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Attacke auf fahrenden Zug: Stein schlägt in den Führerstand ein

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Von: Katharina Bellgardt

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Attacke auf Zug in Essen: Scheibe zerstört, Fahrer fast getroffen
80 km/h fuhr der Zug, als der Stein das Seitenfenster traf. © Bundespolizei

Überall Glassplitter, die Fensterscheibe existiert nicht mehr: Ein Steinwurf auf einen fahrenden Zug hat deutliche Auswirkungen. Der Stein schlug in den Führerstand ein.

Essen (NRW) - Ein gefährlicher Wurf: Bislang Unbekannte haben den RE 14 mit Steinen attackiert. Einer der Steine durchschlug die Seitenscheibe im Führerstand des Zuges und traf fast den Lokführer.

StadtEssen
Fläche210,34 km²
Bevölkerung582.415 (31. Dez. 2020)

Attacke auf fahrenden Zug: Stein durchschlägt Scheibe des Führerstands

Der Regionalzug fuhr am Sonntagabend um 18.35 Uhr am Haltepunkt Essen-Borbeck Süd weiter, als er mit Steinen beworfen wurde. Bei einer Zug-Geschwindigkeit von 80 km/h traf einer der Steine das Seitenfenster des Führerstands, durchbrach die Scheibe und landete direkt neben dem Lokführer.

Die Bundespolizei fahndet jetzt nach den noch unbekannten Täter. Ihnen wird Sachbeschädigung und ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr vorgeworfen. Dafür bittet sie um Mithilfe. Wer kann Angaben zu verdächtigen Personen machen, die sich nahe der Bahnstrecke in Essen Borbeck Süd aufgehalten haben?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Dortmund unter der Telefonnummer 0800/6 888 000 (kostenfrei) oder an jeder anderen Bundespolizeidienststelle entgegen.

Noch eine Attacke bei der Bahn: Im Hauptbahnhof Dortmund ist eine hochschwangere Frau angegriffen worden. Der Täter soll zunächst ihre Figur beleidigt haben, dann schubste er die Schwangere.

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