Etwa 500.000 Euro Schaden

Großbrand in der Nacht: Meterhohe Flammen - Feuerwehr rettet zwei Männer vom Dach

Als die Feuerwehr bei dem Brand in Gütersloh eintraf, schlugen die Flammen schon meterhoch aus dem Gebäude.
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Als die Feuerwehr bei dem Brand in Gütersloh eintraf, schlugen die Flammen schon meterhoch aus dem Gebäude.

Großbrand in der Nacht: Die Feuerwehr rückte zu einem Mehrfamilienhaus in Gütersloh aus. Zwei Männer mussten vom Dach des Gebäudes vor den meterhohen Flammen gerettet werden.

Gütersloh - In letzter Sekunde hat die Feuerwehr in der Nacht zu Samstag zwei Männer vom Dach eines lichterloh brennenden Mehrfamilienhauses in der Innenstadt von Gütersloh retten. Die beiden Männer und eine Frau wurden nach einer ersten notärztlichen Behandlung an der Einsatzstelle in Krankenhäuser eingeliefert, die Frau konnte noch während der Löscharbeiten entlassen werden. 

Der Löschzug Gütersloh hielt am Freitagabend seine Jahreshauptversammlung ab. Viele Feuerwehrleute waren schon wieder zu Haue oder auf dem Weg dorthin, als gegen Mitternacht die digitalen Meldeempfänger zum Einsatz riefen. Andreas Pollmeier vom Führungsdienst der Feuerwehr war unmittelbar mit dem ersten Streifenwagen vor Ort und rief sofort Verstärkung. 

Brand in Gütersloh: Feuerwehr mit mehreren Einheiten im Einsatz

Die Löschzüge Isselhorst und Spexard wurden alarmiert, die Drehleiter und ein Sprungkissen in Stellung gebracht. „Wir wollten so verhindern, dass sich jemand verletzt, wenn er beispielsweise beim Einstieg in den Drehleiterkorb abrutscht“, sagte Pollmeier später. 

Bei dem Brand in Gütersloh rettete die Feuerwehr zwei Männer vom Dach des Hauses in der Wilhelm-Baumann-Straße.

15 Menschen sind in dem Haus in der Wilhelm-Baumann-Straße in Gütersloh gemeldet, 13 hatten das Gebäude aus eigener Kraft verlassen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen schon meterhoch in den Himmel und die zwei übrigen Bewohner hatten sich auf das Dach gerettet. Nachdem die Feuerwehr die beiden Männer gerettet hatte, begannen die Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten. 

Brand in Gütersloh: Haus ist akut einsturzgefährdet

Im Sekundentakt trafen weitere Feuerwehrleute in Gütersloh ein, Pollmeier standen schließlich rund 80 Einsatzkräfte für die verschiedenen Aufgabe zur Verfügung. Ein Betreten des Hauses war nicht mehr möglich. Zunächst wurden die beiden eigenen Drehleitern für die Löschmaßnahmen eingesetzt, später auch noch zusätzlich die der Firma Miele. 

Intensiv suchte die Feuerwehr mit Wärmebildkameras letzte Glutnester und löschte diese ab. Die Bewohner des Hauses, die nun alle obdachlos sind, brachte das Ordnungsamt Gütersloh zunächst in einem Hotel unter. Das Haus ist akut einsturzgefährdet, noch während der Löscharbeiten wurden die Strom- und Gaszufuhr unterbrochen. 

Die Brandursache steht nach Angaben der Polizei noch nicht fest, Beamte der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle beschlagnahmt. Die Höhe des Sachschadens liegt ersten Schätzungen zufolge bei rund 500.000 Euro.

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