1. wa.de
  2. NRW

Amok-Drohung auf Schultoilette - Großeinsatz am Gymnasium

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Katharina Bellgardt

Kommentare

Großeinsatz für die Polizei am Gymnasium in Bückeburg
Großeinsatz für die Polizei am Gymnasium in Bückeburg © Sandra Knauthe/Die Blaulichtreporterin

Durch die Androhung eines Amoklaufs ist es an der direkten Grenze zu NRW in einem Gymnasium zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Die Schule wurde geräumt.

Bückeburg - An der direkten Grenze zur Nordrhein-Westfalen ist es zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Ein Gymnasium wurde in Bückeburg geräumt, nachdem eine Amok-Drohung ausgesprochen wurde.

Amok-Drohung an Gymnasium in Bückeburg - Schule geräumt

Laut einer Sprecherin der Polizei fanden Schüler den Schriftzug an einer Kachel in der Schultoilette. Die Botschaft deutete auf einen Amoklauf hin, der am 30. Juni geplant sei. Die Schüler meldeten die schriftliche Amok-Drohung ihren Lehrern. Daraufhin wurde der Großeinsatz ausgelöst.

Dpa berichtet, dass die Polizei das Gebäude mit Sprengstoffhunden durchsuchte. Das Gymnasium wurde umstellt, etwa 1000 Schüler und 90 Lehrkräfte mussten die Schule verlassen. Gefunden wurde bislang jedoch nichts.

Die Schüler wurden unter dem Vorwandt „Hitzefrei“ aus dem Schulgebäude gelotst, da man eine Panik habe verhindern wollen. Alles habe reibungslos funktioniert, Entwarnung könne aber noch nicht gegeben werden, so die Sprecherin der Polizei.

Anders als in NRW sind in Niedersachsen noch keine Sommerferien, sodass der Großeinsatz im normalen Schulbetrieb stattfand.

Zu einer Amokdrohung nach Schulschluss kam es in Hamm - dort hatte ein Anrufer eine diffuse Nachricht auf dem Anrufbeantworter der Schule hinterlassen. Im Sauerland wurde ein Amoklauf per WhatsApp angekündigt - der Mann kam in eine psychiatrische Einrichtung. - mit dpa-Material

Auch interessant

Kommentare