Stromaggregat und Shisha-Pfeife lösen an Heiligabend zwei Brände in Telgte aus

Feuer auf Weihnachtsfeiern: Zwei Opfer mit Hubschraubern in Spezialkliniken geflogen

In Telgte im Kreis Warendorf mussten an Heiligabend gleich zwei schwer verletzte Brandopfer in Spezialkliniken geflogen werden (Symbolbild).
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In Telgte im Kreis Warendorf mussten an Heiligabend gleich zwei schwer verletzte Brandopfer in Spezialkliniken geflogen werden (Symbolbild).

Zwei Brände, bei denen zwei Personen schwer und vier weitere leicht verletzt worden sind, haben Polizei und Feuerwehr an Heiligabend im Kreis Warendorf in Atem gehalten. In beiden Fällen flogen Hubschrauber Brandopfer in Spezialkliniken. Ein Stromaggregat und eine Shisha-Pfeife hatten die Feuer ausgelöst.

Telgte - Binnen dreieinhalb Stunden haben sich an Heiligabend in Telgte im Kreis Warendorf gleich zwei tragische Unfälle auf privaten Weihnachtsfeiern ereignet.

Erster Schauplatz war nach Polizeiangaben ein Ferienhaus in einem Waldgebiet im Bereich Raestrup. Hier befanden sich gegen 17.32 Uhr mehrere Gäste aus Telgte und Münster im Alter zwischen 24 und 54 Jahren.

"Da es zu dem Objekt keine Stromversorgung gibt, wurde hierzu ein Aggregat benutzt, welches aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geriet. Beim Versuch, das Aggregat zu löschen verletzten sich vier Personen leicht und eine schwer. Sie wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. 

Die schwer verletzte Person wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Durch den Brand geriet ebenfalls ein Holzschuppen in Brand, der fast vollständig vernichtet wurde. Am Gebäude selbst entstand nur geringer Sachschaden", so die Polizei.

Ebenfalls in Telgte kam es dann um 21.03 Uhr zu einem weiteren Brand in einem Wohnhaus. 

Ein 16-Jähriger habe als Weihnachtsgeschenk eine Shisha-Pfeife erhalten. Bei dem Versuch die Kohle zu erhitzen, sei aus einer Gaskartusche Flüssiggas ausgetreten, welches auf einen in unmittelbarer Nähe befindlichen Adventskranz gespritzt sei und diesen entzündet habe, so die Polizei.

Der 16-Jährige habe dadurch schwere Verbrennungen erlitten und sei mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen worden. - eB

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