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Betrunken auf der A45 erwischt: „Ich bin ja gar nicht gefahren“

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Von: Olaf Moos

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62 Fahrzeuge und 78 Personen überprüften die Fahnder
Symbolbild © Arno Bachert

Ein Pärchen aus Lüdenscheid und Dortmund hat sich am Dienstag auf der A45 in Dortmund Ärger mit der Autobahnpolizei eingehandelt. Gegen einen 35-Jährigen läuft nun ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Lüdenscheid - Gegen 23.30 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei und berichtete, er habe ein Fahrzeug beobachtet, das in Lüdenscheid auf die Autobahn gerollt und nun in Schlangenlinien in Richtung Norden unterwegs sei. Am Westhofener Kreuz erblickten die Beamten den Wagen und wollten ihn anhalten.

Den Stoppzeichen folgten die Insassen jedoch nicht. Erst kurz hinter dem Autobahnkreuz Dortmund-Süd bremste der Wagen ab und blieb auf dem rechten Fahrstreifen stehen.

Die Frau (35), die die Polizisten zuvor auf dem Beifahrersitz gesehen hatten, stand neben dem Auto, als die Beamten anhielten. Auf der Rückbank lag der Dortmunder und weigerte sich auszusteigen. Also halfen die Polizisten gegen den Widerstand des Mannes nach.

Ein Alcotest ergab einen Wert von mehr als einem Promille. Der Dortmunder wollte den Beamten weismachen, dass er nicht gefahren sei und die ganze Fahrt über auf der Rückbank geschlafen habe. Seine Begleiterin sei gefahren. Im Polizeibericht heißt es dazu: „Blöd nur, dass die 35-Jährige dies so gar nicht bestätigen wollte.“

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