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Nach Aktenzeichen XY: Mann stellt sich wenige Stunden nach Ausstrahlung

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Nach der Explosion in einer Geisterbahn auf der Annakirmes hat sich der Tatverdächtige gestellt - wenige Stunden, nachdem sein Foto bei Aktenzeichen XY im ZDF gezeigt wurde.

Düren (NRW) - Auf der Annakirmes in Düren ist am Dienstag (2. August) in einer Geisterbahn eine Kunststoffflasche explodiert. Der Betreiber hatte die Polizei informiert, weil er in seinem Fahrgeschäft ein Knallgeräusch gehört und dann einen „beißenden Geruch“ wahrgenommen hatte. Am nächsten Abend wurde ein Foto von der Überwachungskamera in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ gezeigt. Wenige Stunden später tauchte der Tatverdächtige bei der Polizei in Köln auf.

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Nach Aktenzeichen XY: Mann stellt sich wenige Stunden nach Ausstrahlung

Der Vorfall auf der Kirmes am Dienstag wurde von der Polizei als versuchte gefährliche Körperverletzung sowie Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion bewertet. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen dabei niemand. Trotzdem gefährdete der Täter die anderen Besucher, denn bei der Explosion wurde eine chemische Substanz freigesetzt.

Neben einer zerborstenen PET-Flasche fanden die Ermittler zusammengerolltes Alupapier. Auf dem Überwachungsvideo war nach Polizeiangaben zu sehen, wie der Mann einen Gegenstand in die Flasche drückt. Danach sei es zu einer chemischen Reaktion gekommen, die sich durch den lauten Knall äußerte. Die chemische Substanz werde nun untersucht, so die Polizei.

Aktenzeichen XY (ZDF): Schaute der Tatverdächtige selbst die Sendung?

Bei Aktenzeichen XY wurde am Mittwochabend die Öffentlichkeitsfahndung ausgestrahlt und ein aus einer Überwachungskamera der Kirmes stammendes Foto des mutmaßlichen Täters gezeigt. Danach sei eine Vielzahl von Hinweisen bei der Polizei eingegangen, hieß es. Möglicherweise schaute der 40-jährige Tatverdächtige selbst Fernsehen und sah sich auf dem Fahndungsfoto, denn er erschien schon wenig später gegen 22.20 Uhr auf einer Polizeidienststelle in Köln, um sich zu stellen.

Noch in der Nacht zum Donnerstag wurde der Mann von Köln nach Düren gebracht. Zuständig für die noch andauernden Ermittlungen sind die dortige Polizei und die Staatsanwaltschaft Aachen. Bisher, so hieß es, verweigere der 40-Jährige die Aussage.

Auf der Rheinkirmes in Düsseldorf hat es laut Polizei vor zwei Wochen einen ähnlichen Fall gegeben. Ob ein Zusammenhang besteht, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. (dpa)

Ebenfalls in der Sendung am Mittwoch wurde der ungewöhnliche Überfall auf einen Pfarrer aus NRW vorgestellt. Selbst Moderator Rudi Cerne zeigte sich verblüfft. Mehrere Hinweise gab es zum Fall zweier Mädchen aus NRW. Die beiden 9-Jährigen wurden sexuell missbraucht, eines starb. Seit 30 Jahren sucht die Polizei Essen den Täter.

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