), Märkischer Kreis (118,7), Remscheid (118,7), Düsseldorf (116,6), Hagen (114,5), Kreis Gütersloh (111,8), Köln* (110,8), Kreis Herford (106,2), Kreis Siegen-Wittgenstein (105,8), Kreis Mettmann (104,4), Gelsenkirchen (102,1), Duisburg (101,7) und der Kreis Heinsberg (101,3).

Corona in NRW: Inzidenz steigt sprunghaft an

Update vom 21. August, 8.33 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Nordrhein-Westfalen erneut sprunghaft angestiegen. Am Vortag hatte das Robert-Koch-Institut 83,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen vermeldet. Nun liegt die Inzidenz schon bei 91,8 (+8,4). Sollte es beim starken Anstieg der vergangenen Tage bleiben, liegt die Inzidenz schon am morgigen Sonntag bei über 100. Besonders drastisch ist die Lage in Leverkusen, 162,5 Menschen je 100.000 Einwohner haben sich dort in den vergangenen sieben Tagen mit Corona infiziert.

Corona in NRW: Inzidenz steigt stark - Trauriger Spitzenreiter im Ländervergleich

Update vom 20. August, 18.21 Uhr: Nordrhein-Westfalen hat in der beginnenden vierten Pandemie-Welle bundesweit inzwischen die mit weitem Abstand höchsten Zahlen. Mit 83,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen rückte das bevölkerungsreichste Bundesland am Freitag an die Spitze im Vergleich der Bundesländer, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Donnerstag hatte noch Hamburg die höchste Inzidenz, die nun um 6,5 unter der von NRW liegt. Innerhalb nur eines Tages kamen in NRW 4008 Neuinfektionen hinzu. 

Update vom 20. August, 16.15 Uhr: Der Geschäftsführer des Städtetages NRW, Helmut Dedy, hat betont, dass die nordrhein-westfälischen Städte die Hinkehr zur 3G-Regel (Genesen, getestet, geimpft) und Abkehr von der Orientierung an den Inzidenzstufen befürworten.

Streit gibt es trotzdem, und zwar um Regeln, die den Stadtrat betreffen. Dedy sagt, diese seien keine Veranstaltung, deswegen müssten die Teilnehmer auch nicht geimpft, getestet oder genesen sein. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) lehnte das ab. „Ich war und bin der Auffassung, dass für Volksvertreter dieselben Regeln gelten sollten wie für das Volk“, sagte er

Corona in NRW: Inzidenz steigt heute sprunghaft nach oben

Update vom 20. August, 7.23 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz hat in NRW erneut einen großen Sprung um 11,8 Punkte gemacht. Sie liegt am Freitag bei 83,4 (Vortag: 71,6). Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG NRW) sind 4007 neue Fälle dazugekommen. Damit sind 24.100 Menschen in NRW aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Sechs neue Todesfälle sind am Freitag zu beklagen.

Schwere Corona-Infektionen treffen in NRW immer häufiger auch jüngere Menschen. Das geht nach einem Bericht des Kölner Stadt Anzeigers aus einer Erhebung des LZG in Bochum hervor. Danach waren von 891 Patienten, die zwischen dem 1. Juli und dem 10. August stationär in NRW-Kliniken behandelt wurden, 29,5 Prozent unter 40 Jahre alt.

Auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen gab es zum Teil schwere Verläufe. Der Anteil der unter 20-Jährigen lag laut LZG bei 8,2 Prozent. Knapp 31 Prozent der Patienten waren zwischen 40 und 60 Jahre alt. Laut LZG sei der ganz überwiegende Anteil der Patienten - 87,1 Prozent - nicht oder nicht vollständig geimpft gewesen, berichtete die Zeitung. In einigen Fällen war der Impfstatus unklar.

Corona in NRW: Vierte Welle in Deutschland hat laut RKI begonnen

Update vom 19. August, 22.10 Uhr: Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) hat in Deutschland die vierte Welle in der Corona-Pandemie begonnen. Der Anteil der positiven Proben unter den PCR-Tests in Laboren sei innerhalb einer Woche bis Mitte August von vier auf sechs Prozent gestiegen, heißt es im jüngsten Wochenbericht vom Abend. Von Infektionen betroffen seien vor allem jüngere Altersgruppen. „Damit zeigt sich nun deutlich der Beginn der vierten Welle, die insbesondere durch Infektionen innerhalb der jungen erwachsenen Bevölkerung an Fahrt aufnimmt“, heißt es im Bericht. 

Update vom 19. August, 17.22 Uhr: Die Corona-Zahlen steigen wieder. Insbesondere in NRW ist die Entwicklung rasant. Reicht die 3G-Regel überhaupt aus? Experte Karl Lauterbach rechnet mit der 2G-Pflicht.

Update vom 19. August, 16.12 Uhr: Schüler in NRW sollen an allen Schulformen ein Impfangebot erhalten. Das hatte Yvonne Gebauer angekündigt. Kinderärzte kritisieren die Impfmobile an Schulen.

Corona in NRW: Inzidenz steigt stark an

Update vom 19. August, 8.27 Uhr: Auch am Donnerstag steigen die Corona-Zahlen in NRW weiter an. Nach Angaben des RKI liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 71,6 (Vortag: 64,6). Innerhalb eines Tages wurden 3040 neue Covid-19-Infektionen registriert. Zudem sind acht neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden.

Deutlich höher als der Landesschnitt verzeichnen mehrere Städte eine Inzidenz von über 100: Leverkusen (124,6), Bonn (121,9), Wuppertal (121,9) und Bielefeld (103,8). Am niedrigsten waren die Inzidenzen in Kleve (25,3) und Bottrop (34,0).

Corona in NRW: Landkreis geht ungewöhnlichen Weg, um Impfquote zu steigern

Update vom 18. August, 13.52 Uhr: Der Kreis Olpe geht ungewöhnliche Wege, die Impfquote in die Höhe zu treiben. Er will Vereine dafür belohnen, wenn sie ihre Mitglieder zu einer Impfung motivieren. Die Preisgelder können sich sehen lassen.

Update vom 18. August, 11.41 Uhr: Das zum Ferienstart gesunkene Interesse an einer Corona-Impfung hat in NRW wieder leicht zugenommen. Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der mindestens einmal Geimpften um gut 183.000, wie ein Vergleich der am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit denen vor einer Woche zeigt. Zuvor waren es im Mittwochsvergleich lediglich knapp 139.000. 

Corona in NRW: Deutlich mehr Neuinfektionen - zwei Städte mit Inzidenz über 100

Update vom 18. August, 11.25 Uhr: In NRW gelten neue Corona-Regeln. Wo die 3G-Pflicht gilt, müssen Kinder unter 15 keinen Testnachweis erbringen. Ältere Schüler brauchen ihren Schülerausweis. Das müssen Eltern und Schüler jetzt wissen.

Update vom 18. August, 8.26 Uhr: Die Corona-Zahlen in NRW steigen weiter. Die 7-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des RKI am Mittwoch bei 64,6 (Vortag 58,8). Vor einer Woche lag der Wert noch bei 37. Binnen eines Tages wurden zuletzt 2691 Neuinfektionen gemeldet, zudem gab es sieben Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Am Mittwoch vergangener Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen noch bei 1499 gelegen. In zwei Städten in NRW ist die Inzidenz bereits über 100 gestiegen: in Wuppertal (108,7) und in Bonn (104,6). Am niedrigsten waren die Werte in Kleve (20,2) und Coesfeld (28,6).

Corona in NRW: Neues Schuljahr startet - Schüler trotz steigender Corona-Zahlen im Präsenzunterricht

Update vom 18. August, 8.20 Uhr: Heute beginnt in Nordrhein-Westfalen das neue Schuljahr und zwar für alle Schüler im Präsenzunterricht - unabhängig von der Inzidenz der jeweiligen Kommune. Corona-Regeln gelten aber weiter: Maskenpflicht im Gebäude und Klassenraum bleiben bestehen. Zwei Tests pro Woche sind vorgeschrieben. Geändert hat sich aber, dass nachweislich Geimpfte und Genesene von den Tests ausgenommen sind. Neu sind zudem flexiblere Quarantäne-Regeln: Beim Positiv-Test eines einzelnen Schülers muss nicht mehr die ganze Klasse in Isolation.

Corona in NRW: Schüler starten Mittwoch trotz steigender Zahlen in den Präsenzunterricht

Update vom 17. August, 22.42 Uhr: Am morgigen Mittwoch starten die meisten Schülerinnen und Schüler in NRW nach sechs Wochen Sommerferien wieder in den Unterricht. Trotz steigender Corona-Neuinfektionen wird es landesweit Präsenzunterricht geben. Auch für die 166.000 Erstklässler gelten vom Tag der Einschulung an mehrere Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus. Schulpersonal, Eltern- und Schülerschaft hoffen im Schuljahr 2021/22 auf die größtmögliche Normalität.

Update vom 17. August, 14.19 Uhr: Zeitnah sollen in NRW die Auffrischungsimpfungen starten. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kündigte am Dienstag an, dass die Impfzentren die dritte Corona-Impfung den Menschen verabreichen sollen, die mit Vektor-Impfstoffen wie Astrazeneca oder Johnson & Johnson geimpft wurden. Es gehe dabei vor allem um die rund 460.000 Menschen, die Ostern mit Astrazeneca geimpft worden seien. Sie könnten sich aber auch an die niedergelassenen Ärzte wenden und sollten mit Moderna oder Biontech geimpft werden. Ende September werden die Impfzentren in NRW geschlossen. Im Oktober sollen dann die Auffrischungsimpfungen beginnen.

Corona in NRW: Auffrischungsimpfungen starten bald - Impfzentren schließen

In den Pflegeeinrichtungen und bei den Menschen über 80 Jahren sollen die Auffrischungsimpfungen praktisch ab sofort über Hausärzte erfolgen, wenn die Zweitimpfung sechs Monate zurückliegt. Auch die Menschen, die zuhause gepflegt werden, sollen von den Hausärzten die Auffrischungsimpfungen bekommen. Auch bei den Menschen, die jünger als 80 Jahre sind, seien Auffrischungsimpfungen zu erwarten, ähnlich wie bei der Grippe-Impfung, sagte der Aachener Intensivmediziner Gernot Marx, der auch Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin ist. Es gebe aber derzeit noch keine medizinischen Aussagen zu der Frage des Zeitpunkts.

Update vom 17. August, 14.12 Uhr: Es gibt eine neue Corona-Schutzverordnung. Ab Freitag, 20. August, gilt in NRW die 3G-Regel - und die Inzidenzstufen werden abgeschafft. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die neuen Corona-Regeln erläutert. In einem Bereich gibt es eine Verschärfung der Testpflicht.

Corona in NRW: Höhere Inzidenz und wieder mehr Covid-Patienten

Update vom 17. August, 12.01 Uhr: Mittlerweile sind rund 60 Prozent der Bewohner in NRW vollständig gegen Corona geimpft. Den aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) verfügen gut 10,75 Millionen Menschen im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland über den vollen Impfschutz. Das entspricht 59,9 Prozent der Bevölkerung. Mindestens einmal geimpft gegen das Coronavirus sind insgesamt gut 12 Millionen Menschen in NRW (66,9 Prozent). Damit liegt Nordrhein-Westfalen deutlich über den Bundesdurchschnitten von 57,5 und 63,3 Prozent. In der Altersgruppe 12 bis 17 Jahre sind 16,8 Prozent der Schüler vollständig geimpft. Eine erste Spritze haben bisher 28,3 Prozent in dieser niedrigsten Altersgruppe für die Corona-Impfungen bekommen.

Corona in NRW: Höhere Inzidenz und wieder mehr Covid-Patienten

Update vom 17. August, 11.14 Uhr: Wie die Inzidenz steigt in NRW auch die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern an - wenn auch auf sehr niedrigem Niveau an. Aktuell werden nach einer Übersicht der Landesregierung 172 Menschen mit einer Corona-Infektion auf den Intensivstationen behandelt (Stand: Dienstag). Das sind 18 mehr als am Vortag. Aber: Ende Dezember und Anfang Mai mussten sogar jeweils mehr als 1100 Corona-Infizierte intensivmedizinisch im Bundesland behandelt werden. Beatmet werden müssen von den 172 Intensivpatienten 117. Das sind 11 mehr als am Vortag. Anfang Mai waren es über 860.

Update vom 17. August, 8.15 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt in Nordrhein-Westfalen weiter an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag eine landesweite Sieben-Tage-Inzidenz von 58,8 (Vortag: 57,2). Binnen eines Tages wurden 1195 Neuinfektionen und 12 Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Bundesweit fiel die Inzidenz mit 37,4 am Dienstag deutlich niedriger aus.

Über einer Inzidenz von 90 lagen Wuppertal (98,8), der Kreis Heinsberg (93,5), Mönchengladbach (92,3) und Bonn (91,6). Die Landeshauptstadt verzeichnete eine Inzidenz von 83, gefolgt von der größten NRW-Stadt Köln mit 81,5. Auf die niedrigsten Werte kamen die Kreise Kleve (22,1), Höxter (24,2) und Coesfeld (25,8), gefolgt von Bochum mit 29,8.

Bisher war die Sieben-Tage-Inzidenz die Grundlage für viele Corona-Einschränkungen. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass künftig weitere Indikatoren zur Einordnung hinzugezogen werden. Das NRW-Gesundheitsministerium erarbeitet derzeit eine neue Corona-Schutzverordnung. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) wollte sich am Dienstagmittag auch zur Lage in den Krankenhäusern und zum Thema Impfungen äußern.

Corona in NRW: Arzt wird für Tod von Corona-Patient verantwortlich gemacht

Update vom 16. August, 18.16 Uhr: Ein ehemaliger Arzt der Universitätsklinik Essen muss sich von Dienstag an wegen Totschlags am Essener Landgericht verantworten. Dem 54-jährigen Mediziner wird vorgeworfen, einen schwer an Corona erkrankten Patienten im November 2020 mit einer überdosierten Injektion getötet zu haben. Zuvor soll er die Ehefrau und den Bruder des aus den Niederlanden nach Essen verlegten Patienten auf die Aussichtslosigkeit der Therapie hingewiesen haben. Nach Angaben des Essener Landgerichts geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass es noch Hoffnung auf eine erfolgreiche Weiterführung der Behandlung gegeben hat.

Update vom 16. August, 14.52 Uhr: In den Krankenhäusern in NRW werden wieder mehr Corona-Patienten aufgenommen. Nach einer Übersicht der Landesregierung steigt die Zahl aktuell leicht auf eine sehr niedrigen Niveau in der Pandemie an. Stand Montag werden 154 Menschen mit einer Corona-Infektion auf den Intensivstationen behandelt. Das sind elf mehr als am Vortag. Ende Dezember und Anfang Mai mussten jeweils mehr als 1100 Corona-Infizierte intensivmedizinisch in Nordrhein-Westfalen behandelt werden. Beatmet werden müssen von den 154 Intensivpatienten 106. Das sind sieben mehr als am Vortag. Anfang Mai waren es über 860. Alle Stationen zusammengenommen werden 567 Patienten (Vortag: 540) wegen Corona in den NRW-Krankenhäusern behandelt. Landesweit sind 694 (Vortag: 650) Intensivbetten mit Beatmungstechnik frei.

Corona in NRW: Stiko empfiehlt Impfung für Kinder und Jugendliche ab 12

Update vom 16. August, 11.22 Uhr: Jetzt also doch! Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich für Corona-Impfungen für alle Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren aus. Nach sorgfältiger Bewertung neuer wissenschaftlicher Beobachtungen und Daten komme man zu der Einschätzung, „dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen“, teilte das Gremium am Montag mit und berief sich auf einen Beschlussentwurf. Der offizielle Empfehlungstext liegt noch nicht vor, Änderungen sind möglich.

Corona in NRW: Inzidenz erneut gestiegen - 32 Städte und Kreise im roten Bereich

Update vom 16. August, 7.39 Uhr: Auch am Montag ist der Inzidenz-Wert in NRW weiter gestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen heute bei 57,2 (Vortag: 54,4). Auf der Übersichtskarte des RKI ist mittlerweile mehr als die Hälfte der Städte und Kreise in NRW (32 von 53) rot eingefärbt - dort liegt die 7-Tage-Inzidenz also über 50.

Den Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen wurden innerhalb eines Tages 856 Neuinfektionen gemeldet. Zudem gab es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona.

Corona in NRW: Impfaktion für Kinder mit Star Wars-Filmfiguren

Update vom 15. August, 14.34 Uhr: Im Duisburger Corona-Impfzentrum haben sich am Wochenende mehrere Hundert Kinder und Jugendliche gegen das Coronavirus impfen lassen, um anschließend Fotos mit bekannten Figuren aus den Star Wars-Filmen zu machen. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur waren acht Darsteller eines Kostümclubs vor Ort, die sich als Sternenkrieger verkleidet gemeinsam mit den Kindern ablichten ließen. *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Bernd Weissbrod/dpa

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