Polizei warnt nach Unfall

Betrunkener Bochumer stürzt mit E-Scooter und bekommt mehrere Anzeigen

In Bochum hat sich ein 57-jähriger E-Scooter-Fahrer selbst aus dem Verkehr gezogen.
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In Bochum hat sich ein 57-jähriger E-Scooter-Fahrer selbst aus dem Verkehr gezogen.

In Bochum hat die Polizei einen schwer betrunkenen E-Scooter-Fahrer aus dem Verkehr gezogen, nachdem der 57-Jährige in einer Kurve gestürzt war.

  • In Bochum ist ein Mann am Samstagabend mit einem E-Scooter gestürzt.
  • Die Fahrt hätte der 57-Jährige niemals antreten dürfen.
  • Die Polizei schrieb im Zuge der Unfallaufnahme gleich mehrere Strafanzeigen.

Bochum - Es ist schon verwunderlich, dass der 57-jährige Bochumer überhaupt noch in der Lage war, mit seinem E-Scooter einen Unfall zu bauen. Beim Atemalkoholtest vor Ort staunten die Beamten der Polizei nach Informationen von RUHR24.de* nicht schlecht.

Bochum: Mann fährt betrunken E-Scooter und stürzt in einer Rechtskurve

Aber zurück zum Anfang: Der Mann aus Bochum befuhr am Samstagabend (11. Juli) gegen 19.20 Uhr die Gerther Heide in Richtung Dreihügelstraße. In einer Rechtskurve stürzte er mit seinem E-Scooter, nach bisherigem Kenntnisstand ohne Fremdeinwirkung.

Bei dem Unfall zog sich der 57-Jährige leichte Verletzungen zu. Ein Krankenwagen brachte ihn nach der Unfallaufnahme zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Vor Ort führte die Polizei Bochum zunächst aber noch einen Atemalkoholtest durch. Der ergab einen Wert von irren 2,8 Promille.

E-Scooter sind seit Mitte Juni 2019 in Deutschland erlaubt.

Bochum: Mann erwarten nach Unfall mit E-Scooter mehrere Anzeigen durch die Polizei

Den offenbar trinkfesten Bochumer erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen - unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss. Hinzu kommt, dass der E-Scooter kein Versicherungskennzeichen hat.

Die Polizei mahnt in Zusammenhang mit dem E-Scooter-Unfall*, dass die Elektro-Tretroller Kraftfahrzeuge sind und deshalb die gleichen Alkoholgrenzwerte wie für Autofahrer gelten. Wer mit 0,5 bis 1,09 Promille unterwegs ist und keine alkoholbedingte Auffälligkeit zeigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kommt mit einem Bußgeldbescheid davon (alle Bochum-Artikel auf RUHR24*).

Zwar ohne Promille aber auch mit einem E-Scooter verursachte ein Hagener einen Unfall in der Innenstadt von Dortmund*. Dabei fuhr er eine Frau um, mit einer unglaublichen Ausrede.

Wenn der Fahrer trotz einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,1 Promille mit dem E-Scooter unterwegs ist, liegt eine Straftat vor. Davon kann aber auch schon ab 0,3 Promille die Rede sein, wenn der Fahrer alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigt. Für Fahrer, die jünger als 21 sind oder sich in der Probezeit befinden, liegt die Grenze bei 0,0 Promille.*RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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