LKA muss Stoffe sprengen

18-Jähriger hantiert im Elternhaus mit Chemikalien und verletzt sich schwer

Ein 18-Jähriger musste mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert werden, nachdem er beim Hantieren mit Chemikalien verunglückt war.
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Ein 18-Jähriger musste nach einem Chemie-Unfall mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert werden

Ein 18-Jähriger mit Affinität zu chemischen Stoffen und Experimenten ist schwerverletzt in ein Krankenhaus gekommen. Es liegt nahe, dass der junge Mann in seinem Elternhaus zuvor mit Chemikalien experimentiert hatte.

Düsseldorf - Beim Experimentieren mit chemischen Stoffen im Dachgeschoss seines Elternhauses ist ein 18-jähriger Düsseldorfer am Mittwoch schwer verletzt worden. Die Polizei bestätigte, dass es bei dem Vorfall zu einer Verpuffung kam.

StadtDüsseldorf
BundeslandNordrhein-Westfalen
Fläche217,41 km2
Einwohner621.877 (Dezember 2019)

Außerdem rückten Spezialisten des Landeskriminalamts (LKA) an, um weitere Stoffe aus dem Haus zu befördern und auf einer freien Fläche nahe des Hauses kontrolliert zu sprengen. Augenzeugen berichteten sogar, dass die Beamten so eilig vorgingen, dass sie nicht einmal dem Bauer, welchem das betroffene Feld gehört, Bescheid geben konnten.

Chemie-Unfall: 18-Jähriger mit Hubschrauber in Spezialklinik gebracht

Der verletzte Junge Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik transportiert. Trotz schwerer Verletzungen, schwebe der 18-Jährige nicht in akuter Lebensgefahr.

„Aufgrund der geringen Menge des Gemischs entstand nur ein geringer Sachschaden, hauptsächlich an der Zimmereinrichtung“, erklärte ein Polizeisprecher.

Hantieren mit Chemikalien: Kein terroristischer Hintergrund - Drogen im Spiel?

Nach wie vor ist unklar, wie es genau zu der Verpuffung kommen konnte. Polizei und LKA haben die Ermittlungen eingeleitet. Die Affinität des jungen Mannes zu chemischen Stoffen und Experimenten steht aber wohl außer Frage.

Geklärt werden soll nun vor allem, ob es beim Hantieren mit den Chemikalien um ein reines Experiment ging oder ob der 18-Jährige möglicherweise Drogen herstellen wollte. Ein terroristischer Hintergrund könne hingegen ausgeschlossen werden, da es sich augenscheinlich um einen Unfall handle.

Ein Feuer entstand bei dem Unfall nicht, weshalb auch das Haus nicht einsturzgefährdet ist. Andere Personen kamen bei der Verpuffung nicht zu Schaden.

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