Trotz Delta-Variante

Corona in Holland: Zahlen massiv gesunken – Hoffnung für Urlauber aus NRW

Die Corona-Infektionen sind in der Niederlande trotz der Delta-Variante massiv gesunken. Bedeutet das Hoffnung für Urlauber aus NRW und dem Rest von Deutschland?

Dortmund/Den Haag – Es liest sich wie Hoffnung für Urlauber aus NRW* im Sommer oder Herbst. Trotz der Delta-Variante sind die Infektionszahlen mit dem Coronavirus in den Niederlanden gesunken – massiv, wie RUHR24* berichtet.

Land Niederlande
HauptstadtAmsterdam
RegierungssitzDen Haag

Corona in der Niederlande: Rückgang der Infektionszahlen überrascht – NRW-Urlauber hoffen

Erst vor Kurzem wurde die Niederlande von der Bundesregierung erneut zum Hochinzidenzgebiet erklärt. Die Folgen für Urlauber aus NRW und Deutschland sind immens.

Es gibt neue, strengere Corona-Regeln, die bei der Einreise und beim Aufenthalt in Holland* zu beachten sind. Die heftigste Regel: Reiserückkehrer, die weder geimpft noch genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne.

Ändert sich jetzt alles perspektivisch noch einmal in diesem Sommer? Nicht ausgeschlossen. Jüngste Nachrichten aus dem NRW-Nachbarland lassen Hoffnung zu.

Corona in Holland: RIVM meldet niedrigere Inzidenz als vor einer Woche

Es hat einen Rückgang der Corona-Infektionen* um 46 Prozent im Vergleich zur vergangenen Woche gegeben – trotz der Delta-Variante. Das geht aus einer Mitteilung des Instituts für Gesundheit und Umwelt RIVM hervor. Mehrere Medien, darunter rp-online.de und taz haben in Deutschland zuerst berichtet.

Corona-Infektionen in den Niederlanden – wie hier in Rotterdam – gehen trotz der Delta-Variante stark zurück.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Holland liegt laut RIVM bei 215, war aber vor knapp einer Woche noch bei 399. Zum Vergleich: Deutschland hat laut RKI aktuell eine Corona-Inzidenz von 15, NRW von 18.5 (Stand: 28. Juli).

Corona in der Niederlande: Situation in NRW-Nachbarland entspannt sich etwas

Das Problem in Holland: Laut RIVM steigen die Patientenzahlen in den Krankenhäusern aktuell aber stark an. Waren es in der Woche vom 13. Juli bis 20. Juli noch 272 Patienten, die neu ins Krankenhaus gekommen sind, stieg die Zahl in der Woche vom 20. auf den 27. Juli auf 538. Auch die Todeszahlen sind von 14 (13. bis 20. Juli) auf 21 (20. bis 27. Juli) gestiegen.

Wie sich die Situation im NRW-Nachbarland Niederlande entwickelt bleibt abzuwarten. Aktuell gelten aufgrund des Status des Hochinzidenzgebiets strenge Regeln für Touristen aus dem Ausland in Holland.

Holland ist Hochinzidenzgebiet: Zahlreiche Urlauber stecken sich in der Niederlande an

Für Touristen oder Pendler, die in die Niederlande reisen, gibt es ein Tool.* Das soll bei der Übersicht der aktuellen Regeln helfen. Aus dem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts geht hervor, dass sich vom 12. bis zum 18. Juli insgesamt 124 Menschen nachweislich in den Niederlanden mit Corona angesteckt haben.

Nur in Spanien (821) und Russland (171) haben sich mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Ramon van Flymen/AFP

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