Mordkommission "Tumult"

Versuchter Tötungsdelikt? Zwei Gruppen geraten aneinander - plötzlich kommt ein Messer zum Einsatz

Razzia gegen Clankriminalität in Wuppertal
+
30 bis 40 Personen sind geflüchtet - fünf sind verletzt.

Ein Streit zwischen zwei Personengruppen endet mit einer Stichwunde. Die Mordkommission ermittelt,

Bielefeld / Lage - In der Nacht zu Sonntag ist es in der Fußgängerzone in Lage zu einer "tumultartigen Auseinandersetzung" zwischen zwei Gruppen gekommen, berichten die Polizei und die Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Bei diesem Streit wurde eine Person vermutlich durch einen Messerstich verletzt.

Gegen Mitternacht erreichten zahlreiche Notrufe die Leitstelle Lippe wegen einer Auseinandersetzung zweier Personengruppen in der dortigen Fußgängerzone, berichtet die Polizei. Mehrere Streifenwagen, Rettungswagen und ein Notarzt sind zu dem Tatort in die Bergstraße gefahren. Beim Eintreffen der ersten Streifenwagen flüchteten etwa 30 bis 40 Personen in verschiedene Richtungen.

Tumult in Lage: Etwa 40 Personen sind geflohen 

Bei der Auseinandersetzung sind fünf Personen verletzt worden. Drei von ihnen mussten zur ambulanten Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Eine verletzte Person wies eine nicht lebensbedrohende Stichverletzung auf und verblieb stationär im Krankenhaus. Aufgrund der unklaren Sach- und Motivlage richtete die Bielefelder Polizei die Mordkommission "Tumult" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Ralf Gelhot ein. Die Hintergründe zum Anlass des Tumultes bleiben unklar. Die Ermittlungen zum Ablauf des Geschehens dauern an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare