Rettungshubschrauber im Einsatz

Chemische Reaktion: Arbeiter bei Verpuffung schwer verletzt

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Bei Arbeiten in einer Grube für Lkw hat sich der Mitarbeiter einer Spedition am Montagmorgen schwerste Verletzungen zugezogen. Aus bislang unbekannter Ursache war es zu einer Verpuffung gekommen.

Rietberg - Der Mann war nach Erkenntnissen der Polizei gegen 10.45 Uhr mit Reinigungsarbeiten beschäftigt, als es zu einer Verpuffung kam. 

Wohl durch eine chemische Reaktion bildete sich eine heftige Stichflamme, die den Mann im Bereich des Oberkörpers erfasste und erheblich verletzte.

Arbeitsunfall: "Menschenleben in Gefahr"

„Die Feuerwehr ist mit dem Alarmstichwort 'Menschenleben in Gefahr' alarmiert worden", berichtete der stellv. Stadtbrandinspektor Dirk Settertobulte als Einsatzleiter. Von den Löschzügen Rietberg und Neuenkirchen rückten etwa 50 Kameraden aus. Ein Feuerwehrmann, der in unmittelbarer Nähe arbeitet, fuhr direkt zum Einsatzort, entsandte einen Mitarbeiter als Einweiser für die Einsatzfahrzeuge an die Hauptstraße und leistete Erste Hilfe.

Neben dem Notarzt aus Gütersloh und der Feuerwehr wurden Rettungswagen aus Rietberg und Rheda-Wiedenbrück alarmiert. Zwei Kollegen des Verletzten, die sich in unmittelbarer Nähe des Unglücksortes aufgehalten hatten, waren glücklicherweise nicht verletzt worden.

Arbeitsunfall in Rietberg: Rettungshubschrauber angefordert

„Durch den Brand wurde die Mixtur komplett vernichtet“, berichtete Feuerwehrchef Matthias Setter am Unglücksort. Vorsichtshalber hatten sich bereits auf der Anfahrt zwei Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, für die Feuerwehrlezte blieb aber später nur die Aufgabe, den Rettungsdienst bei seiner Arbeit zu unterstürzen.

Aufgrund der schwerwiegenden Verletzungen forderte der aus Gütersloh herbeigeeilte Notarzt einen Rettungshubschrauber an, Christoph 8 aus Lünen landete um 11.20 Uhr auf dem Betriebsgelände.

Patient intensivmedizinisch behandelt und nach Bochum geflogen

Der Patient wurde zunächst intensivmedizinisch behandelt und auf den Flug vorbereitet, ehe der Helikopter gegen 12 Uhr in Richtung Bochum (Bergmannsheil) startete.

Die Polizei hatte zunächst die Hauptstraße für die Landung des Hubschraubers komplett gesperrt, auf dem riesigen Betriebsgelände des Unternehmens konnte der Pilot aber mühelos landen. Die Sperrung konnte dann schnell wieder aufgehoben werden.

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