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Frau (23) schubst mit Anlauf Männer vor S-Bahnen - Zeuge schildert Unheimliches

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Eine Frau hat in Bielefeld mindestens zwei Männer vor einfahrende Stadtbahnen geschubst. Jetzt sitzt sie in U-Haft. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa

Mindestens zwei Männer wurden in Bielefeld (NRW) vor einfahrende Stadtbahnen geschubst: Jetzt wurde eine junge Frau verhaftet. Ein Zeuge schildert Unheimliches.

Bielefeld - Die Polizei in Bielefeld (NRW) hat eine Frau festgenommen, die seit Sonntag zwei Männer vor einfahrende Stadtbahnen geschubst haben soll. Laut Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei schickte eine Haftrichterin die 23-Jährige am Freitag in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: zweifacher versuchter Mord und versuchte gefährliche Körperverletzung. Die Frau hat sich dazu bislang nicht geäußert.

StadtBielefeld
BundeslandNRW
Bevölkerung333.786 (2019)

Bielefeld/NRW: Frau schubst Männer vor Stadtbahnen

Der Frau wird vorgeworfen, am Sonntag (27. Februar) an der Haltestelle „Schillerstraße“ einen 21-Jährigen von hinten gegen eine einfahrende Straßenbahn gestoßen zu haben. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen.

Am Dienstag (1. März) wiederholte sich die Attacke an der Haltestelle „Stadtheider Straße“ in Bielefeld. Sie soll dort einen 29-Jährigen vor die Stadtbahn geschubst haben. Dieser Mann blieb unverletzt. In beiden Fällen konnte die Frau zunächst unerkannt fliehen.

Bielefeld: Stadtbahn-Schubserin nach Festnahme in U-Haft

Die Polizei richtete nach den Vorfällen eine Mordkommission „Bahn“ ein, bei der sich ein 40-Jähriger meldete. Er hatte ebenfalls am Dienstag die Frau an einer Haltestelle wahrgenommen und berichtete Unheimliches. Sie hätte ihn umkreist und bereits Anlauf genommen, um ihn zu stoßen. Der Zeuge war aber zuvor misstrauisch geworden, hatte sich umgedreht und sie „energisch“ angeschaut, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Daraufhin brach sie ihr mutmaßliches Vorhaben ab und stieg mit dem 40-Jährigen in die Bahn.

Nach seiner Personenbeschreibung konnten Zivilfahnder die Tatverdächtige an einer anderen Haltestelle festnehmen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tatverdächtige weitere vergleichbare Taten begangen hat und bitten Zeugen oder Opfer, sich zu melden.

Gewalttat im nordrhein-westfälischen Iserlohn: Ein 36-Jähriger steht im Verdacht, einen 39-Jährigen getötet und einen weiteren Mann mit einem Baseballschläger schwer verletzt zu haben. Eine Mordkommission ermittelt.

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