Brutaler Raubüberfall

Vermeintliche Hermes-Paketboten fesseln wehrloses Ehepaar - Polizei veröffentlicht Phantombilder

Das Blaulicht der Polizei.
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Vermeintliche Hermes-Paketboten haben am Montagabend ein Ehepaar überfallen und gefesselt.

Bei einem bewaffneten Raubüberfall gaben die Täter vor, Paketboten von Hermes zu sein. Am Ende fesselten sie das wehrlose Ehepaar und durchsuchte dessen Haus.

Update vom 1. Februar: Die Polizei sucht weiter nach drei Tätern, die ein Ehepaar in Engelskirchen brutal ausgeraubt haben. Mit der Veröffentlichung von Phantombildern und Beschreibungen erhoffen sich die Beamten weitere Hinweise.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Männer, die sich als Hermes-Boten ausgegeben hatten und denen das Ehepaar die Tür öffnete, und um eine weitere Person, die mit in das Haus stürmte.

Die Polizei gibt folgende Beschreibungen der Tatverdächtigen raus:

  • Tatverdächtiger 1: männlich, schlank, dunkelblonde Haare, circa 1,75 m groß, blaues Sweatshirt mit der Aufschrift Hermes, osteuropäisch, deutsche Sprache
  • Tatverdächtiger 2: männlich, kräftig, circa 1,85 m groß, osteuropäisch, Fremdsprache
  • Tatverdächtiger 3: schlank, osteuropäisch, Fremdsprache
Phantombild 1
Phantombild 2

Bewaffneter Raubüberfall: Vermeintliche Hermes-Paketboten fesseln wehrloses Ehepaar

[Erstmeldung vom 19. Januar] Engelskirchen - Ein Ehepaar aus Engelskirchen (Oberbergischer Kreis) ist am Montagabend einem bewaffneten Raubüberfall zum Opfer gefallen. Die Tat ereignete sich gegen 18.45 Uhr - nun sucht die Polizei nach Zeugen. (News aus Nordrhein-Westfalen)

StadtEngelskirchen
LandkreisOberbergischer Kreis
Fläche63,07 km²
Einwohner19.298 (31. Dez. 2019)

Bewaffneter Überfall in Engelskirchen: „Hermes-Paketboten“ fesseln Ehepaar - Anwesen durchsucht

Zwei Männer klingelten am Haus der 53 und 54 Jahre alten Geschädigten. Sie trugen Jacken mit der Aufschrift des Paketauslieferers Hermes und gaben vor, ein Paket zustellen zu wollen.

Nachdem das Ehepaar die Haustür geöffnet hatte, stürmten insgesamt drei Personen in das Haus. Das wehrlose Paar wurde unter Vorhalt einer Pistole überwältigt und von den Tätern gefesselt. In der Folge durchsuchten die Männer ausgiebig das Anwesen. Nach etwa einer halben Stunde verließen sie den Tatort und flüchteten - offenbar mit einem in der Nähe des Hauses abgestellten weißen Lieferwagen. Zu möglicher Beute machte die Polizei keine Angaben.

Die Frau schaffte es, sich nach der Flucht der Täter aus ihrer Fesselung befreien und die Polizei alarmieren. Die eingeleitete Fahndung verlief allerdings ergebnislos. Nun bittet die Polizei Zeugen, sich mit dem Kriminalkommissariat 1 in Gummersbach unter der Rufnummer 02261 81990 in Verbindung zu setzen, sofern es Hinweise im Zusammenhang mit dem Raubüberfall zu überbringen gibt.

Auch in Bönen hat es einen bewaffneten Raubüberfall gegeben. Dort sind die Ermittlungen jedoch weiter vorangeschritten, es wurde bereits ein Prozess eingeleitet. Das Kuriose: Die Polizei findet das Vorgehen beim Überfall höchst unüblich. Die Vorgehensweise des Täters hatte die Beamten sogar geradezu fassungslos gemacht.

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