Bundespolizei bittet um Hinweise

Scheibe zerstört: Pflastersteine von Bahnbrücke auf Zug geworfen - Polizei spricht Warnung aus

Pflastersteine von Bahnbrücke in Bochum geworfen: Frontscheibe von  Zug zerstört - Polizei spricht Warnung aus
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Die Frontscheibe des Zuges hielt glücklicherweise den Steinen stand.

Unbekannte haben am Freitag zwei Pflastersteine von einer Bahnbrücke in Bochum geworfen. Die Steine trafen die Frontscheibe eines Regionalzuges. Die Bundespolizei bittet Zeugen um Hinweise.

Bochum - Nach Angaben der Bundespolizei befand sich der RE4 (RRX - National Express) am Freitag gegen 16 Uhr auf dem Weg nach Hagen. In Bochum im Bereich einer Bahnbrücke an der Wittkampstraße hätten Unbekannte dann mutmaßlich zwei Pflastersteine auf den herannahenden Zug geworfen.

„Diese schlugen gegen die Frontscheibe des Zuges, welche den Gegenständen glücklicherweise standhielt“, schildert die Bundespolizei weiter. Einsatzkräfte hätten im Bereich der Straße nach den Tatverdächtigen fahndet und Spuren am Zug gesichert. Es wurde niemand angetroffen. Der Zug musste anschließend ausgesetzt und in ein Instandsetzungswerk gefahren werden.

Pflastersteine von Bahnbrücke geworfen: Frontscheibe von Zug zerstört - Polizei spricht Warnung aus

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein und bittet Zeugen des Vorfalls, sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800/6888000 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden. Wer konnte am 18. Dezember im Zeitraum von 15.50 Uhr bis 16.15 Uhr Personen im Bereich der Bahnbrücke an der Wittkampfstraße beobachten?

Einsatzkräfte fanden in der Nähe der Bahnbrücke mehrere Pflastersteine.

Die Bundespolizei warnt vor solch einem Verhalten. „Es handelt sich nicht um einen ‚Dummejungenstreich‘. Durch ähnliches Verhalten können unter Umständen Personen schwer verletzt werden.“ Das Strafmaß für den gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr (§ 315 StGB) sieht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.

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