Früh am Morgen

Spaziergänger wählt den Notruf: Feuerwehr rettet Pferde und Hasen aus brennendem Stall

Die Feuerwehr hat am frühen Karfreitag-Morgen mehrere Tiere vor den Flammen in einem Stall in Rösenbeck gerettet.
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Die Feuerwehr hat am frühen Karfreitag-Morgen mehrere Tiere vor den Flammen in einem Stall in Rösenbeck gerettet.

Die Feuerwehr in Brilon hat am frühen Morgen des Karfreitags zwei Pferde und zwei Hasen aus einem brennenden Stall in Rösenbeck gerettet. Ein Hundebesitzer hatte die Rauchentwicklung bemerkt und einen Notruf abgesetzt.

Brilon - Zunächst war die Löschgruppe Rösenbeck gegen 4.57 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung alarmiert worden, wie die Feuerwehr am Karfreitag-Nachmittag mitteilte. Ein Anwohner, der in der Straße "Im Schling" gerade mit seinem Hund Gassi ging, hatte die Rauchentwicklung bemerkt und den Notruf abgesetzt.

Aufgrund des Ausmaßes ließ die Löschgruppe Rösenbeck die Alarmstufe auf "Feuer 3" erhöhen und somit weitere Kräfte nachalarmieren. Gegen kurz nach Fünf machten sich dann die Einheiten aus Madfeld, Thülen und Brilon auf den Weg nach Rösenbeck.

Das Feuer war am frühen Morgen ausgebrochen. Ein Spaziergänger, der mit seinem Hund Gassi ging, schlug Alarm - sodass die Feuerwehr rechtzeitig da war und größeres Unheil abwenden konnte.

Brilon: Stallbesitzer und Feuerwehr retten Tiere vor den Flammen

"Die Tiere die sich noch im Stall befanden, konnten rechtzeitig durch den Hofbesitzer und die Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden", schildert die Feuerwehr das Geschehen.

Unter schwerem Atemschutz waren demnach teilweise drei Trupps gleichzeitig mit 3 C-Rohren im Innenangriff. Die Kräfte konnten einen größeren Gebäudeschaden verhindern.

Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Die Feuerwehrleute konnten einen größeren Gebäudeschaden verhindern.

64 Feuerwehrkräfte und Rettungsdienst im Einsatz

Um kurz nach 6 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und "erste Maßnahmen konnten wieder zurück gebaut werden". Um 7 Uhr rückten die Einheiten aus Madfeld, Thülen und Brilon wieder ab. Für die Löschgruppe Rösenbeck war der Einsatz um 9 Uhr beendet.

Insgesamt waren 64 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Eigensicherung vor Ort, musste aber nicht tätig werden. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine Informationen vor.

Am Gründonnerstag brannte es in einem ehemaligem Bahnhof: Fünf Personen wurden gerettet. Der Staatsschutz ermittelt in dem Fall

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