Nach Reifenplatzer

Bierlaster brennt auf der A2 - Fahrer reagiert geistesgegenwärtig

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Ein mit Bier beladener Auflieger ist am Mittwochvormittag auf der A2 in Brand geraten. Der Geistesgegenwart des Fahrers ist es wohl zu verdanken, dass die Sache glimpflich ausging.

Oelde - Ein lauter Knall hatte den Fahrer eines Lkw aus Uelzen aufgeschreckt: Um 10.20 Uhr, wenige Meter vor dem Verzögerungsstreifen zum Kreuz Rheda-Wiedenbrück, flog der Reifen von der rechten hinteren Felge. Funken sprühten und entwickelten sich zu einem Brand.

Der Trucker reagierte schnell, koppelte die Zugmaschine ab und stellte sie etwa 100 Meter vor dem brennenden Auflieger auf dem Standstreifen ab.  

Kunststoffkästen und Glasflaschen geschmolzen

Die Oelder Feuerwehr rückte mit 25 Einsatzkräften an. Mit Schaummittel habe das Feuer schnell gelöscht werden können, sagte Stadtbrandinspektor Michael Haske. Dennoch war ein Teil der Ladung bereits zerstört, Kunststoffkästen ebenso wie Glasflaschen geschmolzen. 

Die Polizei sperrte die dreispurige Autobahn für die Dauer der Löscharbeiten, es bildete sich ein etwa fünf Kilometer langer Stau in Fahrtrichtung Hannover. 

Nachdem der Brand abgelöscht war, musste das Schaummittel mit Wasser verdünnt und in die Kanalisation gespült werden. Die Feuerwehrleute fegten dann noch die Fahrbahn und rückten ab. Anschließend wurden der mittlere und linke Fahrstreifen wieder freigegeben. 

Haske lobte ausdrücklich das überlegte Verhalten des Truckers. Der Fahrer hatte die Getränke im Kreuztaler Ortsteil Krombach geladen und war auf dem Weg nach Uelzen. Der Auflieger musste später abgeschleppt werden.

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