Mehr als 1200 Anwohner mussten Wohnungen verlassen / Firmen betroffen

Wieder Bombe in Dortmund gefunden: Entschärfung erfolgreich

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Schon wieder ein Blindgänger, schon wieder in Dortmund: Für die Entschärfung müssen rund 1000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Die B1 muss gesperrt werden.

In Dortmund wurde am Donnerstag (23. Januar) ein 250 Kilogramm schwerer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die Gegend musste evakuiert werden. Die B1 wurde für gesperrt. 

  • In Dortmund ist am Donnerstag (23. Januar) erneut eine Bombe gefunden worden. 
  • Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Abend entschärft. 
  • Es gab eine Evakuierung und eine Sperrung der B1. Stadtbahnlinien wurden eingestellt.

Dortmund - Nach dem Fund eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg am Donnerstag in Dortmun d musste für die Entschärfung auch die Bundesstraße 1 gesperrt werden.

Die Entschärfung der 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe am Donnerstagabend begann gegen 21.20 Uhr. Um 22.16 Uhr meldete die Stadt Dortmund per Twitter Vollzug: "Der Blindgänger ist erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen werden aufgehoben. Danke an die Anwohnerinnen und Anwohner und alle Beteiligten für die gute Zusammenarbeit."

Die Bombe wurde in der östlichen Innenstadt direkt an der Kirche St. Bonifatius gefunden. In unmittelbarer Nähe ist auch die KiTa Hainallee.

Ab 17.45 Uhr wurde mit der Evakuierung begonnen. Nur eine Person weigerte sich am Ende beharrlich, seine Wohnung zu verlassen. Erst um 21.22 Uhr konnten die Experten des Kampfmittelräumdienstes die Entschärfung starten.

Bombenentschärfung und Evakuierung in Dortmund: B1 gesperrt

Nach Angaben der Stadt waren von der Evakuierung zwar nur rund 1200 Bewohner betroffen, aber zwischen der viel befahrenen Bundesstraß e und dem Westfalenpark liegen auch mehrere Firmen-Hochhäuser direkt an der B1. Zum Glück spielt Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga erst am Freitagabend gegen den 1. FC Köln.

Auf der B1 fahren pro Tag an dieser Stelle rund 90.000 Fahrzeuge. Auch im Bus- und Stadtbahnverkehr kam es wegen der Bombenentschärfung zu Beeinträchtigungen. Die Linien U41, U45, U47 und U49 waren betroffen. Ihre Strecken führen über die Haltestelle Markgrafenstraße. Sie lag im Evakuierungsradius

Viele Bombenentschärfungen in NRW

Vor fast zwei Wochen hatte eine Mega-Evakuierung Dortmund ein ganzes Wochenende massiv beeinträchtigt. Zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg mussten entschärft werden. Mehr als 13.000 Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen, es gab einen großen Sperrkreis und starke Auswirkungen auf den Bahnverkehr. 

Innerhalb einer Woche ist darüber hinaus Köln schon zum zweiten Mal von einer Entschärfung betroffen gewesen. Das Gelände der Unikliniken im Stadtteil Lindenthal musste am heutigen Donnerstag in Teilen evakuiert werden.

Dabei liegt die letzte Entschärfung in Köln keine drei Tage zurück. Am Dienstag mussten rund 10.000 Beschäftigte ihre Arbeitsplätze räumen. Auch das Sendezentrum von RTL und ntv war betroffen. Im Fernverkehr der Bahn - insbesondere über den Bahnhof Köln-Deutz/Messe - gab es Probleme.

In Düsseldorf wurde in der vergangenen Woche ebenfalls eine Bombe entschärft. 11.000 Menschen mussten den Evakierungsradius verlassen.

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