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Audi-Raser drängelt auf Autobahn - doch er hat sich das falsche Opfer ausgesucht

Ein Audi-Fahrer hat auf der A52 bei Mönchengladbach gedrängelt - und sich das falsche Opfer ausgesucht. (Symbolbild)
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Ein Audi-Fahrer hat auf der A52 bei Mönchengladbach gedrängelt - und sich das falsche Opfer ausgesucht. (Symbolbild)

Er fuhr bei Tempo 160 auf der Autobahn dicht auf, betätigte die Lichthupe und zeigte beim Überholen den Mittelfinger. Da ahnte der Autofahrer (33) noch nicht, wen er da wegdrängeln wollte.

Mönchengladbach - Ein Autofahrer (33) aus Erkelenz hat auf der Autobahn A52 bei Mönchengladbach mit Lichthupe und dichtem Auffahren bei Tempo 160 versucht, einen vor ihm Fahrenden von der linken Fahrspur zu drängeln. Anschließend zeigte der Raser ihm noch den Mittelfinger.

Nach Angaben der Polizei war der 33-Jährige Audi-Fahrer am Freitag (9. Oktober) so dicht auf den vor ihm fahrenden Skoda aufgefahren, dass seine Frontscheinwerfer nicht mehr zu sehen waren. Weil der rechte Fahrstreifen der A52 durch deutlich langsamere Fahrzeuge blockiert war, ließ der Skoda-Fahrer den Drängler nicht vorbeifahren.

Drängeln auf der Autobahn A52: Audi-Fahrer nötigt zivile Streife

Was der Drängler nicht wusste und später sehr bereute: Er hatte soeben versucht, einen zivilen Streifenwagen von der linken Spur zu drängeln. Die Polizisten protokollierten sein Verhalten und stoppten den 33-Jährigen, nachdem er die Autobahn bei Mönchengladbach-Nord verlassen hatte.

Der Drängler aus Erkelenz wollte laut Polizei keine Angaben zur Sache machen, sondern fragte lediglich, ob eine Entschuldigung Sinn mache. Es tue ihm auch wirklich leid, sagte er im Beisein eines kleinen Kindes, das als Beifahrer in einem Kindersitz im Wagen saß. 

Drängler auf der A52: Eine Reihe von Anzeigen

Die Beamten nahmen das Bedauern zwar zur Kenntnis, doch änderte dies nichts an den zu ahndenden Taten: Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren sowie Nötigung und Beleidigung. Und weil der Mann auch noch den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt hatte, zeigten ihn die Beamten zusätzlich wegen Beleidigung an.

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