54-Jähriger legt mit Fahrrad viereinhalb Kilometer auf A2 zurück

Betrunkener wird zum „Geisterradler“ auf der Autobahn

Die Polizei muss einen Geisterradler auf der A2 stoppen.
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Die Polizei muss einen Geisterradler auf der A2 stoppen. (24hamburg.de-Montage, Symbolbild)

Ein betrunkener Radfahrer ist auf der Autobahn 2 bei Rheda-Wiedenbrück als Geisterfahrer unterwegs gewesen.

Rheda-Wiedenbrück - Wie die Polizei mitteilt, meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer am Freitagabend gegen 23.30 Uhr einen Radfahrer auf der A 2 im Bereich Rheda-Wiedenbrück.

Nicht nur, dass ein Radfahrer nichts auf einer Autobahn zu suchen hat, fuhr der Radler zudem als Geisterfahrer, da er auf der Richtungsfahrbahn Hannover in Richtung Dortmund fuhr.

Er hielt sich zwar strikt an sein vermeintliches Rechtsfahrgebot, was jedoch bedeutete, dass er auf einer Strecke von viereinhalb Kilometern dem Verkehr auf dem linken Fahrstreifen entgegen fuhr.

Bevor es zu einem Verkehrsunfall kam, konnten mehrere Funkstreifenwagen der Autobahnpolizei Bielefeld den Verkehr noch rechtzeitig stoppen.

Die Beamten stellten bei dem 54-jährigen Radfahrer aus Rheda-Wiedenbrück Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Dem „Geisterradler“ erwartet nun ein Strafverfahren. 

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