Neue Theorie

Atlantis entdeckt? Forscher aus NRW ist sich sicher, das Rätsel gelöst zu haben

Hat es das sagenhafte Atlantis gegeben? Ein Wissenschaftler ist sich sicher. Er will die untergegangene Kultur gefunden haben und sagt auch, wo sie sich befindet. 

  • Atlantis soll der Sage nach im Meer versunken sein.
  • Ein Forscher aus Lüdenscheid könnte das Rätsel um die Stadt Atlantis gelöst haben.
  • Der Forscher Stefan Bittner hat eine neue These zum Mythos von Atlantis

Lüdenscheid – In den 70er- und 80er-Jahren mischte er kreativ und tatkräftig in der Kleinkunstbühne „Alte Druckerei“ und als künstlerischer Berater der Galerie Stock an der Knapper Straße mit. Nun hat der gebürtige Lüdenscheider Stefan Bittner, der heute in Frechen im Rhein-Erft-Kreis lebt, ein Sachbuch veröffentlicht, in dem er sich einem uralten Mythos widmet: Atlantis.

Der Althistoriker und Pädagoge Stefan Bittner ergänzt ungezählte populäre Ansätze über die angeblich versunkene Stadt Atlantis nach Mitteilung des Bodem-Verlages durch eine „wissenschaftlich abgesicherte Gesamtschau“. Das Werk analysiere „alle bekannten Informationen genau, bringt die Ergebnisse in einen stimmigen Zusammenhang und berücksichtigt naturwissenschaftliche Resultate für die zeitliche Einordnung des Geschehens“.

Das Rätsel um Atlantis: Fragen über den Mythos - Forscher aus Lüdenscheid (NRW) sucht Antworten

Dabei will der Autor Antworten auf eine Reihe von Fragen geben, die historisch Interessierte seit Jahrhunderten beschäftigen: Hat Atlantis tatsächlich existiert? Wie sah die Stadt aus? Welche genauen Abmessungen hatte sie? Welche Gebäude gab es, wie und nach welchen Gesetzen regierten die Könige? Wie lebte und arbeitete die Bevölkerung? Was wurde in Atlantis produziert?

Wurde das Tal von einer Flutwelle überspült? Stefan Bittner legt seine Recherchen vor.

Bittners Resultate sind laut Bodem-Verlag „ebenso neuartig wie beeindruckend: Atlantis war nie eine Insel, sondern die Hauptstadt einer gleichnamigen Seehandelsmacht, die die Küsten- und Seegebiete des Nordatlantiks und des Westmittelmeers beherrschte. Diese Zentralsiedlung befand sich zwischen den Ausläufern des Rif-Gebirges Nordost-Marokkos, in einem recht engen und versteckten, ans Meer grenzenden Tal. Auch in Deutschland gibt es ein Atlantis: Das Edersee-Atlantis in Nordhessen zieht viele Touristen an. 

Forscher aus MK hat eine These: Rätselhaftes Atlantis von Flutwelle überspült

Folglich ist Atlantis nie im Meer versunken, sondern das Tal wurde von einer Flutwelle überspült, was die Siedlung ebenso vernichtete wie deren politischen und wirtschaftlichen Einfluss beendete“. Bei Atlantis handelte es sich demnach um eine frühphönizische Kupferzeit-Hochkultur, die etwa zwischen 2000 und 1500 vor Christus existierte. Der gebürtige Lüdenscheider hat nach eigenen Angaben bereits vor 35 Jahren mit seinen Recherchen um das Atlantis-Rätsel begonnen. „Ich habe das Thema über lange Jahre an verschiedenen Universitäten, sozusagen als Hobby, weiter verfolgt und konnte es jetzt publizieren.“

Das Buch „Atlantis – wissenschaftlich analysiert“, 502 Seiten stark, ist für 25 Euro unter der ISBN 978-3-934215-07-8 im Buchhandel erhältlich oder kann über bodemverlag@gmx.de oder per Fax unter der Nummer 0 22 34 /92 95 60 unter Angabe der Rechnungsadresse direkt bestellt werden.

Nicht nur Atlantis - mystische Orte gibt es auch anderswo in der Welt: In Italien könnte 2021 ein mittelalterliches Dorf wieder auftauchen, das vor 30 von einem Stausee überflutet wurde. Italien scheint versunkene Orte förmlich anzuziehen: Forscher haben auch an der Adria eine Entdeckung gemacht

Rubriklistenbild: © Dennis M. Sabangan/dpa

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