Zehn Jahre im Dienst

Schläge, Tritte und Schnitte: Ruhestand nach zehn Jahren

Nach einer Verletzung war zunächst unklar, ob Ivo Weihnachten feiern konnte - sein Herrchen gab Entwarnung.
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Nach einer Verletzung war zunächst unklar, ob Ivo Weihnachten feiern konnte - sein Herrchen gab Entwarnung.

Nach zehn Jahren voller Stockschläge, Flaschenwürfe, Tritte und Messerschnitte verabschiedet die Bundespolizei einen verdienten und haarigen Mitarbeiter.

Dortmund/Essen - Nach zehn Jahren ist endlich Schluss. In diesen zehn Jahren hat er viel erlebt - gute sowie schlechte Erfahrungen gesammelt. Die Rede ist vom Diensthund Ivo.

Neben viel Zuneigung von Kolleginnen und Kollegen und natürlich zahlreichen freundlichen Bürgern, waren es auch vielerlei Fahndungs- und Einsatzerfolge, die er gemeinsam mit seinem Diensthundeführer gemeistert hat. Häufig war er dabei im Raum Dortmund insbesondere am Dortmunder Hauptbahnhof im Einsatz. 

Einsatz am Hauptbahnhof in Dortmund

Beispielsweise bei einer Begegnung: Ein Mann hat am Dortmunder Hauptbahnhof einen Joint geraucht. Nachdem die Beamten ihn darauf angesprochen haben, ließ er ihn diesen fallen und wollte fliehen. Daraufhin "bellte Diensthund Ivo lautstark hinter ihm her", wie es in einer Mitteilung der Polizei heißt. "Offensichtlich durch das laute Bellen eingeschüchtert blieb der Flüchtende plötzlich stehen und ließ sich durch Bundespolizisten kontrollieren", heißt es weiter.

Ivo muss den Dienst quittieren wegen der Kehrseite seines Job: Schlägen mit Gegenständen, Flaschenwürfen, Tritten und Messerschnitten war der Bundespolizeidiensthund Ivo ausgesetzt, teilt die Bundespolizei mit. Zuletzt führte das dazu, dass ein Tierarzt aufgrund seiner Verletzungen dem Hund "Dienstunfähigkeit" attestieren musste.

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