50 Einsatzkräfte vor Ort

Brand am Ostersonntag - Bewohner wird vermisst

Der Bewohner der Dachgeschosswohnung gilt als vermisst - ebenso wie seine Katze.
+
Der Bewohner der Dachgeschosswohnung gilt als vermisst - ebenso wie seine Katze.

Einige Bewohner des Mehrfamilienhauses kamen der Feuerwehr schon entgegen. Als die Einsatzkräfte die Dachhaut öffneten, schlugen ihnen helle Flammen entgegen. 

Werther - Mit rund 50 Einsatzkräften rückte am Ostersonntag die Feuerwehr der Stadt zu einem Dachstuhlbrand an der Engerstraße aus. Den Einsatzkräften war kurz nach 11 Uhr ein Schwelbrand gemeldet worden, beim Öffnen der Dachhaut schlugen den Feuerwehrleuten dann helle Flammen entgegen.

„Einige Bewohner des Mehrfamilienhauses kamen uns schon entgegen, andere mussten aus dem Haus geführt werden“, berichtete Jürgen Blomeier als Feuerwehr-Pressesprecher. Der Bewohner der Dachgeschosswohnung wurde vermisst, auch nach dem gründlichen Durchsuchen der Wohnungen konnte sein Verbleib ebenso wenig geklärt werden wie das einer Katze.

Brand am Ostersonntag: Aufwendiges Löschen von Glutnestern

Neben der heimischen Feuerwehr war auch die Drehleiter aus Halle alarmiert worden. Nachdem einige Äste abgeschnitten waren, konnte der Maschinist auch den Korb zwischen zwei Bäumen an die Schadstelle neben einem Dachflächenfenster bugsieren.

Der Brand selber konnte zwar rasch gelöscht werden, zahlreiche Glutnester mussten aber in aufwendiger Kleinarbeit gesucht und abgelöscht werden. Dazu mussten zahlreiche Dachpfannen abgenommen und die Dämmwolle sowie die Sparren kontrolliert werden. Für die Feuerwehrleute war vor allem die enge Hinterbebauung ein großes Problem.

Brand am Ostersonntag: Löschwasser reicht aus

Keine Probleme gab es mit dem Löschwasser, die einzelnen Hydranten waren den Einsatzkräften nicht zuletzt noch vom Großbrand am 19. Januar schräg gegenüber in bester Erinnerung. Die Engerstraße blieb während der Löscharbeiten voll gesperrt. Hier positionierten sich die Löschzüge Häger und Langenheide mit ihren Fahrzeugen, aufgrund der aktuellen Lage griffen sie aber nicht aktiv ins Geschehen ein und dienten Einsatzleiter Dr. Dirk Hollmann als Reserve. Nach knapp drei Stunden konnte gegen 14 Uhr der Einsatz beendet werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare