Einsatz in Dortmund
Feiern trotz Corona? Polizei schließt „offene“ Gaststätten und Bars
Polizei und Ordnungsamt waren am Wochenende in Dortmund unterwegs. Trotz Corona-Pandemie fanden sie zahlreiche Feiernde.
Dortmund - Polizei und Ordnungsamt haben am Wochenende in der Innenstadt von Dortmund kontrolliert. Dabei fanden sie nicht nur zahlreiche Verstöße gegen die Maßnahmen gegen das Coronavirus, sondern lösten auch Partys auf, die in eigentlich geschlossenen Bars und Gaststätten stattfanden.
Stadt | Dortmund |
Fläche | 280,7 km² |
Metropolregion | 7.268 km² |
Einwohner | 588.250 (Stand 31. Dez. 2019) |
Stadtgliederung | 12 Stadtbezirke mit 62 Stadtteilen |
Bei den Kontrollen wurden laut Polizei insgesamt 153 Verwarnungsgelder, 92 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 185 mündliche Verwarnungen ausgesprochen.
Corona in Dortmund: Polizei schließt offene Shisha-Bar und Gaststätte
Die Schwerpunkte der Kontrollen in Dortmund lagen vor allem in der Innenstadt. Verstärkt waren die Polizei und das Ordnungsamt in der Fußgängerzone am Westenhellweg und in den Wartebereichen des öffentlichen Nahverkehrs (Busse und Straßenbahn) unterwegs.
Besonders heftig: Die Einsatzkräfte fanden dabei „offene“ Gaststätten. Eine Kneipe an der Brückstraße hatte zwar eine verriegelte Eingangstür, dahinter bewirtete der Betreiber aber seine Gäste. Das Ordnungsamt schloss die Gaststätte, die Polizei zeigte den Verstoß gegen die Gewerbeordnung an. Auch im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund fanden Polizei und Ordnungsamt eine „offene“ Gaststätte. Hier war eine Shisha-Bar geöffnet, in der auch noch mit Cannabis gedealt wurde. Hier wurde ebenfalls eine Anzeige gefertigt.
Mehrere Gruppen von Jugendlichen trafen sich am Samstag im Bereich des Dortmunder Us. Sie ignoriert aber die Anweisungen von Polizei und Ordnungsamt und blieben am Dortmunder Wahrzeichen. Die Jugendlichen konnten erst durch ein Großaufgebot der Polizei verscheucht werden.
„Wir werden als Polizei weiter gemeinsam mit der Stadt Dortmund gegen die Unbelehrbaren vorgehen. Es ist sehr bedauerlich, dass manche selbst auf dem Höhepunkt der Pandemie die Wichtigkeit der Corona-Schutzverordnung augenscheinlich nicht verstehen. Sie gefährden damit nicht nur sich, sondern auch die Menschen, die sich an die Regeln halten“, sagte Polizeipräsident Gregor Lange.
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