Hohe Fallzahlen

Corona in Hagen: Inzidenzwert über kritischer Grenze - Strenge Regeln im Risikogebiet

Hagen gehört zu den Corona-Hotspots. Die NRW-Großstadt hat Regeln und Maßnahmen veranlasst.

Update vom 16. Oktober, 10.29 Uhr: Die Stadt Hagen bleibt Corona-Risikogebiet. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt der entscheidende Inzidenzwert bei 53,5 (Stand 16. Oktober, 0 Uhr) und damit über der kritischen Grenze von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen. Hagen ist keine Ausnahme. Immer mehr Städte und Kreise in NRW werden zu Risikogebieten.

StadtHagen
Bevölkerung189.044 (2016)
Höhe106 Meter
Fläche160,4 km²

Update vom 15. Oktober, 10.53 Uhr: Im Vergleich zum Vortag liegt die 7-Tage-Inzidenz in Hagen am Donnerstag wieder etwas höher - bei 64,7. Das heißt, dass sich innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner 64,7 mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Vortag lag diese Inzidenz bei 56,2 - und war damit niedriger als an den Tagen davor.

Seit Mittwoch, 14. Oktober, gilt in Hagen eine Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Pandemie. Demnach dürfen sich in der Öffentlichkeit maximal fünf Personen treffen. Ausnahmen gibt es nur bei direkten Verwandten oder Personen aus einem Haushalt. Bei Ansammlungen gilt weiterhin die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern sowie im öffentlichen Personennahverkehr, in Geschäften, in Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie in Einrichtungen des Gesundheitswesens die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. „Die Verordnung betrifft keine Kinder vor Schuleintritt oder Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können“, heißt es auf der Webseite der Stadt Hagen.

Am Mittwoch haben Bund und Länder in einer gemeinsamen Konferenz die Verschärfung der Maßnahmen für Risikogebiete beschlossen. Als Risikogebiet gelten kreisfreie Städte und Landkreise, sobald die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 50 überschreitet. Bereits ab Erreichen des Wertes 35 sollen demnach bald erste Verschärfungen der Maßnahmen greifen.

Corona in Hagen: 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch gesunken

Update vom 14. Oktober, 11.21 Uhr: In Hagen liegt die Zahl der Corona-Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden Tagen weiter über dem kritischen Wert von 50. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat eine 7-Tage-Inzidenz von 56,2 (Stand: 14. Oktober, 0 Uhr) ermittelt. Damit bleiben die strengen Corona-Regeln in Kraft. Hagen ist keine Ausnahme. Immer mehr Städte und Kreise in NRW werden zu Risikogebieten.

Update vom 13. Oktober, 9.27 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hagen steigen weiter an. Die Stadt meldete am Dienstag sechs Neuinfizierte, acht Personen seien genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Hagen (Stand: 13. Oktober, 0 Uhr) liegt damit bei 71,0 und damit weiterhin über dem kritischen Wert. Die Stadt bleibt demnach Risikogebiet.

Corona in Hagen: Starker Anstieg der Fallzahlen sorgt für neue Regeln - Service für Urlauber

Update vom 12. Oktober, 11.43 Uhr: Für die Dauer der Herbstferien in NRW (12. bis 23. Oktober) bietet das Gesundheitsamt Hagenern, die innerhalb Deutschlands verreisen möchten, eine kostenlose Testung auf das Coronavirus an. Sie finden ab heute immer montags, dienstags, donnerstags und freitags von 13.30 bis 14.30 Uhr im Drive-In-Testzentrum auf dem Friedensplatz in Altenhagen statt. Ein Termin sei nicht nötig.

Corona in Hagen: Zahlen erneut angestiegen

Update vom 12. Oktober, 8.25 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert für Hagen ist noch einmal angestiegen. Nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) von Montag liegt er bei 72,6 - das ist noch einmal ein leichtes Plus gegenüber dem Vortag. In Nordrhein-Westfalen hat nur Herne mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage vorzuweisen.

Corona in Hagen: Starker Anstieg der Fallzahlen - neue Regeln und Maßnahmen

Update vom 11. Oktober, 19.40 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich in NRW ungebremst weiter. Hagen erzielt den zweithöchsten Wert bei der 7-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen. Ministerpräsident Armin Laschet appelliert daher eindringlich: „Jeder, der im Moment etwas zu feiern hat, sollte dieses in diesen Zeiten unterlassen. Wir müssen alle jetzt vorsichtig sein“, mahnte Laschet. Speziell Feiern waren in den vergangenen Wochen die großen Treiber im Infektionsgeschehen.

Laschet kündigte daher neue Regeln für Partys und Feiern an. Auch in Hagen ist offenbar am Wochenende wieder eine große Feier aus dem Ruder gelaufen. Wie die Westfalenpost berichtet, haben Polizei und Ordnungsamt am Samstag eine Hochzeit in Hagen aufgelöst.

Update vom 11. Oktober, 8.50 Uhr: Die Corona-Lage in Hagen hat sich am Sonntag weiter verschärft. Der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen stieg nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) dramatisch auf 71,0. Am Samstag hatte die 7-Tage-Inzidenz noch 55,1 betragen. Nur in Herne gab es NRW-weit noch mehr Ansteckungen mit dem Coronavirus als in Hagen.

Update vom 10. Oktober, 9.01 Uhr: Die NRW-Stadt Hagen ist nun auch laut Robert-Koch-Institut Risikogebiet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Samstag, 10. Oktober, bei 55,1 - und damit deutlich über dem kritischen Wert von 50. In NRW liegen insgesamt sieben Städte und Kreise über dieser Marke.

Update vom 9. Oktober, 11.40 Uhr: Jüngst wurde die NRW-Stadt Hagen noch als Corona-Hotspot deklariert, da die Neuinfektionen laut der Stadtverwaltung den kritischen Grenzwert von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus* pro 100.000 Einwohner überschritten haben soll. Die Werte des Robert-Koch-Instituts unterscheiden sich jedoch von denen der Stadt. Mit 49,8 Infektionen je 100.000 Einwohner liegen die Zahlen hauchdünn unter dem Grenzwert.

Corona in Hagen (NRW): Neue Regeln für den Hotspot

Hagen - Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) ist stark von den steigenden Corona-Zahlen betroffen und hat seinen nächsten Corona-Hotspot! Nach Hamm und Remscheid hat nun auch die Stadt Hagen den kritischen Grenzwert von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus* pro 100.000 Einwohner überschritten.

Die Stadt Hagen teilte am Mittwoch (7. Oktober) mit, dass der Wert tags zuvor bei 43 Neuinfektionen lag und der 7-Tage-Inzidenz-Wert bei 55,6 lag.

„Das ist eine sehr ernstzunehmende Entwicklung. Unsere Aufgabe ist es, schnell und konsequent zu handeln, um die steigenden Infektionszahlen abzuwenden“, sagt Hagens Oberbürgermeister und Krisenstabsleiter Erik O. Schulz: „Dafür ist jede Hagenerin und jeder Hagener gefragt: Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz und halten Sie sich bitte an unsere neuen Regeln!“

Das ist das Stichwort: Als neuer Corona-Hotspot hat Hagen neue Regeln angeordnet, um das Coronavirus in der NRW-Stadt wieder einzudämmen. Sie gelten am Donnerstag, 8. Oktober - zunächst bis zum 22. Oktober.

Corona-Regeln in Hagen (NRW): In der Öffentlichkeit nur noch Gruppen von bis zu fünf Personen

In der Öffentlichkeit dürfen sich in Hagen nur noch Gruppen mit einer maximalen Größe von fünf Personen treffen. „Ausnahmen regelt die Coronaschutzverordnung beispielsweise bei direkten Verwandten oder Personen aus einem Haushalt“, heißt es weiter.

Corona-Regeln in Hagen (NRW): Private Feiern müssen angemeldet werden

An privaten Partys außerhalb von Wohnungen, also in öffentlichen Locations, dürfen nur noch maximal 25 Personen teilnehmen. Wohl auch eine Lehre der Corona-Folgen in Hamm, wo sich jeder fünfte Gast einer Großhochzeit infizierte, wie wa.de* schreibt.

In der Coronaschutzverordnung der Stadt Hagen heißt es: „Bei einer Teilnehmerzahl von 5 bis 10 erwarteten Personen gilt eine Anzeigepflicht. Anzeigepflichtig sind die Personen, die zu einem solchen Fest einladen.“

Ist eine Feier mit 11 bis 25 Personen geplant, sehen die neuen Corona-Regeln vor, diese Party genehmigen zu lassen. „Die Genehmigungsanträge sind von den Personen zu stellen, die zu einem solchen Fest einladen. Anzeigen und Genehmigungsanfragen nimmt das Hagener Ordnungsamt unter E-Mail ordnungsamt@stadt-hagen.de entgegen.“

Corona-Regeln in Hagen (NRW): Mund-Nasen-Schutz für Erwachsene in Kitas

Die Stadt Hagen hat verordnet, dass Erwachsene in Kitas, Kindertagespflegestelle und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen, sofern der Abstand von 1,50 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.

Dies gelte ausdrücklich ebenfalls beim Umgang mit den zu betreuenden Kindern, heißt es weiter.

Corona-Regeln in Hagen (NRW): Maximal 150 Zuschauer bei Sportveranstaltungen

Bei Sport-Veranstaltungen in der Stadt Hagen sehen die neuen Corona-Regeln vor, dass nur noch maximal 150 Zuschauer zugelassen sind - vorausgesetzt, der Veranstalter stellt geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Steuerung des Zutritts sicher.

Wer nicht auf seinem Platz sitzt, muss einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In „geschlossenen Sport- und Wettbewerbsanlagen“, sprich in Hallen, muss die „Corona-Maske“ auch am Platz getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

Corona-Regeln in Hagen (NRW): Maximal 200 Zuschauer bei Kulturveranstaltungen

Auf Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes sind bei Kulturveranstaltungen, Konzerte und Aufführungen maximal 200 Zuschauer zugelassen. Aber: „Es besteht die Pflicht zum ständigen Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

Corona-Regeln in Hagen (NRW): So will Hagen das Virus eindämmen

Die Stadt Hagen betont die Notwendigkeit der neuen Corona-Regeln, um das Virus einzudämmen. Der Krisenstab werde die Entwicklungen der Infektionszahlen beobachten und die Regeln gegebenenfalls anpassen.

Seit Mittwochabend ist auch Wuppertal ein Corona-Hotspot in NRW. Eventuell droht auch Stadt Dortmund*, ein Hotspot zu werden. Wie in Hamm gab es in Dortmund eine Riesen-Hochzeit*. Die Konsequenzen waren am 7. Oktober noch unklar. *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Arne Dedert/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare