Wahnsinnsaktion auf der Autobahn

Mini-Abstand bei Tempo 200: Autofahrer rast im Windschatten der Polizei über A1

Blaulicht eines Polizeiautos
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Mini-Abstand bei Tempo 200: Autofahrer rast im Windschatten der Polizei über A1. (Symbolfoto)

Ein Polizeiauto rast mit Blaulicht über die A1. Dicht dahinter im Windschatten trotz Tempo 200: ein BMW.

Münster - Wahnsinnsaktion auf der A1: Ein Polizeiauto fuhr mit Blaulicht über die Autobahn zu einem Unfall mit Verletzten. Dicht dahinter im Windschatten trotz Tempo 200: ein BMW.

Autobahn A1: Zahlen und Daten
Gesamtlänge:748 km, davon 252 km in NRW
Bundesländer:Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Autofahrer rast im Windschatten der Polizei über Autobahn A1

Der Polizist war am Freitag (7. Mai) gegen 14.15 Uhr mit Baulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Unfall auf der Autobahn A1. Plötzlich tauchte ein BMW groß in seinem Rückspiegel auf. Und er verschwand dort auch nicht mehr.

Über 40 Kilometer fuhr der Autofahrer - ein 36-Jähriger aus Bad Essen (Niedersachsen) - bei Mini-Abstand im Windschatten des Polizeiautos - offenbar in der Hoffnung, die Schneise, die es im aufkeimenden Wochenendverkehr auf der A1 schuf, für schnelles Vorankommen zu nutzen. Selbst bei einer Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometern ließ der BMW-Fahrer nicht abreißen.

Raser auf der A1: Bei Münster war der Führerschein weg

Als der BMW dann fast mit einem anderen Autofahrer zusammenstieß, stoppte der Polizist den Verfolger bei Münster, nachdem er sichergestellt hatte, dass andere Polizisten und Rettungskräfte den Unfallort bereits erreicht hatten.

Der Führerschein des 36-Jährigen wurde beschlagnahmt. Der Mann erwartet ein Strafverfahren wegen grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Verhaltens und Straßenverkehrsgefährdung.

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