Produktionshalle in Schutt und Asche

Explosion löst in der Nacht Feuer bei Kosmetikhersteller aus

Vermutlich eine Explosion hat in der Nacht zu Freitag die Produktionshalle des Kosmetikherstellers i.p.a. cosmetics am Daimlerring in Beckum in Schutt und Asche gelegt.
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Vermutlich eine Explosion hat in der Nacht zu Freitag die Produktionshalle des Kosmetikherstellers i.p.a. cosmetics am Daimlerring in Beckum in Schutt und Asche gelegt.

Durch einen Brand bei einem Kosmetikhersteller in Beckum (Kreis Warendorf) ist ein Schaden von mindestens 500.000 Euro entstanden.

Beckum - Vermutlich eine Explosion hat in der Nacht zu Freitag die Produktionshalle des Kosmetikherstellers i.p.a. cosmetics am Daimlerring in Schutt und Asche gelegt. "Als wir hier eintrafen, schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Gebäude", berichtete Feuerwehr-Einsatzleiter Christian Heickmann. 

Um 0.49 Uhr wurden nach einem Notruf der Nachbarn die Feuerwehrleute alarmiert. Die Nachbarn waren durch einen lauten Knall aufgeschreckt worden und berichteten in dem Notruf auch von von Feuerschein. 

Als dann die ersten Kräfte vor Ort waren, wurden sofort alle Löschzüge der Stadt alarmiert. Zusätzlich kam später auch noch das Hubrettungs-Universallöschfahrzeug (HULF) aus Ahlen zum Einsatz. 

Feuer in Beckum: Dach der Halle eingestürzt

Da das Dach zwischenzeitlich eingestürzt war, waren die Beckumer Drehleiter sowie das Fahrzeug aus Ahlen eine gute Möglichkeit, die Flammen von oben zu bekämpfen. 

Feuer bei Kosmetikhersteller im Kreis Warendorf

Feuer bei Kosmetikhersteller im Kreis Warendorf
Feuer bei Kosmetikhersteller im Kreis Warendorf
Feuer bei Kosmetikhersteller im Kreis Warendorf
Feuer bei Kosmetikhersteller im Kreis Warendorf
Feuer bei Kosmetikhersteller im Kreis Warendorf

Zwischenzeitlich hatten die Feuerwehrleute alle Hände voll zu tun, um gegen die mächtigen Flammen anzukämpfen. Von allen Seiten und aus allen Rohren wurde gespritzt, nachdem eine etwa 1000 Meter lange Schlauchleitung verlegt worden war.

Feuer in Beckum: Nur begrenzt Löschwasser

„Wir haben hier im Industriegebiet eine Ringleitung, die nur begrenzt Wasser liefert", so Heickmann. Daher mussten die Feuerwehrleute einen weiteren Hydranten in der nächsten Wohnsiedlung anzapfen und mit einer Pumpe das Löschwasser an die Einsatzstelle befördern. 

Um das Schlauchmaterial möglichst schnell zu verlegen, wurde der Schlauchwagen mit 2000 Metern Leitung eingesetzt. Die Feuerwehrleute schützen mit seiner so genanten Riegelstellung ein benachbartes Wohnhaus vor der Hitze, die Seite zu den brennenden Fabrikhallen wurde mit Schaum abgedeckt. 

Feuer in Beckum: Feuerwehrmann mit Kreislaufproblemen

Während der Löscharbeiten bekam ein junger Feuerwehrmann Probleme mit dem Kreislauf, er wurde von der bereitstehenden Rettungswagenbesatzung behandelt und konnte vor Ort wieder entlassen werden. 

Der Einsatzleiter ging am frühen Morgen davon aus, das die Löscharbeiten vermutlich auch am Freitag den ganzen Tag über andauern.

Es entstand ein Sachschaden von mindestens 500.000 Euro.

Die Feuerwehr war mit drei Löschzügen aus Beckum, Neubeckum und Vellern sowie einzelnen Fahrzeugen aus Ahlen vor Ort, insgesamt befanden sich 82 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz. Abschließende Löscharbeiten zogen sich noch bis in die Morgenstunden.

Am Donnerstagabend hatte es einen weiteren großen Brand in NRW gegeben - und zwar im Kreis Olpe, wie Sauerlandkurier.de* berichtet.

*Sauerlandkurier.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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