Verfolgungsjagd quer durch Iserlohn-Letmathe

Bock auf Flucht: Polizei und Feuerwehr in tierischem Einsatz

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Diesen Ziegenbock brachten Polizei und Feuerwehr zur Strecke.

Wilde Verfolgungsszenen in Iserlohn: Acht Einsatzkräfte jagten am Sonntag einen Flüchtenden durch den Ortsteil Letmathe. Der Zugriff erfolgte am Volksgarten. Der Geschnappte ist jetzt allerdings nicht in Haft, sondern beim Tierschutzverein.

Iserlohn - Ein entlaufener Ziegenbock hat am Sonntagvormittag die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr in Letmathe beschäftigt. Das Tier war bereits am Samstagabend in Letmathe-Mitte gesehen worden, hatte folglich die Nacht im Freien verbracht.

Am Sonntagvormittag griffen Feuerwehr und Polizei mit je vier Einsatzkäften ein - der Bock war eine Gefahr für den Straßenverkehr. Sie verfolgten ihn vom Haus Letmathe quer durch den halben Ortsteil, bis sie ihn schließlich im Hakenacker nahe des Volksgartens zu packen kriegten - und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Ein Polizist im Streifenwagen schnitt dem Tier den Weg ab. Von hinten kam ein Kollege, griff beherzt die Hörner und rang den Ziegenbock  zu Boden. Anschließend wurde der aufgeschreckte Vierbeiner - äußerlich ungerührt - an einem Verkehrsschild angebunden. Der Tierschutzverein holte ihn dort ab.

Die "Verfolgungsjagd" dauerte nach Schätzungen von Iserlohns Feuerwehrsprecher Stefan Buchen 20 bis 30 Minuten: "Die können doch ziemlich schnell rennen." Wo der Ziegenbock ausgebüxt ist, ist unklar.

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