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Booster-Impfung für Jugendliche in NRW ab sofort auch im Impfzentrum

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Von: Kristina Köller

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Jugendliche können sich ihre Booster-Impfung gegen Corona jetzt auch in den kommunalen Impfstellen abholen. Bislang ging das nur beim Arzt. Ein Überblick.

NRW - Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren können in Nordrhein-Westfalen ihre Booster-Impfung gegen das Coronavirus ab sofort auch in den Impfstellen der Kreise und kreisfreien Städte erhalten. Das hat das Landesgesundheitsministerium am Freitag, 31. Dezember, mit einem aktuellen Impferlass geregelt und mitgeteilt.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Bevölkerung17,9 Millionen (2021)
MinisterpräsidentHendrik Wüst (CDU)

Wie schon so oft betont worden ist, sind Impfungen der einzige Weg, die Pandemie halbwegs in Schach zu halten. Man wolle mit der Ausweitung des Impfangebots mit den Auffrischungsspritzen dem Wunsch der Eltern und Jugendlichen nachkommen, hieß es seitens des Landes. Bislang konnten Jugendliche ihre dritte Corona-Impfung nur in Arztpraxen bekommen.

Booster-Impfung für Jugendliche in NRW: Jetzt auch im Impfzentrum

„Der Bedarf nach Auffrischungsimpfungen in dieser Altersgruppe ist sehr groß“, so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Neben den Impfzentren dürfen auch mobile Impfteams die „Booster“-Impfung durchführen. Ein ärztliches Aufklärungsgespräch mit den Jugendlichen und den Sorgeberechtigten sei weiterhin „zwingend notwendig“, hieß es.

Weiter sagte Laumann: „Ich freue mich über das große Interesse der Jugendlichen und ihrer Eltern an einer Auffrischungsimpfung. Es zeigt, dass sie den Ernst der Lage erkennen und sich schützen wollen. Ich hoffe, dass diese Vorbilder auch weitere, heute noch zögerliche Menschen erreichen und motivieren, sich impfen zu lassen. Die aktuelle Entwicklung zeigt eindrücklich: Die Impfung ist der beste Schutz vor Corona.“

Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich in NRW immer mehr aus. Drohen nach den Ferien erneut Schließungen der Schulen wegen Corona? Das Ministerium hat dazu Stellung bezogen. In Nordrhein-Westfalen wütet Omikron übrigens besonders - in keinem anderen Bundesland in Deutschland gibt es mehr Omikron-Fälle.

Die NRW-Landesregierung hat einmal mehr die Corona-Schutzverordnung angepasst. Schon seit Donnerstag, 30. Dezember, gelten weitere neue Regeln.

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