Auch Fernverkehr betroffen

Einschränkung für Pendler: Wichtige Bahnstrecke durch NRW wird (schon wieder) gesperrt

Rund um das kommende Wochenende kommt es in NRW wegen einer Streckensperrung zu Verspätungen und Fahrplanänderungen.
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Rund um das kommende Wochenende kommt es in NRW wegen einer Streckensperrung zu Verspätungen und Fahrplanänderungen.

Die Bahnstrecke zwischen Hamm und Dortmund wird wegen eines Brückenbaus in Kamen vom 27. bis 30. November erneut gesperrt.

Hamm - Der Regionalverkehr wird weitgehend durch Busse ersetzt. ICE- und IC-Züge sowie der Regionalexpress 3 werden über die Hamm-Osterfelder Bahn umgeleitet. Die Strecke war bereits in den Herbstferien gesperrt.

Brückenarbeiten legen Bahnstrecke lahm

In Kamen müssen für den Bau einer neuen Unterführung Hilfsbrücken unterhalb der Gleise eingebaut werden, teilte die Deutsche Bahn AG mit. Die Strecke muss deshalb von Freitag, 27. November, 21.45 Uhr, bis Montag, 30. November, 4.20 Uhr, unterbrochen werden. Verlaufen die Arbeiten nach Plan, sind damit also nur Wochenendpendler betroffen. Die Züge der Regionalexpress-Linien RE 1 (Aachen–Hamm), RE 6 (Köln–Hamm–Minden) und RE 11 (Düsseldorf–Hamm–Kassel) fallen zwischen Dortmund und Hamm in beiden Richtungen aus.

Als Ersatz verkehren Busse. Die Linie A fährt zwischen Hamm und Kamen ohne Zwischenhalt und bedient zwischen Kamen und Dortmund alle Stationen. Bei der Linie B ist es genau anders herum: Zwischen Hamm und Kamen hält der Bus noch in Nordbögge, zwischen Kamen und Dortmund dagegen nicht mehr. In Kamen ist ein Umstieg zwischen den beiden Linien möglich.

RE3 als schnellste Verbindung, auch Fernverkehr betroffen

Die schnellste Verbindung im Regionalverkehr dürfte trotzdem der RE3 (Düsseldorf–Hamm) sein, der zwischen Hamm und Dortmund ohne Halt über die Hamm-Osterfelder Bahn umgeleitet wird. Die RE3-Züge haben eine geringere Kapazität als die der anderen drei Regionalexpress-Linien; aus logistischen Gründen kann der RE3 nach Angaben des Nahverkehrs Westfalen-Lippe (NWL) aber als einzige Linie umgeleitet werden.

Mit längeren Fahrzeiten müssen auch Fahrgäste des Fernverkehrs rechnen. Die ICE-Linie 10 (Düsseldorf–Hamm–Berlin) wird ebenfalls über die Hamm-Osterfelder Bahn umgeleitet. Die Züge fahren deshalb an den Startbahnhöfen Düsseldorf, Essen und Köln bis zu 35 Minuten eher ab, um ab Hamm zu den bekannten Zeiten in Richtung Berlin weiterfahren zu können. In Gegenrichtung werden die aus Berlin kommenden ICE ab Dortmund mit 20 Minuten Verspätung in Richtung Rheinland unterwegs sein. Bei einzelnen Fahrten entfallen Halte in Bochum, Essen, Duisburg und Düsseldorf.

Bei IC-Zügen nach Erfurt, Leipzig und Dresden entfällt der Halt in Dortmund. Die Umleitung führt ohne Halt über Unna und Hagen, es kann dabei zu Verspätungen von bis zu 25 Minuten kommen.

Tickets nicht in Einsatzbussen erhältlich

Die Fahrplanänderungen sind nach Bahn-Angaben in den Online-Auskunftssystemen enthalten. Außerdem sollen sie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben werden. Die detaillierten Fahrpläne veröffentlichen die jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen.

In den Bussen sind keine Fahrkarten erhältlich. Sie müssen über die Apps der Verkehrsunternehmen oder an den Verkehrsstationen (nicht an den Ersatzhaltestellen) am Automaten oder am Schalter erworben werden. VRR- und NRW-Tickets sind ab sofort auch bequem als Handyticket über den DB Navigator erhältlich.

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