Zu Gast in Duisburg, Dortmund, Altena und Arnsberg

Bundespräsident Steinmeier besucht NRW - Tag 2

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Duisburg - Schon wieder hoher Besuch in Marxloh: Zweieinhalb Jahre nach Bundeskanzlerin Merkel kam am Dienstag der Bundespräsident nach Duisburg. In Dortmund informierte sich der Bundespräsident über die Arbeit von jungen Polizisten in Problembereichen, wie der Nordstadt oder im Einsatz bei Fußballspielen. Das zweitägige Programm wird mit einem Besuch in Altena und einem Bürgerempfang in Arnsberg enden. Steinmeier wurde wie am Vortag von  Ehefrau Elke Büdenbender begleitet.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei einem Besuch in Duisburg-Marxloh den Einsatz vieler Bürgern für den von starker Zuwanderung geprägten Stadtteil gewürdigt. 

"Natürlich sind die Herausforderungen riesengroß", sagte Steinmeier am Dienstag nach Gesprächen mit Bürgern, Vertretern der Stadt und Geschäftsleuten. "Aber man sieht auch in diesem Stadtteil, wie unendlich viel schon bewältigt worden ist, wie sehr die Menschen sich bemühen, diesen Herausforderungen auch gerecht zu werden."

Steinmeier nannte als Beispiel die privaten Bemühungen von Bürgern, Zuwanderer in das Stadtgeschehen einzubinden. "Und wir sehen das auch in einer städtischen Politik, die sich gerade um diesen Stadtteil sehr bemüht." 

In Dortmund informierte sich der Bundespräsident über die Arbeit von jungen Polizisten in Problembereichen, wie der Nordstadt oder im Einsatz bei Fußballspielen. Steinmeier wollte von den Polizisten wissen, ob sie die Arbeit als erfolgreich ansehen oder zwischendurch Zweifel hätten, ob der Beruf die richtige Wahl war. 

Die Polizisten sehen vor allem in dem Problemviertel Nordstadt Erfolge. Wichtig sei, dass Vergehen direkt geahndet werden. Wenn die Polizei zusammen mit der Staatsanwaltschaft vor Ort sei und Straftäter innerhalb weniger Tage verurteilt würden, sei der Erfolg größer. "Es ist besser, wenn Delinquenten den Verfolgungsdruck spüren", sagte eine in der Nordstadt arbeitende Polizistin. 

Es gebe auch positive Rückmeldungen von den dort lebenden Bürgern. Die Polizei hatte ihre Arbeit in dem Stadtteil zuletzt intensiviert. Die Kriminalität ging spürbar zurück. 

In Marxloh informierte sich Steinmeier zuvor noch über sogenannte Problemhäuser. In dem Stadtteil leben mehrheitlich Ausländer, darunter viele Bulgaren und Rumänen. Die Stadt spricht von Armutszuwanderern, die häufig in heruntergekommenen Häusern leben. 

Steinmeier machte auf einem Rundgang halt vor einer solchen "Schrottimmobilie", die bereits durch die Stadt geschlossen wurde, und ließ sich die Lage erläutern. In Duisburg wurden sei 2014 bereits mehr als zwei Dutzend solcher "Schrottimmobilien" stillgelegt. Steinmeier sprach in diesem Zusammenhang von einer "Verantwortung aller staatlichen Ebenen". "Probleme schlagen in aller Härte auf der kommunalen Ebene auf." Deshalb komme es immer wieder auf die Unterstützung der Kommunen durch Land und Bund an.

 Steinmeier besuchte auch eine Grundschule, an der 95 Prozent der Kinder ausländische Wurzeln haben. Er zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Schulteams. Am Rande des Besuchs nahm die Polizei einen Störer fest, der beleidigende Worte gerufen hatte. - dpa

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