Frau (34) im Krankenhaus

43-Jähriger verletzt in Kinderschutzhaus Mutter seines Kindes schwer - Mordkommission ermittelt

Gefangen in den eigenen vier Wänden: In der Pandemie haben Frauen noch größere Probleme, häuslicher Gewalt zu entkommen.
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Ein Mann hat die Mutter seines einjährigen Kindes in einem Kinderschutzhaus schwer verletzt.

Ein 43-Jähriger hat in einem Kinderschutzhaus in Bielefeld die Mutter seines Kindes schwer verletzt. Eine Mordkommission ermittelt.

Bielefeld - Nach dem Angriff auf eine 34-jährige Frau in einem Kinderschutzhaus in Bielefeld hat eine Mordkommission die Ermittlungen aufgenommen. Ein 43-jähriger Frankfurter habe die Mutter eines gemeinsamen einjährigen Kindes schwer verletzt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Ob das Kind Zeuge der Gewalttat wurde, wollten die Ermittler nicht sagen. Auch zur Art des Angriffs und den Verletzungen hüllten sie sich in Schweigen.

Bielefeld: Angriff auf Mutter in Kinderschutzhaus - Mordkommission ermittelt

Eine Mitarbeiterin des vom Deutschen Kinderschutzbund betriebenen Hauses hatte am Mittwoch die Polizei alarmiert. Der Vater hatte dort Mutter und Kind treffen wollen. Er sei noch an Ort und Stelle festgenommen worden. Rettungskräfte versorgten die Mutter vor Ort und brachten sie in ein Krankenhaus.

Der Verdächtige ist am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt worden - und ist nun wegen gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft. Die Ermittler waren zunächst davon ausgegangen, dass der 43-Jährige versucht hat, die Frau umzubringen. Ob es sich tatsächlich um eine versuchte Tötung gehandelt hat, werde noch ermittelt.

Warum sich Mutter und Kind in dem Schutzhaus aufhielten und ob es bereits früher Vorkommnisse gab, teilten die Ermittler zunächst nicht mit.

Im März wurde ein 36-jähriger Mann bei einer Messerattacke in Gütersloh schwer verletzt.

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