Bulli-Beifahrerin eingeklemmt

Crash auf der A33: Paket-Sprinter kracht in VW Bulli - beide Fahrzeuge auf die Seite geschleudert

Schwerer Unfall auf der A33: Der Sprinter eines Paketdienstes krachte in das Heck eines VW Bullis - dieser wurde über die Leitplanke hinweg auf die Seite geschleudert.
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Schwerer Unfall auf der A33: Der Sprinter eines Paketdienstes krachte in das Heck eines VW Bullis - dieser wurde über die Leitplanke hinweg auf die Seite geschleudert.

Drei Verletzte hat in der Nacht zu Samstag ein schwerer Auffahrunfall auf der A33 zwischen den Anschlussstellen Bielefeld-Zentrum und Steinhagen gefordert. Eine Beifahrerin aus einem Bulli wurde eingeklemmt musste von der Feuerwehr befreit werden.

Bielefeld/Steinhagen - Zu dem Unfall kam es nach Polizeiangaben gegen 23.45 Uhr kurz vor der Brücke der Bielefelder Zinnstraße in Höhe der Justizvollzugsanstalt Brackwede, als der Fahrer eines VW Bulli T3 sowie der eines Paketdienstes auf der rechten Fahrspur Richtung Osnabrück unterwegs waren.

Unfall auf der A33: Sprinter von Paketdienst kracht in VW Bulli

Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der 26-jährige Bielefelder mit seinem vollbeladenen Sprinter auf das Heck des Volkswagen. Anschließend kippte der Mercedes auf die linke Seite und schleuderte auf den linken Fahrstreifen, wo er schließlich in Höhe der Stadtgrenze liegen blieb.

Auch der Paketdienst-Sprinter landete auf der Seite, nachdem er auf der A33 bei Bielefeld von hinten in einen VW Bulli gekracht war.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Volkswagen gegen die rechte Leitplanke geschleudert, kippte auf die Beifahrerseite und blieb jenseits der Leitplanke liegen. Während sich die beiden Fahrer jeweils selber aus den Fahrzeugen befreien konnten, wurde die Beifahrerin (45) nach Angaben von Feuerwehr-Einsatzleiter Jan-Hendrik Pieper in dem Bulli eingeklemmt. „Wir konnten die Frau mit einem Akkubetriebenen Spreizer schnell befreien und dann möglichst schonend aus dem Bulli heben“, beschreibt er die ersten Maßnahmen der insgesamt rund 50 Einsatzkräfte.

Unfall auf der A33: Verletzte werden in Krankenhäuser gebracht

Alarmiert worden waren nach den ersten Notrufen drei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, ferner Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Löschabteilungen Brackwede und Senne. Die Verletzten wurden nach einer ersten Behandlung an der Unfallstelle in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Aus dem Motor des Mercedes liefen mehrere Liter Motoröl aus, die von anderen Fahrzeugen noch auf mehreren hundert Metern Länge verteilt wurden. Die Feuerwehrleute benötigten rund 200 Kilogramm Bindemittel, um die rutschige Fahrbahn abzustreuen. Eine Kehrmaschine aus Rheda-Wiedenbrück reinigte später den Asphalt.

Die Polizei sperrte die Richtungsfahrbahn Osnabrück für mehr als zweieinhalb Stunden. Erst nachdem die verunfallten Transporter geborgen und die Straße gereinigt worden war, konnten die Kraftfahrer ihre Fahrt fortsetzen. Die Fahrzeuge stauten sich bis zur Anschlussstelle Bielefeld-Zentrum.

Auf der A45 durchbrach ein Lkw am Donnerstag die Mittelleitplanke. Nach dem Unfall gab es stundenlang Verkehrsprobleme. Und auch am vergangenen Mittwoch passierte auf der A45 ein schwerer Lkw-Unfall. Der Fahrer und sein Hund wurden aus dem Führerhaus befreit.

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