Sauerlandlinie betroffen

Talbrücke wird gesprengt - Vollsperrung auf der A45

Dringend erforderliche Arbeiten sorgen dafür, dass auf der Sauerlandlinie Stau zwischen Lüdenscheid und Schwerte quasi programmiert ist (Symbolbild).
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Die A45 wird vollgesperrt: Eine Talbrücke wird gesprengt.

Autofahrer, aufgepasst: Auf der Sauerlandlinie kommt es zur Vollsperrung. Hier wird eine Brücke gesprengt.

Siegen - Wer am Wochenende auf der Sauerlandlinie unterwegs ist, muss aufpassen. Straßen.NRW hat angekündigt, dass eine Talbrücke der A45 gesprengt werden wird. Dafür muss die Autobahn vollgesperrt werden.

Die Autobahn 45 wird zwischen den Anschlussstellen Siegen-Süd und Wilnsdorf am Sonntag, 18.10., gesperrt. Die Sperrung soll von Mitternacht bis voraussichtlich 13 Uhr aufrecht erhalten werden. In dieser Zeit soll die Nordhälfte der Talbrücke Eisern bei Siegen gesprengt werden. Die Talbrücke soll im Zusammenhang mit dem sechsstreifigen Ausbau der Sauerlandlinie in den nächsten Jahren.

Sprengung einer Brücke: Die A45 wird am Sonntag vollgesperrt

Die zuständige Projektgruppe von Straßen.NRW bittet alle, die am Sonntag auf der A45 unterwegs sind, den gesperrten Bereich weiträumig zu umfahren. Man werde eine Umleitung einrichten und ausschildern. Nach erfolgter Sprengung der Nordhälfte der Talbrücke Eisern und Inspektion der noch vorhandenen Südhälfte der Talbrücke Eisern soll die A45 ab 13 Uhr am Sonntagmittag wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Talbrücke Eisern wurde 1967 erbaut. Laut Straßen.NRW ist sie für die heutigen Ansprüchen „unterdimensioniert“. Die beiden Richtungsfahrbahnen nach Dortmund und Frankfurt liegen dabei auf separaten Brücken. Am Sonntag wird zunächst die nördliche Brücke Richtung Dortmund gesprengt.

Alle Sprengladungen sollen dabei etwa zeitgleich gezündet werden. Die Sprengzonen werden durch einen Streuflugschutz aus Maschendraht und Geotextil geschützt, außerdem werden die Landesstraße und dort verlaufende Leitungen unter einem aufprallenden Überbau geschützt werden.

Von Straßen.NRW heißt es, dass der Aufprall des Gesprengten mit einem „Schwerthieb“ vergleichbar sei - deswegen wird der Bach auch temporär verrohrt werden.

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