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Tödlicher Unfall: 18-Jähriger stirbt auf A33, Mitfahrer entkommen brennendem Wrack

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Von: Andreas Eickhoff

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Ein schrecklicher Unfall auf der A33 im Kreis Paderborn (NRW) endete für einen 18-Jährigen mit dem Tod. Ein Helfer zieht zwei Mitfahrer aus dem brennenden Auto.

Paderborn - Furchtbarer Unfall auf der A33 im Kreis Paderborn (NRW): Beim Zusammenstoß eines Autos mit einer Mauer neben der Autobahn wurde am späten Dienstagabend (8. März) ein 18-Jähriger aus Detmold aus dem Auto geschleudert. Er starb. Seine zwei Mitfahrer erlitten schwere Verletzungen.

AutobahnA33
Länge115,5 km
Bundesländer:NRW, Niedersachsen

Tödlicher Unfall auf A33 im Kreis Paderborn (NRW) - Auto in Brand

Der 19 Jahre alte Fahrer des Ford Fiesta war aus noch ungeklärter Ursache zwischen den Anschlussstellen Sennelager und Stukenbrock Senne von der Fahrbahn abgekommen und in einer Baustelleneinfahrt gegen eine halbhohe Gleitschutzwand aus Metall gekracht. Dabei wurde der 18-Jährige auf der Rückbank aus dem Auto geschleudert und tödlich verletzt.

Das Auto ging sofort nach dem Aufprall in Flammen auf. Ein Ersthelfer konnte Fahrer und Beifahrer (18) noch rechtzeitig aus dem Kleinwagen ziehen, ehe er komplett in Brand stand. Die Besatzungen dreier Rettungswagen sowie zwei Notärzte kümmerten sich um die Schwerstverletzten, die nach einer ersten Behandlung an der Unfallstelle ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

Tödlicher Unfall auf der A33
Tödlicher Unfall auf der A33 im Kreis Paderborn: Ein 18-Jähriger starb, zwei weitere junge Männer wurden schwer verletzt. © Andreas Eickhoff

Der stellvertretende Leiter der Hövelhofer Feuerwehr, Max Rempe, zeigte sich beeindruckt von den Ersthelfern: Er zollte ihnen Dank und Anerkennung für ihr mutiges Handeln, das seiner Überzeugung nach beide Überlebende vor dem sicheren Feuertod bewahrt habe. Leider passierten seinen Worten nach auch einige Autofahrer das brennende Fahrzeug, ohne sich um die Betroffenen zu kümmern. 

A33: Junger Mann (18) auf Autobahn geschleudert

Zu dem Unfall kam es nach ersten Ermittlungen der Polizei des Kreises Paderborn auf der Richtungsfahrbahn Bielefeld, als der Fiesta-Fahrer aus Detmold gegen den Gummifuß einer Warnbake fuhr und das Fahrzeug anschließend gegen die Gleitschutzwand prallte.

Auf dieser mit dem Asphalt verbundenen Stahlwand als äußere Begrenzung in dem Baustellenbereich rutschte der Wagen weiter und prallte gegen eine elektronische Warntafel. Bei diesem Zusammenstoß wurde der auf der Rückbank hinter dem Fahrer sitzende Mitfahrer aus dem Fahrzeug katapultiert.

Tödlicher Unfall auf der A33
Ein 18-Jähriger wurde beim Unfall auf der A33 von Rücksitzbank auf die Autobahn geschleudert und starb. Das Auto ging in Flammen auf. © Andreas Eickhoff

A33-Unfall: Auto kracht gegen halbhohe Baustellenmauer

Der Ford rutschte dann noch einige Meter weiter, aufgrund der auslaufenden Betriebsstoffe geriet er schließlich in Brand. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr brannte der Wagen komplett aus.

Die A33 war wegen des Unfalls in Fahrtrichtung Osnabrück für mehrere Stunden gesperrt. Am frühen Mittwochmorgen wurde zunächst ein Fahrstreifen der zweispurigen Autobahn freigegeben. Im Laufe des Morgens sollte die zweite Fahrbahn folgen, teilte eine Polizeisprecherin mit.

Erst kürzlich starb ein 35-jähriger Lkw-Fahrer aus Lippstadt im Kreis Soest. Er erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen nach einer schweren Kollision auf der A1.

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