Fahrer danach ziemlich aggressiv

Betrunken am Steuer: Mann (34) lässt Hund nach Hause bringen - und will Polizisten aussperren

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Symbolfoto

In Schlangenlinien unterwegs und beim Alkohol-Vortest 1,76 Promille - doch den echten Hammer erlaubte sich der 34-jährige Mann aus dem Kreis Soest erst danach. Die Polizeibeamten erklärten sich bereit, dessen Hund nach Hause zu bringen, bevor sie den Mann für eine Blutprobe mitnehmen wollten. Dabei versuchte der Mann sich zu entziehen - mit einem billigen Trick. 

Lippstadt - Die Polizeistreife bemerkte in der Nacht zu Mittwoch um 1.15 Uhr auf der Berliner Straße in Lippstadt ein Auto, das in Schlangenlinien unterwegs war. Die Beamten stoppten den 34-jährigen Autofahrer aus Lippstadt. "Bei der Kontrolle fiel sofort auf, dass der Mann alkoholisiert war. Ein Vortest ergab den Wert von 1,76 Promille", berichtet die Polizei.

Hund soll erst nach Hause - das nutzt Autofahrer für miesen Trick

Da der Mann einen Hund im Auto hatte, fuhren die Beamten ihn vor der Blutprobe nach Hause, um das Tier dort abzusetzen, schildert die Polizei das weitere Geschehen.

Und dann der dreiste Tick des Mannes: Nachdem dieser seinen Hund ins Haus gebracht hatte, versuchte er die Polizisten an der Haustür auszusperren. 

Mann scheitert - und wird richtig sauer

Die Polizisten auszusperren, gelang dem Mann allerdings nicht. "Die Beamten mussten daraufhin den plötzlich aggressiven Mann zunächst zu Boden bringen und ihm Handfesseln anlegen."

Anschließend wurde dem Mann im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Er muss sich nun wegen der Trunkenheitsfahrt und Widerstandes gegen Vollzugsbeamte verantworten. -eB

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