Hubschrauber-Einsatz

BMW rast gegen einen Baum - Beide Insassen schweben in Lebensgefahr

Rettungskräfte nach einem Unfall im Einsatz.
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Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurden zwei Insassen eines Autos in Spezialkliniken geflogen, nachdem der BMW zuvor gegen einen Baum gekracht war.

Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurden zwei Insassen eines Autos in Spezialkliniken geflogen, nachdem sie zuvor anderthalb Stunden im Wagen eingeklemmt waren.

Rietberg-Mastholte - Mehr als 90 Minuten war am Sonntag ein 24-Jähriger BMW-Fahrer in seinem Wrack eingeklemmt, nachdem er auf der Lippstädter Straße offenbar mit sehr hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum geprallt war. Er und sein Beifahrer mussten mit lebensgefährlichen Verletzungen in Spezialkliniken nach Bielefeld (Bethel) und Münster (Universität) geflogen werden. (Alle News aus Nordrhein-Westfalen)

OrtschaftRietberg-Mastholte
KreisGütersloh
Fläche28 km²
Einwohner6359 (September 2016)

BMW rast gegen Baum - Insassen in Lebensgefahr: Beifahrer kann schnell befreit werden

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der 24-jährige Mann aus Rietberg am Sonntagnachmittag mit einem silbergrauen BMW 320d auf der Lippstädter Straße zwischen Mastholte und Mastholte-Süd unterwegs, als er in Höhe der Einmündung Nordholtstrasse in der dortigen S-Kurve die Gewalt über den Kombi verlor.

Der Wagen geriet nach links von der Straße und prallte gegen einen massiven Baum. Der Fahrer und sein 29-Jähriger Beifahrer (ebenfalls aus Rietberg) wurden in dem Wrack eingeklemmt und mussten von den Feuerwehrleuten befreit werden.

Für einen Feuerwehrmann war der Anblick der beiden Schwerstverletzten so ergreifend, dass er sich zurückziehen musste. Während seine Kameraden den Beifahrer recht schnell befreien konnten, mussten sie den Fahrer mit chirurgischer Präzision aus dem Wrack befreien.

Die Rettungskräfte hatten Schwierigkeiten den schwerstverletzten Fahrer zu bergen.

BMW rast gegen Baum - Insassen in Lebensgefahr: Im Wagen lagen leere Bierflaschen

Der Wagen wurde zwischenzeitlich mit einer Seilwinde zurückgezogen, Hydraulikstempel bogen das Blech wieder auseinander. Zwischendurch musste ein Notarzt immer wieder den Schwerstverletzten behandeln.

Nach dem Notruf bei der Kreisleitstelle in Gütersloh wurden die Löschzüge Rietberg und Mastholte alarmiert, ferner Rettungswagen aus Wadersloh und Delbrück sowie Notarzteinsatzfahrzeuge aus Lippstadt und Oelde. Ferner landeten die Rettungshubschrauber Christoph 8 (Lünen) und 13 (Bielefeld) an der Unfallstelle.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld wurde ein Sachverständiger mit der Rekonstruktion des Geschehens beauftragt, das Fahrzeug sichergestellt. Da sich mehrere leere Bierflaschen in dem Wagen befanden, wurde bei dem 
Fahrer die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

Ein heftiger Unfall ereignete sich auch am Sonntag in NRW, als ein Wagen auf der A33 verunglückte. Neben der Fahrerin verletzte sich auch ihr Hund, während der Papagei davonflog.

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