Abhängig von der Inzidenz

Baumärkte in NRW geöffnet: Brauche ich einen Termin oder Test? Die Regeln im Überblick

Baumärkte in NRW sind geöffnet, die Corona-Regeln wurden gelockert. Aber was genau gilt? Brauche ich einen Corona-Test? Ein Überblick.

Hamm - Die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen melden aktuell nahezu jeden Tag einen Abfall bei den Corona-Zahlen. Die dritte Welle ist gebrochen, die Inzidenz sinkt auf Werte, die monatelang nicht so niedrig waren. Grund genug für die Landesregierung von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), die Maßnahmen nun wieder etwas zu lockern. (News zum Coronavirus)

Baumärkte in NRW geöffnet: Brauche ich einen Termin oder Test? Diese Regeln gelten

NRW hat jüngst einen neuen Stufenplan mit angepassten Corona-Regeln veröffentlicht. Immer mehr Bereiche dürfen wieder öffnen. Dazu zählt, dass unter anderem Fitnessstudios jetzt eine neue Perspektive haben. Auch für Baumärkte ändert sich einiges.

LandNordrhein-Westfalen
Fläche34.098 km²
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf

Bislang hatten Baumärkte in NRW in der Pandemie eine gewisse Sonderstellung. Geschlossen waren sie nie so wirklich. Während private Kunden oft auf „Click and Collect“ ausweichen mussten, waren die Filialen für Gewerbetreibende beinahe durchgängig geöffnet.

Aber was gilt jetzt? Muss ich für den Besuch im Baumarkt geimpft, genesen oder negativ auf Corona getestet sein? Auffällig ist, dass Baumärkte in der angepassten Corona-Schutzverordnung keine Sonderrolle mehr einnehmen. Sie fallen in dem neuen Stufenplan nun unter die Kategorie „Einzelhandel, der nicht Grundversorgung ist“, wie das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte.

Das bedeutet: Erste Lockerungen der Corona-Regeln für Baumärkte gibt es bereits, sobald die Inzidenz in einem Kreis beziehungsweise einer kreisfreien Stadt in NRW unter 100 fällt. Was müssen Kunden wissen? Ein Überblick.

Baumärkte in NRW geöffnet: Das gilt bei einer Inzidenz von 100 bis 50,1 (Stufe 3)

Unterschreitet die Inzidenz in einer Kommune nachhaltig (mindestens fünf Tage) den Wert von 100, fällt „Click & Meet“ - also das Einkaufen nach vorheriger Terminvereinbarung - weg. Auch die Pflicht eines negativen Corona-Tests entfällt für den Besuch im Einzelhandel bzw. im Baumarkt in NRW.

Darüber hinaus wird die Kundenbegrenzung auf eine Person pro 20 Quadratmeter Ladenfläche reduziert.

Baumärkte in NRW geöffnet: Das gilt bei einer Inzidenz von 50 bis 35,1 (Stufe 2)

Unterschreitet die Inzidenz die Schwelle von 50, gilt eine erneute Reduzierung der Kundenbegrenzung - und zwar auf eine Person pro 10 Quadratmeter.

Baumärkte in NRW sind wieder geöffnet. Die Corona-Regeln wurden - abhängig von der Inzidenz - gelockert.

Ansonsten ändert sich nichts. Ein negativer Corona-Test beziehungsweise der Nachweis einer vollständigen Impfung oder einer vollständigen Genesung sind nicht notwendig.

Baumärkte in NRW geöffnet: Das gilt bei einer Inzidenz unter 35 (Stufe 1)

Bei einer Inzidenz von unter 35 fällt die Sonderregel für die Kundenbegrenzung für über 800 Quadratmeter große Geschäfte weg. Einkaufen in den ohnehin geöffneten Baumärkten ist wieder „normal“ möglich.

Corona in NRW: Weitere Regeln gelockert

Auch in anderen Bereichen kommt es infolge der angepassten Corona-Regeln zu Lockerungen - etwa bei privaten Treffen. Die Kontaktbeschränkungen richten sich ebenfalls an den in der neuen Corona-Schutzverordnung verankerten Drei-Stufen-Plan für NRW.

Rubriklistenbild: © Robert Michael/dpa

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