Assistenzarzt in Bielefeld

Hilfslos ausgeliefert: Arzt soll sich an Patientinnen vergriffen haben

Eine Ärztin hält ein Stethoskop in den Händen.
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Wenn sich der Verdacht erhärtet, handelt es sich um einen üblen Machtmissbrauch: Ein Arzt in Bielefeld soll sich an Patientinnen vergriffen haben (Symbolbild).

Schwere Vorwürfe gegen einen Assistenzarzt: Er soll Patientinnen vergewaltigt und seine Taten auf Video aufgezeichnet haben.

Bielefeld - Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Bielefeld am Dienstag, 22. September, einen Haftbefehl gegen einen Krankenhausarzt wegen des Verdachts der Vergewaltigung in drei Fällen erlassen, berichten die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bielefeld in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Eine vermeintlich geschädigte Frau hat den Stein ins Rollen gebracht: Wegen ihrer Strafanzeige wurden die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen wird dem 32-jährigen Beschuldigten vorgeworfen, als Assistenzarzt des Evangelischen Klinikum Bethel in Bielefeld im Juli und September 2019 zwei Patientinnen zunächst sediert - also betäubt - und im Anschluss an diesen sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben, so heißt es in der Mitteilung. Der Beschuldigte soll die Tathandlungen gefilmt haben.

Erst betäubt, dann missbraucht: Die Staatsanwaltschaft ermittelt

Das Polizeipräsidium Bielefeld richtete eine zunächst 7-köpfige Ermittlungskommission „Medicus“ unter Leitung von Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter ein. Die weiteren Ermittlungen dauern derzeit an. Auch nicht ohne ist ein Fall in Dortmund: Ein mutmaßlicher Vergewaltiger soll der Polizei schon bekannt gewesen sein. Er hat schon Drogen an Kinder verkauft.

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